Hier sind die aus blognostalgischen Gründen archivierten Artikel meines ersten Weblogs das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war. Aktuellere Artikel hat die neueste Version der Uninformat im Angebot.

Zeugs

Zeugs Weblogtalk

Zugeklappt!

Viereinhalb Jahre sind eine lange Zeit. Als ich das Geblogge hier damals begonnen habe, war alles anders. Mit Weblogs, mit mir, meinem Duktus, mit allem. Nur die Themen sind erstaunlich ähnlich geblieben, schon damals war im Zweifelsfall das Internet alles schuld. ;-)

Mein Leben hat sich in den letzten zwei Jahren ziemlich geändert. Und ist noch dabei. Ich habe, wie man der relativen Ruhe hier im Blog unschwer entnehmen konnte, überlegt, was mit dem Weblog anzustellen ist. Dicht machen, weiter machen, überhaupt, wenn ja, wie.

Das Ergebnis, verehrte Zielgruppe: »Das Netzbuch« wird nach 1.654 Tagen und 2.444 Artikeln zugeklappt, Ihr lest den 2.444. und letzten Artikel. Was aber nicht bedeutet, das Schluss mit meinem Geblogge ist. Ich möchte auch weiterhin (oder wieder, je nach dem) über Themen des Webs und des »Geektums« schreiben. Womit aber Schluss ist, sind »Rants« über Alltags- und allgemeine Themen, die es vor allem in früheren Jahren hier reichlich zu lesen gab.

Die Weblog-Welt hat sich verändert. Damals , Anfang 2002, war man in einem überschaubaren Kreis unter sich. Heute wird jedes Wort aggregiert, gespeichert, kumuliert, öffentlich. Jeder Hirni mit zu viel Freizeit und einem Root-Server baut sich seinen eigenen Aggregator, seine eigene Blogsuchmaschine, und kümmert sich einen Dreck um ungeschriebene und geschriebene Regeln oder Datenschutz. Darum: Alles, was man schreibt, verbreitet sich unkontrollierbar. Man hat keine Kontrolle darüber, wo es auftaucht und verfügbar und assoziierbar ist. Dem muss man Rechnung tragen.
Und, wo wir gerade beim Meta-Schwadronieren sind: Solche aberwitzige Dinge wie meinen Stamm-Spammer gab es auch nicht. Da ist einer, der sendet tagaus, tagein, jede Stunde, vier mal, sinnlosen Kommentarspam über das Tor-Netzwerk. Und ich werfe es wieder raus. Genau so wie neunmalkluge Marketing-Genies, die grotesk schlecht getarnte Werbung für ihre miesen kleinen Klitschen in der Kommentarspalte abladen. Diese lösche ich auch kommentarlos. Ne ne ne. Von mir aus hätten Weblogs nicht das große Ding werden müssen, das dieses ganze Kroppzeuch anlockt…

Genug Meta. Als nächstes auf dem Programm: Neustart. In Kürze. In einem neuen Rahmen. Ihr braucht aber nix machen, neue Sachen kommen von selbst ins Haus, dank unserem guten alten Kumpel mod_rewrite. Denn »Cool URIs don’t change«, you know.

Und Danke für’s Lesen im Netzbuch, ohne Leser hätte es keinen Spaß gemacht! :-)

netzbuch weblog endegelände

Zeugs

Ralle rennt

Der Rennkalender, nach Bloggerart öffentlich ;-), damit es ohne peinliche Nebeneffekte kein zurück mehr gibt:

Da ich, seit ich letztes Jahr das Laufen begonnen habe, mittlerweile die Dosis auf drei- bis fünfmal 10 bis 15km pro Woche gesteigert habe, ist Ettlingen mehr oder weniger ein Trainingslauf mit Publikum. ;-)

Aber der Halbmarathon ist schon ein stärkeres Kaliber, zumal er um 9:00 Uhr gestartet wird und ich alles andere als ein Morgengrauen-Läufer bin. Und ich habe bisher noch keine 20 km in Wettkampftempo (also, das was ich darunter verstehe, versteht sich) zurück gelegt, da müssen wir noch ein wenig drauf trainieren.

