Artikel mit dem Tag geek

Twittern von der Kommandozeile

Das schöne an web-2.0-igen Diensten wie "Twitter":http://twitter.com/home ist, dass sie unabhängig von einem Client sind und den Leuten nach einiger Zeit immer neue nützliche und weniger nützliche Dinge einfallen, die man damit anstellen kann. Wie wäre es z.B. mit »Twittern« über die Kommandozeile? Alles, was man dazu benötigt ist ein vorhandenes Ruby nebst Ruby-Gems. Es gibt "einen Kommandozeilen-Twitter-Client namens »Ruby Twitter«":http://twitter.rubyforge.org/, den man über gem installieren kann. Er benötigt "Hpricot":http://code.whytheluckystiff.net/hpricot/wiki/InstallingHpricot, das auch via gem installiert werden kann. Aber es funktioniert nur mit der allerneuesten Version. Lange Rede, kurzer Sinn, der Weg zum Twittern auf der Kommandozeile ist:
gem install hpricot --source http://code.whytheluckystiff.net
gem install twitter
Je nach Betriebssystem und gem-Setup benötigt man noch ein sudo vor dem gem-Aufruf. Hat alles geklappt, steht dem twitterfreudigen Geek die Twitter-Welt auf der Kommandozeile offen: !http://www.uninformation.org/images/twitter-gem-shell1.png! Twitter benötigt natürlich einen Benutzernamen und ein Passwort. Das hinterlegt man in einer Datei ~/.twitter, im YAML-Format:
# .twitter
# 
# Please fill in fields like this:
#
#  email: bla@bla.com
#  password: secret
#
email: eine@garschoeneadresse.mail
password: DasMaechtigSicherePasswort
Mit einem twitter friends kann man die letzten »Tweets« seiner Kontakte lesen, mit twitter followers selbige von allen, die einen selbst verfolgen. Und mit twitter post TEXT DER NACHRICHT schließlich eine Nachricht twittern. Wie kann das nicht nur geekig, sondern auch sinnvoll sein? Man könnte z.B. seinem Server beibringen, seinen Kummer hinaus zu twittern wenn es ihm nicht gut geht. Dazu legt man einen eigenen Twitter-Kontakt für den Server an und stellt ihn so ein, dass ihn nur Freunde lesen können. Dann fügt man sich als einzigen Freund hinzu (ja, ist ein einsames Dasein als Server...) und fertig ist das Monitoring-Tool 2.0. Oder man nutzt es als »Backend« für eine beliebige Anwendung (eigene, Quicksilver, was auch immer), die Twittern soll.

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Twittern aus TextMate

"Twitter":http://www.twitter.com/ ist das heiße Ding, keine Frage, sogar "Hr. Kottke twittert neuerdings":http://www.kottke.org/07/03/twitter. Damit es, insbesondere in Umgebungen mit abhängigen Beschäftigungsverhältnissen, nicht so auffällt, dass man twittert statt zu arbeiten, kann man nun "aus unser aller Lieblingseditor TextMate heraus twittern":http://muffinresearch.co.uk/archives/2007/03/20/twitter-from-textmate/. Und das geht so: * Man sauge sich "das Twitter-Bundle aus dem Netz.":http://muffinresearch.co.uk/downloads/Twitter.tmbundle.zip * Man editiere das Kommando »Twitter / Update Status« im Bundle-Editor und setze dort seine Benutzer-Passwort-Kombination ein. * Man vergebe bei der Gelegenheit ein neues Tastaturkürzel, das voreingestellte Apfel-T wird in TextMate anderweitig sinnvoll benötigt. * Man schließe den Bundle-Editor, schreibe etwas in ein Editor-Fenster und markiere es. * Man betätige sein eben eingestelltes Tastaturkürzel, warte einen Moment und freue sich, dass man gerade getwittert hat! ;-) Das Bundle benötigt den PHP-Interpreter auf dem Mac. Der ist aber vorhanden, wenn man den Apachen bzw., in Apple-Sprache, das »Personal Websharing«, installiert hat. (Via "TUAW":http://www.tuaw.com/2007/03/20/twitter-from-textmate/)

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Geek-Events: Termine, Termine

Bekanntlich sind all' diese Geeks, die so tagaus tagein im Internet herum machen, sozial isolierte Psychopathen, die aus lauter Frust ihre Zeit als vollbusiger Avatar in SecondLife verbringen. ;-) Aber einige von denen trauen sich manchmal sogar ans Tageslicht. Aber nur, wenn es WiFi gibt. Darum häufen sich in den nächsten frühlingsgeprägten Wochen die interessanten Geek-Events. Nach dem letzten "Web-Montag in Karlsruhe":http://www.webmontag.de/doku.php?id=12.03.2007_karlsruhe, der interessante Themen und Gespräche bot und die Hoffnung erwärmte, dass der Web-Montag in Karlsruhe wiederbelebt und zu einer regelmäßigen Veranstaltung werden kann, steht am "2. April der nächste Web-Montag in Frankfurt":http://www.webmontag.de/doku.php?id=frankfurt, mein ehemaliger »Stamm-Web-Montag«, auf dem Programm. Die »üblichen Verdächtigen« stehen schon auf der Teilnehmerliste. Wenn nichts dazwischen kommt, werden wir uns wohl auch auf den Weg gen Frankfurt machen. "!http://www.uninformation.org/images/barcampffm.gif!":http://barcampfrankfurt.pbwiki.com/ So ein "Barcamp":http://www.das-netzbuch.de/article/2616/berliner-camp-20 ist bekanntlich ein »Web-Montag - Extended Edition«. Das "erste Barcamp in Frankfurt":http://barcampfrankfurt.pbwiki.com/ befindet sich derzeit in der heißen Planungsphase. Derzeit wird ein Termin gesucht, man kann sich "noch bei Robert an der Terminabstimmung beteiligen":http://www.basicthinking.de/blog/2007/03/16/terminabstimmung-barcamp-frankfurt/. "!http://www.uninformation.org/images/re-publica_banner_120x120.jpg!":http://re-publica.de/ Und dann ist da natürlich die "re:publica":http://re-publica.de/. Nachdem zunächst die "merkwürdige Geschichte mit dem Brieföffner":http://wirres.net/article/articleview/4276/1/6/ für Kopfschütteln sorgte, steht nun erfreulicherweise zunehmend die Sache selbst im Mittelpunkt. Mittlerweile "gewinnt auch das Programm an Kontur":http://re-publica.de/programm/. Darin fehlt mir derzeit noch der »letzte Kick«, aber das kann ja noch werden, wenn nicht im offiziellen Teil, dann im infoffiziellen. "Anmelden":https://ssl-id1.de/re-publica.de/akkreditierung/ kann man sich inzwischen übrigens auch.

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