Hufschmiede

Drüben bei »Anmut und Demut« hat Ben, Autor eines meiner allzeit und für immer Lieblings-Blog-Artikels, wieder einmal zugeschlagen: »Das Ende der Hufschmiede« beschäftigt sich mit der – wie die Glattgekämmten sagen würden – »Disruption« durch Googles selbstfahrende Autos, Zitat:

»So oder so: Die Tage privater Autos sind gezählt. Streichelt eure Dreckskarren nochmal und freundet euch mit dem Gedanken an, bald nur noch Abonnenten eines Transportdronen-Konzerns zu sein! Endlich wieder eine Zukunft, die mir gefällt.

Ich bin nicht gar so optimistisch wie Ben was den Zeitraum der Realitätswerdung dieser wünschenswerten Zukunft angeht, bin aber auch davon überzeugt dass Computer besser fahren werden als Menschen. Einwände wie das Ausweich-Problem erscheinen mir etwas überbewertet. Letztendlich ist es auch egal ob du von einem unzureichend reagierenden zu schnell fahrenden Menschen am Steuer oder aufgrund einer programmierten Entscheidung einer Software über den Haufen gefahren wirst.

Lesenswert sind auch die zum Teil skeptischen Kommentare. Beharrungsvermögen des deutschen Wirtschafts-Fetisch »Automobilindustrie« sowie das in der deutschen Bevölkerung verankerte seltsame Freiheitsverständnis von »Freiheit als Freiheit auf 4 Rädern« werden harte Kämpfe verursachen.

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Facebook-Spaß

Meine Abneigung gegenüber Facebook ist den drei Stammleserinnen und -lesern sicherlich hinreichend bekannt. Aber den neuesten Facebook-Spaß - ungefragte Teilnahme an psychologischen Experimenten in der eigenen Timeline – hätte selbst ich nicht für möglich gehalten.

Wie schreibt Marco so schön:

»This is what you are to Facebook: Data points. Test subjects. Users. Eyeballs. Demographics.«

Nico denkt schon an über Experimente hinausgehende Anwendungsszenarien, und Konstantin ist sauer und greift zur einzig angemessenen Reaktion.

Der Rest zuckt die Achseln und ist weiter dabei. Menschen bei der Facebook-Nutzung zuzuschauen hat als Massenphänomen für mich längst den Status der »Beobachtung des Obskuren« erreicht den ich sonst nur gegenüber Menschen mit der Bild-Zeitung unter dem Arm (oder Schland-Schminke im Gesicht, anderes Thema) empfinde.

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Zwei Null

In der Zwischenzeit erschien jekyll in der Version 2.0. Sie baden gerade Ihre Hände drin. Erste Sorge ist natürlich die große Frage ob nach dem Upgrade wohl auch alles funktioniert was vorher funktionierte.

Die Antwort lautet: Jawoll! Einige kleinere Änderungen an der config waren notwendig, danach renderte die Site wie vorher. Immerhin, nicht selbstverständlich!

Mit den neuen Features habe ich mich noch gar nicht befasst, die Collections haben aber durchaus meine Aufmerksamkeit erregt. Sie erlauben Strukturen die über das übliche Blog-Schema hinausgehen. Noch fehlt mir aber der Anwendungsfall dafür, aber der kommt ja meistens von selber wenn man den festen Willen hat eine Technik zu nutzen. ;-)

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