Apropos Laufen 1: Beim Laufen kann man wirklich hervorragend nachdenken, da kann ich dem Herrn Powerbook-Blogger nur zustimmen. Darum laufe ich auch, wie andernorts schon ausgiebig problematisiert, stets ohne Musik auf den Ohren. Der Flow im perfekten Gleichgewicht von Bewegung, Atmung und Gedanken wird nicht erreicht, wenn man stets auf die Musik lauscht. Es sei denn, man hört Mercedes-Mixed-Tape-Fahrstuhl-Musik, die kann man natürlich ohne Zuhören durchrauschen lassen, aber das ist meine Sache nicht.

Apropos Laufen 2: Mit laufrausch.net gibt es eine sehr hübsche Web 2.0-Anwendung auf der Basis der Google-Maps für das Teilen von Laufstrecken im Web. Mittlerweile gibt es dort auch detaillierteres Kartenmaterial, aber bisher habe ich noch vor dem »Gefummel« in dem kleinen Kartenfenster zurückgeschreckt. Aber nichtsdestotrotz eine gute Idee 2.0, da kann etwas draus werden. Und eines Tages, wenn ich mental zu Fummelorgien aufgelegt bin, werde ich mal meine Killerstrecke in den Wiesbadener Weinbergen eintragen. ;-)

laufen ettlingen karlsruhe halbmarathon

Internet Zeugs

Gamma!

Na, Netzwanderer, der Du Dich in Deinen etablierten Mechanismen der alltäglichen Prokrastination hier hin verirrt hast, auch einen Schock bekommen, als Du flickr aufgerufen hast? Plötzlich ist alles anders, die Sets sind rechts, das stellt unsere Fähigeit zur Anpassung an neue Situationen auf eine harte Probe.

Und, flickr ist jetzt gamma, nicht mehr beta. Ich bin gespannt, ob das Spielchen nun bis omega getrieben wird. Web 2.0 war beta, Web 2.1 ist gamma. Das wird bestimmt ein neuer Trend 2.0!

flickr web2.0 beta gamma

Zeugs

»Über die Schulter gucken« 2.0

A Spider!

Warum nur wollen die Leute alle Screenshots sehen? Nichts erreicht bei flickr in Windeseile höhere Zugriffszahlen als Screenshots. Okay, fast nichts, nackte Selbstportraits junger Damen schlagen Desktops natürlich locker. ;-)

Es muss dieser Reiz des »Blicks über die Schulter« sein. Denn ich schaue auch gerne Desktops an. Oder Bilder von Schreibtischen anderer Leute. Oder schaue ihnen in ihre Taschen. Web 2.0 macht Sachen möglich, die gibt es gar nicht. Oder geht man zu Leuten hin und sagt: »Entschuldigung, dürfte ich mal in ihre Tasche gucken?« Eben!

flickr web2.0 desktop macosx mac

Zeugs

Ich, der prinzipienlose Kretin!

Es musste etwas geschehen. Die Zugriffe aus Google-Suchergebnissen, geschuldet der exorbitanten Beliebtheit, die Weblogs nun einmal haben, wenn sie »schöne URLs« mit Stichworten haben, fressen mir die Haare vom Kopf.

Bleiben zwei Alternativen:

Zum einen der Google-Suizid. Aber, ist man nicht in Google, existiert man nicht im Web. Aus der liebevollen Umklammerung der allwissenden Datenkrake gibt es keinen Weg mehr zurück. Und selbstverständlich bin ich auch der Hybris jedes mir bekannten Webloggers verfallen, die davon ausgeht, dass der Content, den man unverlangt und freiwillig ins Netz stellt, für die Mitmenschen so unfassbar wertvoll ist, dass man ihnen das nicht vorenthalten darf. Und sie im Zweifelsfall auch ruhig dafür zahlen können. Eben weil der freiwillig reingestellte Content so furchtbar bedeutsam ist.

