Dieser Artikel erschien ursprünglich in der zweiten Version meines Weblogs, uninformation.org, das von Dezember 2006 bis Juni 2009 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Neue Artikel hat die aktuelle Blogversion der Uninformat im Angebot.

Auf und ab

Während die einst ruhmreiche Borussia aus Mönchengladbach den verdienten Weg in die 2.Bundesliga antritt, hat der örtliche Fußballklub KSC den umgekehrten Weg eingeschlagen: Der Aufstieg in die Bundesliga ist geschafft!

Glückwunsch, KSC, zu diesem souveränen Durchmarsch. Seit ich 2005 begann, mich öfter in Karlsruhe herum zu treiben, schaue ich mir regelmäßig die Spiele des KSC »vor der Haustüre« an. Seitdem geht es auch in der Tabelle bergauf, ist also eindeutig mein Verdienst. ;-)

Das Team des KSC habe ich in dieser Zeit schätzen gelernt. Mit ihrem unermüdlicher Einsatz, ihrem steten Torhunger, ihrem Streben nach Spielkultur und ihrem trotz des Erfolgs inner- und außerhalb des Spielfelds sympathischen und bescheidenen Auftreten sind sie derzeit das absolute Gegenteil der Borussia aus MG. Fußball muss also nicht unbedingt immer Leiden bedeuten, sondern kann sogar Spaß machen…

Zur Borussia gilt noch das hier gesagte. Ich will mit wenigen Ausnahmen keinen aus der charakterlosen Truppe in der nächsten Saison auf dem Platz sehen. Ich hoffe, die Verantwortlichen wissen, was nun zu tun ist, ich will den Besen mit den gröbsten Borsten in Aktion sehen! Damit es irgendwann mal zum großen Gipfel KSC vs. Borussia in der Bundesliga kommt! ;-)



3 Kommentare


Webtsandard-Team am 30.04.2007:


Glückwunsch! Da kann man wirklich nur gratulieren, die ganze Saison auf einem Aufstiegsplatz, Respekt!!!

Boris am 30.04.2007:


Und falls Eintracht Frankfurt absteigen sollte, schließe ich mich dem letzten Absatz vorbehaltlos und energisch an. Wobei der grobe Besen dort durchaus auch mal wieder in den Anzug-Etagen kehren kann. Das hat bei der Eintracht noch nie geschadet…

Ralf G. am 04.05.2007:


Ja, war schon eine große Leistung des KSC!

Boris, wir werden sehen, bis auf den letzten Platz wird der Abstiegskampf dramatisch werden. Wobei der Streit um Streit ja andeutet, dass bei der Eintracht die Nerven mehr blank liegen als anderswo.

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