Artikel mit dem Tag osxcli

ack 2.0

Eines meiner Lieblings-Tools, "ack":http://beyondgrep.com/ ist "in Version 2.0 erschienen":http://petdance.com/2013/04/ack-2-0-has-been-released/. ack ist ein Kommandozeilenwerkzeug für Unixoide, etwa wie find oder grep, aber in »benutzbar« und völlig ausreichend in 95% aller Fälle in denen man Dateien suchen und finden möchte.

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»Basarpfeile« in iTunes 8 abschalten

!http://www.uninformation.org/images/itunes-basarpfeile1-20080910-090704.jpg! Seit es das iPhone gibt, zieht im Hause Apple zunehmend eine Basarmentalität ein. Ähnlich den Strandpromenaden mediterraner Urlaubsorte steht buchstäblich überall einer herum und möchte zum Kaufen im Store animieren. Neuestes Husarenstück in dieser Richtung: Das brandneue "iTunes 8":http://www.apple.com/itunes/download/ führt die »Shop-« aka »Basar-Pfeile« (siehe Bild) wieder ein, die man in den Vorversionen abschalten konnte. Nun aber nicht mehr, der Basar darf nicht aus den Augen geraten. Ein falscher Klick, und man landet im Store. Und überhaupt, was ist das für eine Mentalität, die einem in der täglichen Benutzung einer Software ständig »Kaufen, Kaufen, Kaufen, Kaufen, Kaufen« ins Gesicht schreit? Um das los zu werden, hat man zwei Optionen: (1) Man kann die Pfeile in Verweise auf die eigene Bibliothek umbiegen, dazu öffnet man das Terminal und tippt ein: defaults write com.apple.iTunes invertStoreLinks -bool YES Das habe ich "bei einem Fast-Namensvetter":http://ralphrothemund.wordpress.com/2008/03/16/anderung-der-itunes-music-store-links/ gefunden. (2) Man kann die Pfeile auch gleich ganz abschalten, gefunden bei "macosxhints":http://www.macosxhints.com/article.php?story=20080909130752871, dazu tippt man ins Terminal: defaults write com.apple.iTunes show-store-arrow-links -bool FALSE Wer sich in der putzigen neuen »Kachel-Ansicht« der »Genre-Ansicht« entledigen möchte, kann "diesen »macosxhint«":http://www.macosxhints.com/article.php?story=20080909142500257 beherzigen. Weg sind die Pfeile, und es kann wieder Musik gehört werden. iTunes an sich finde ich ausgezeichnet, es verwaltet seit Jahren zuverlässig meine digitalisierte Musik-Sammlung und entlastet mich von der Notwendigkeit, Hunderte von Alben in selbstgewählten Verzeichnisstrukturen händig zu verwalten, was nur Windows-Frickler toll finden. Wofür hat man denn einen Computer? Auch am iTunes-Store ist nichts auszusetzen, sofern man sich für die DRM-freien Titel entscheidet. Aber diese Penetranz, mit der Apple in neuen Produkten an jeder Ecke dem Benutzer die Kaufmöglichkeit ins Gesicht schleudert, nervt.

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Twittern von der Kommandozeile

Das schöne an web-2.0-igen Diensten wie "Twitter":http://twitter.com/home ist, dass sie unabhängig von einem Client sind und den Leuten nach einiger Zeit immer neue nützliche und weniger nützliche Dinge einfallen, die man damit anstellen kann. Wie wäre es z.B. mit »Twittern« über die Kommandozeile? Alles, was man dazu benötigt ist ein vorhandenes Ruby nebst Ruby-Gems. Es gibt "einen Kommandozeilen-Twitter-Client namens »Ruby Twitter«":http://twitter.rubyforge.org/, den man über gem installieren kann. Er benötigt "Hpricot":http://code.whytheluckystiff.net/hpricot/wiki/InstallingHpricot, das auch via gem installiert werden kann. Aber es funktioniert nur mit der allerneuesten Version. Lange Rede, kurzer Sinn, der Weg zum Twittern auf der Kommandozeile ist:
gem install hpricot --source http://code.whytheluckystiff.net
gem install twitter
Je nach Betriebssystem und gem-Setup benötigt man noch ein sudo vor dem gem-Aufruf. Hat alles geklappt, steht dem twitterfreudigen Geek die Twitter-Welt auf der Kommandozeile offen: !http://www.uninformation.org/images/twitter-gem-shell1.png! Twitter benötigt natürlich einen Benutzernamen und ein Passwort. Das hinterlegt man in einer Datei ~/.twitter, im YAML-Format:
# .twitter
# 
# Please fill in fields like this:
#
#  email: bla@bla.com
#  password: secret
#
email: eine@garschoeneadresse.mail
password: DasMaechtigSicherePasswort
Mit einem twitter friends kann man die letzten »Tweets« seiner Kontakte lesen, mit twitter followers selbige von allen, die einen selbst verfolgen. Und mit twitter post TEXT DER NACHRICHT schließlich eine Nachricht twittern. Wie kann das nicht nur geekig, sondern auch sinnvoll sein? Man könnte z.B. seinem Server beibringen, seinen Kummer hinaus zu twittern wenn es ihm nicht gut geht. Dazu legt man einen eigenen Twitter-Kontakt für den Server an und stellt ihn so ein, dass ihn nur Freunde lesen können. Dann fügt man sich als einzigen Freund hinzu (ja, ist ein einsames Dasein als Server...) und fertig ist das Monitoring-Tool 2.0. Oder man nutzt es als »Backend« für eine beliebige Anwendung (eigene, Quicksilver, was auch immer), die Twittern soll.

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