Und zum anderen, der letzte Absatz deutet es schon an: Man bleibt in Google und lässt irgendwen zahlen. Und so, getreu dem alten Motto, dass Geschwätz von gestern nur Geschwätz von gestern ist, gibt es ab sofort für Google-Besucher Textads zu sehen. Wenn schon Google-Umarmung, dann richtig. Ich bin gespannt, ob und was dabei rauskommt. Aber ohne es mal ausprobiert zu haben, kann man nicht guten Gewissens Option 1 durchführen. ;-)

So, nun steinigt mich, den prinzipienlosen Kretin!

The Girl meint übrigens, dass die Archivseite noch locker einen Skyscraper mit 10 Ads vertragen könnte. Ist ’ne Überlegung wert… ;-)

google kommerz böse

Zeugs

de/reKONSTRUKTION 06

Wenn ich eines gelernt habe, in diesen fast 4 Jahren, die ich blogge, dann ist es das Erste Gebot derer, deren Namen stets umhergeistern, wenn das Thema Weblogs irgendwo auf der Tagesordnung steht:
Wenn Du etwas machst, veranstalte darum einen Riesenzirkus, feiere auch das Banale ordentlich ab, dann kommen Ruhm und Ehre von ganz alleine…

In diesem Sinne rufe ich nun die de/reKONSTRUKTION 06 aus. Zunächst wird das Netzbuch dekonstruiert, aus seinen Trümmern partial rekonstruiert, und in weiten Teilen neu konstruiert. Ist das nicht konstruktiv?

redesign rekonstruktion

Zeugs

Frohe Festtage!

Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Da sich Weihnachten jedes Jahr wiederholt, kann auch das Bildchen noch einmal wiederholt werden, zumal ich der Ansicht bin, dass es, in Anbetracht der Mühe, die die Aufnahme gekostet hat, nicht angemessen gewürdigt wurde. ;-)

Dieses Jahr habe ich mit den Einkäufen schon etwas früher angefangen, nämlich gestern Nachmittag hüstel. Dabei hatte ich im Kaufhaus eine Erscheinung, die mir den Schreck in alle Glieder fahren ließ. Ich dachte schon, der Rächer der späten Geschenke wäre gekommen um die Strafe für die Sünde einzufordern und zu fragen, wo denn bei all’ dem Weihnachten im Kapitalismus eigentlich die Botschaft geblieben ist?

Ich wünsche Euch schöne Feiertage!

Direkt danach steht ja 22C3 auf dem Programm. Das dazugehörige Konferenzblog wurde auch noch zwischen den Geschenken fit gemacht, sogar mit Podcast. Premium Content, wohin das Auge reicht…

Zeugs

Da für Sekunden und weg für Jahre

Leeres Haus / Empty House Hier war es in letzter Zeit ganz schön ruhig. Das hatte so seine speziellen Gründe. Einer davon sind Heuschrecken. Im Kontext von Münte zu verstehen. Zum Thema »Arbeit« bietet 2006 daher Handlungsbedarf. Dazu kommt eine diffuse Unlust, das zu bloggen was sowieso alle bloggen, und die immer gleichen Kurzzeit-Rants der immer gleichen Problematisierer locken auch keinen Hund hinter dem Ofen hervor.

Zum Jahresende 2005 wird die Blogaktivität aber wieder hochgefahren. Denn nicht nur heuschreckenfreie Tage und die Jahresendzeitfestivitäten stehen vor der Türm, sondern auch der 22C3. In diesem Zusammenhang darf ich dezent darauf hinweisen, dass das bewährte Konferenzblogger-Team dort auch in diesem Jahr nicht nur rumlungern und Club-Mate trinken, sondern auch total interessant und voll brutal ernsthaft bloggen wird: 22c3.konferenzblogger.de. Dazu dann in den nächsten Tagen mehr. Hier und dort. Dort wird auch noch hübscher. Aber Propaganda muss ja beizeiten gestartet werden.

heuschrecken 22c3

Zeugs

C´est finis le jeu!

