Dieser Artikel erschien ursprünglich in der zweiten Version meines Weblogs, uninformation.org, das von Dezember 2006 bis Juni 2009 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Neue Artikel hat die aktuelle Blogversion der Uninformat im Angebot.

Twittern aus TextMate

Twitter ist das heiße Ding, keine Frage, sogar Hr. Kottke twittert neuerdings. Damit es, insbesondere in Umgebungen mit abhängigen Beschäftigungsverhältnissen, nicht so auffällt, dass man twittert statt zu arbeiten, kann man nun aus unser aller Lieblingseditor TextMate heraus twittern.

Und das geht so:

  • Man sauge sich das Twitter-Bundle aus dem Netz.
  • Man editiere das Kommando »Twitter / Update Status« im Bundle-Editor und setze dort seine Benutzer-Passwort-Kombination ein.
  • Man vergebe bei der Gelegenheit ein neues Tastaturkürzel, das voreingestellte Apfel-T wird in TextMate anderweitig sinnvoll benötigt.
  • Man schließe den Bundle-Editor, schreibe etwas in ein Editor-Fenster und markiere es.
  • Man betätige sein eben eingestelltes Tastaturkürzel, warte einen Moment und freue sich, dass man gerade getwittert hat! ;-)

Das Bundle benötigt den PHP-Interpreter auf dem Mac. Der ist aber vorhanden, wenn man den Apachen bzw., in Apple-Sprache, das »Personal Websharing«, installiert hat.

(Via TUAW)



3 Kommentare


ThomasG am 23.03.2007:


Du meinst sicherlich, dass man “Personal Websharing” (in den Systemeinstellungen unter “Sharing”) aktivieren muss. Genügt das tatsächlich, oder muss man nicht vorher noch in der httpd.conf den Kommentar vor den PHP-relevanten Zeilen “LoadModule php4_module” und “AddModule mod_php4.c” entfernen?

Ralf G. am 23.03.2007:


Nee, installiert reicht. Das TextMate-Plugin nutzt die Kommandozeilenvariante von PHP. Wenn man im Terminal “php -v” tippt und eine Antwort bekommt, ist alles gut.

Dirk am 23.03.2007:


Das ist ja schon richtig perfide, so heimlich zu twittern.

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