Hier muss noch etwas abgearbeitet werden. Un bâton von Mme. Dee, resp. ein Stöckchen von Marco dem Codemonauten (wie sagt der Neuköllner Altmeister: Allerschärfstes Willkommen! ;-)) liegen hier noch im Vorgarten herum und verrotten langsam. Also dann, frisch ans Werk:

Allez dans vos archives.
Retrouvez la 23e note ou celle proche de ce chiffre.
Retrouvez la 5e phrase.

Oder:
Den 5. Satz in meinem 23. Post wiedergeben.

Der 23. Artikel ist jener hier. Gute Wahl, eine richtig obskure Geschichte war das damals, am 16. Mai 2002. Dank meines schon damals vorhandenen Hang zu Schachtelsätzen, den auszuleben ich mir nur in Ausnahmefällen versage, gibt es aber ein Problem: Der Artikel hat nur drei Sätze. Also müssen wir das Stöckchen brutalst mit den Stiefeln bearbeiten und heraus kommt: Der 5. Haupt- oder Nebensatz in meinem 23. Post. Und das ist dann: »… daher werde ich auch nicht die URL seines “Vereins” veröffentlichen (hehe) …« Der URL, Herr Graf, der, ist ja nicht zu fassen…

Und nun das, was ich schon immer mal mit einem Stöckchen-Mem machen wollte: Kraft meiner Autorität als Mitglied der Top 10 der Business-Blogger erkläre ich den hier praktizierten 23/5/5-Mem offiziell für beendet!

Ein Hinweis für die Ironieresistenten: ;-)

Zeugs

Achtung Durchsage!

Der Fahrer des Wagens vom Typ NetNewsWire/2.0b45 lite mit dem amtlichen Kennzeichen 84.182.75.171, der seit heute Mittag jede Minute den RSS-Feed des Netzbuchs abruft, wird gebeten, das Erfrischungs-Intervall des Newsreaders auf mindestens 1 Stunde zu erhöhen. Hört das das dauernde Abrufen des Feeds nicht auf, werde ich leider eine .htaccess-Kollektivstrafe gegen alle NetNewsWire 2.0 lite b45-Nutzende aussprechen müssen. Ende der Durchsage!

Update: Tja, was sagen wir dazu. Auch unter Mac-Benutzern gibt es welche, die eindeutig meine Erkenntnis verifizieren. Good Bye, NetNewsWire b45 (die Version ist sowieso alt ;-)). .htaccess-Strafe wurde vollstreckt!

Zeugs

Sommer ist vorbei!

Darum ist nun auch die inoffizielle und unverkündete Blog-Sommerpause offiziell und verkündet beendet und es wird nun wieder gebloggt. Regelmäßig, ohne Gnade! Schließlich müssen wir uns langsam auf 2006 vorbereiten, wenn der Marktführer und Industriestandarderzeuger uns mit einer übersichtlichen Produktpalette seines vorzüglichen Betriebssystems beglückt. Da hilft nur Netzbuch Ultimate Edition, um die Welt zu verstehen.

Die Wahl, die gibt es auch noch. Nächste Woche. Mit Nachschlag in Dresden. Angela Merkel als Bundeskanzlerin ist noch weit jenseits jeglicher Vorstellungskraft. Meiner zumindest. Ich hoffe schwer, dass das auch so bleibt. Mit der Angela, außerhalb meiner Vorstellung.
Und ansonsten: Heute ist der 11. September! Wieso habe ich noch kein annuales Betroffenheitsblogging (»Ey, ich erzähle Euch jetzt, wo ich am 11. September war, ey«) lesen dürfen? Darauf freue ich mich doch jeden 11. September auf’s Neue, wenn ich den Feedreader anwerfe!

Zeugs

Google jabbert, aber ich schon wieder nicht!

Auf meinen Jabber-Aktivitäten liegt ein Fluch (wir berichteten). Der amessage-Server wurde kaputt »geupdated«, und wieder ist meine Jabber-Verbindung flöten gegangen. Das geht doch alles gar nicht. Es muß doch außer mir noch andere Individuen auf dieser Welt geben, denen paranoide Admins den Zugang zur Welt via 5222 verwehren, wie machen die das denn?

Aber, trotz seines (vollauf berechtigten) Image als IM-Protokoll-Domäne der Frickler und Amateure steht Jabber nun vor dem ganz großen Durchbruch, denn Google jabbert jetzt. Statt wie Yahoo oder das »Evil Empire« M$ einfach ein weiteres Protokoll zu erfinden, nutzt Google Jabber für seinen neuen IM-Dienst! Bravo!

Bei thorte gibt es mehr zu lesen über Google IM.

google jabber amessage

Weblogtalk Zeugs

Wie wahr!

smi anlässlich seines Comeback-Posts: »Nicht alles im Leben braucht ein Archiv.« Ich muß zugeben, dass mir im Rahmen meiner noch stets unauffällig voran gehenden Umbauarbeiten ähnliche Gedanken gekommen sind. Sogar verbunden mit der Idee eines Google-Suizids. Will ich stets gefunden werden mit Sachen, die ich irgendwann 2002 mal geschrieben habe, von schweigsamen Google-Besuchern? Nach Monaten eine E-Mail bekommen, dass mein Beitrag dem Black-Metal-Standort Deutschland schweren Schaden zufügt? Nö, eigentlich nicht. Der Gedanke an Löschen und Neuanfang hat schon einen gewissen Reiz …

weblogs google archiv

Zeugs

Jabber: Letzter Versuch

Für alle die es interessiert: Da es nicht so aussieht, als würde der Jabber-Server auf 443 bei jabberes.org jemals wieder in Betrieb gehen, habe ich nun ein weiteres Mal die ID geändert und bin nun leralle@amessage.de. Das ist aber nun mein letzter Versuch mit Jabber, wenn der Server auf Port 443 auch irgendwann nicht mehr geht, dann stecke ich Jabber in die Tonne und beschränke mich auf die bösen bösen Kommerz-Chatprotokolle vom bösen AOL, die alles mitschneiden und meine gesammelten Chats eines Tages auf DVD heraus bringen werden, denn das sagen ja die Geschäftsbedingungen gemäß einer kürzlich herumgeisternden Blog-Meme. Und Blog-Meme irren bekanntlich nie! ;-)

Update: Kaum schreib’ ich’s, fängt die Verbindung an zu spinnen und connected/disconnected im Sekundentakt. Ne ne ne.

Weiteres Update, da ja die bloggende Menschheit starken Anteil an meinem Jabber-Schicksal nimmt. ;-) Mit Psi funktioniert es, mit Trillian nicht, da kommt es zu dem Connecten/Disconnecten im Sekundentakt. Auch noch von Dreckstools umgeben.

Bloglines ist übrigens auch kaputt. Oh, digitales Armageddon, Deine Zeit ist gekommen, wir werden bestraft für unseren gottlosen Umgang mit Dreckstools … ;-)

dreckstools

Zeugs

Werkstattbericht

Ja, so ist das. Eigentlich wollte ich nun schon auf mein neues Weblog-Wiki-Social-Software-Enterprise-Collaboration-Tool umgestiegen sein, und das mit neuem Design. Aber wie man sieht, noch immer Textpattern, noch immer altes Design. Das Tool existiert bereits, aber noch nicht so gut, dass man es auf einer öffentlichen Site verwenden könnte. Man darf halt, wenn man so etwas baut, keinen Job und keine Freundin haben. ;-)
Und da nun, in den nächsten Tagen, zunächst MacExpo und dann der LinuxTag auf dem Programm stehen, wird halt erst einmal in den alten Kleidern weiter gebloggt. Überhaupt, langsam möchte ich auch mal wieder etwas bloggen, nach einer für meine Verhältnisse recht langen Bastel-Blog-Pause.

Ein neues Design existiert schon in Grundzügen. Ich habe Schlagschatten aller Art, pseudo-3D-Zeugs, Wicked-Worn-Look, Farbverläufe, und vor allem, winzige Schriften, schon vom dauernden Angucken gründlich satt. Daher finde ich den Trend zu minimalistischen Einspaltern mit großen Schriften und viel Raum, wie das bspw. bei Garett Dimon, Tom Coates’ Plasticbag, mentalized oder niggle zu bewundern ist, richtig erfrischend und gut. Das nächste Netzbuch-Design wird in diese Richtung gehen. Lasst Euch überraschen. ;-)

Zeugs

1111 - Oder: Sinnlose Selbstbetrachtung

Heute gibt es das Netzbuch seit 1.111 Tagen. Ist keine Nachricht, ich weiß, aber da man auf die nächste Schnapszahl nun drei Jahre warten muß, und keiner weiß, was bis dahin ist (vielleicht werden Blogs dann dezentral im Raum schwebend auf die Netzhaut mit RSS 4 projeziert), muß diese unglaublich wichtige Nicht-Nachricht hier für die Ewigkeit wortreich dokumentiert werden!

Momentaufnahme Zeugs

Uninspirierte »social« Naturfotografie


Uninspirierte Naturfotografie, verehrte Zielgruppe, heute war es so mild, dass sogar die Marienkäfer richtig zur Sache gingen und es auf den Blättern krachen ließen

Und das nicht nur in Wiesbaden, wie eine kurze Social-Software-Tag-Analyse zum Thema »Ladybug« (engl. für Marienkäfer) zeigt. Solch’ plastische Beispiele lassen erahnen, wie wichtig Tags und Social Software für unser Verständnis der Dinge sein können und werden und müssen …

Gucken:

Lesen:

Mac Zeugs

Der verspätete Tiger, oder: Update-Geplauder

Nach einer versandtechnisch bedingten bekömmlichen Verspätung von 5 Tagen ist der Tiger endlich da. Nun sitze ich, nach einem Backup des Home-Verzeichnisses, an der Ubuntu-Kiste und schaue dem PowerBook beim Update zu. Zunächst habe ich problematisiert, ob ich wohl mal, so nach fast zwei Jahren und stetigem Updaten seit den Zeiten des Jaguars, alles plätten und sauber neuinstallieren solle. Das innerliche Abschätzen der damit verbundenen Arbeit ließ mich aber schnell Abstand von dieser Idee gewinnen, und: Hey! Das ist ein Mac! Der muß das ab können.

Ich habe hier auf dem PC noch eine Windows 98-Partition. Die benötige ich eigentlich nur für ein bestimmtes Spiel, das ich ab und an mal einwerfe. Die ist im Prinzip ein fast 13 Jahre altes Erbstück. Sie wurde einmal auf einem ganz anderen Rechner mit einer ganz anderen Festplatte mit DOS und Windows 3.1 angelegt, zwischendurch aktualisiert auf Win95 und Win98; im Laufe der Jahre mehrmals auf andere, größere, Festplatten geklont; und ihr wurde mehrmals das Motherboard »unterm Hintern« gewechselt. Aber im Prinzip ist das immer noch das alte System, wie es so um 1992 mal angelegt wurde. Und es funktioniert immer noch einwandfrei. Wenn Windows das kann, muß OS X das einfach auch können!

Noch 13 Minuten, dann weiß man mehr! ;-)

Netzbuch Zeugs

In den Zeiten des sparsamen Bloggens

Tach! Während dee noch immer kein Comeback gegeben hat, in den US of A mit der Pro-Bloggers Association ein Verband für professionelle Weblogger gegründet wurde (via Webmaster Blog), die BlogInitiativeGermany (Toller Name! ;-)) nach Papieren zu Praktiken des Bloggens fragt, mit Typo ein erstes Weblog-System in der neuen Modetechnologie Ruby On Rails das Licht der Welt erblickt hat, sogar things magazine mal wieder eine Runde bloggt, und Gerrit mit Loudblog ein Weblog-System speziell für Podcasts vorgestellt hat, ist in diesem kleinen Weblog ein wenig Ruhe eingekehrt. Ich glaube, 10 Tage Blogpause ist außerhalb von durch Reisen bedingter Absenz im Netzbuch noch nicht da gewesen. Aber so ist das halt manchmal, man lebt ’ne Runde oder zwei und kommt partout nicht zum Verkünden von gebloggten Weisheiten.

Hier im Netzbuch wird auch in den nächsten Wochen ein wenig ruhiger sein. Oh, die Roadmap, na klar, wir brauchen ’ne Roadmap, nix läuft ohne Roadmap. Also, die Roadmap ist die:
Ablösung von Textpattern als tragendes System des Netzbuchs durch die weiland einmal angerissene Wiki-Eigenentwicklung, die sich im Laufe der Entwicklungszeit zu einer Synthese aus Wiki und Weblog entwickelt hat (dazu dann beizeiten mehr). Und ein neues Design ist auch geplant, und das Ganze soll um den 7. Mai herum fertig sein, dem Netzbuch-Geburtstag, um den herum stets der alljährliche Designwechsel statt findet. Wir werden sehen, ob das klappen wird …

Zeugs Mac

Schock am Abend, oder: Wie man einen iPod-Reset durchführt

Gestern, verehrte Zielgruppe, war ich am Ende. Aber völlig! Ich stehe im Frankfurter Feierabendverkehr in der S-Bahn, höre Adam Green (in S-Bahnen muß ich gerade ständig Adam Green hören, ich finde, Adam Green macht klassische S-Bahn-Musik), plötzlich ist Stille auf den Ohren. Wie kann das sein, mitten im Stück, mit vollem Akku?
Ich dachte, ich hätte den Kopfhörer rausgezogen, schaue mir in einer stillen Ecke den iPod an, und muß konstatieren, dass der kleine weiße Liebling einfach mitten im Abspielen eingefroren ist. Auf keinen Knopf mehr reagiert. Akku kann man nicht rausnehmen, Reset-Knopf gibt es auch keinen. Na klasse! Kaputt! Mein Leben – ohne Sinn!

Und natürlich, später am Abend, S-Bahn ohne iPod. Mit vollem Programm, das ganze Arsenal des Übels des Nahverkehrs: Kinderschreien, kichernde junge Damen, lautstark diskutierende krasse Jugendliche, klingelnde Mobiltelefone – und kein akustischer Eskapismus möglich!

Wieder daheim, direkt an den Computer, die Rettung: »How to reset an iPod«. Für die Akten, die Prozedur:

  1. iPod an den Strom (per Firewire/USB oder Netzteil) anschließen
  2. Hold – Schalter ein bißchen an- und ausschalten
  3. Play/Pause und Menu gleichzeitig gedrückt halten
  4. Der Apfel erscheint auf dem Display
  5. Alles wird gut. :-)

Nun spielt er wieder, das wichtigste Utensil für den ÖPNV-Pendler, das je geschaffen wurde …

Zeugs Musik

Winter Tale

Wenn der Kopf gerade zu leer ist für Anstrengungen aller Art, bloggt man über das Wetter. ;-)

Aber darüber muß man mal ein ernstes Wort verlieren, so geht das nicht weiter. Jede Nacht zwischen -10 und -15 Grad, wenn man morgens das Haus verlässt, hat man das Gefühl, dass sich das Leben auf Erden dem Ende entgegen neigt, weil eine dräuende Eiszeit alles hinwegfriert. Ich fordere daher die Bundesregierung auf, umgehend für wärmeres Wetter zu sorgen! Ich fürchte nur, der Einfluß der Bundesregierung auf das Wetter ist ähnlich groß wie der auf die Beschäftigungslage in diesem unseren Lande.

Der passende Soundtrack für diese kalten Tage kommt schon wieder von DE:BUG: »Winter Tales« von OpenLab Records. Das beim Stapfen durch die Kälte in den Ohren, und man gerät schnurstracks in den Gefrierfach-Flow … ;-)

Weblogtalk Zeugs

Beruf: Blogger?

Bloglegende Jason Kottke hat einen mutigen Schritt gewagt, wer es noch nicht an tausend und einer Stelle gelesen hat: Er hat seinen Job aufgegeben und will vom Bloggen leben, indem er sein Publikum für ihn spenden lässt. Also als Wortkünstler in der digitalen Fußgängerzone mit einem virtuellen Hut auf dem Boden, in dem dann die Paypal-Münzen und -Scheinchen klacken sollen.

Im Grunde hat Jason Kottke Recht! Man sieht es ja bei mir: Man muß mindestens acht Stunden ins Büro (der Mensch lebt nicht nur von Luft und Liebe ;-)), das Privatleben wird zeitweise ein wenig intensiver (der Mensch lebt nicht nur von Brot und Blog ;-)), und schon wird es ruhig im Weblog. Dabei liegen in meiner GTD-Liste @weblog allerlei Blogging-Actions herum, die darauf warten, umgesetzt zu werden. Einen Podcast wollte ich machen, Skripte und Trackback für TXP weiter entwickeln, mittelfristig auf mein eigenes ultimatives Weblog-Wiki-CMS-Universal-KM-SocialSoftware-System umsteigen, was sich in Entwicklung befindet, und allerlei interessante Themen bloggen. Aber wie, mit acht Stunden abhängiger Arbeit, wenn man es vernünftig und solide machen will?

Also, Kottke weist den Weg in den Deal: Ich reduziere meine abhängige Beschäftigung auf Teilzeit, und der Verlust muß annähernd über das Weblog aufgefangen werden. Von Euch also, verehrte Zielgruppe! :-) Entweder Ihr kauft in der Zukunft mein ultimatives Weblog-Wiki-System, oder, weil Software als OpenSource einfach kühler ist, ich muß wie Kottke einen virtuellen Hut auftstellen. Als Gegenleistung blogge ich Euch die Welt, dass Ihr sie viel besser verstehen werdet, enttarne die Schandtaten des Journalismus, blogge tolle Skripte, und all’ solche Sachen, in gewohnter Netzbuch-Qualität. Ist das vielleicht nix? ;-)

Ernsthaft: Meinungen zu den Erfolgsaussichten eines solchen Unterfangens in Deutschland? Oder in der Welt, wird Kottke es auch schaffen, Geld einzunehmen, wenn die Sensation vorbei ist?

Zeugs Seltsames

Hosen runter!

Thomas macht sich über das allmonatliche Ritual gewisser Blogger lustig, die stets am 1. hinaus posaunen, wie viele Besucher ihnen ihr Sitemeter (was eh nur Sissis benutzen, richtige Männer werten ihre Logfiles aus ;-)) für den abgelaufenen Monat reportierte. Und forderte uns alle auf, dieses Mal beim allmonatlichen Schwanzvergleich mitzumachen:

Gesamt:

  • 99.547 Visits
  • 254.184 Pageviews

Davon Traffic- und Contentdiebe sowie Referrerspammer:

  • 99.536 Visits
  • 253.183 Pageviews

Prüfbesuche von mir selbst:

  • 10 Visits
  • 999 Pageviews

Bleibt an echten Besuchern:

  • 1 Visit
  • 1 Pageview

Schön, dass Du wieder da bist! ;-)

Zeugs

1.000 Tage

Allseits beliebt: Jubiläumsbeiträge. Heute gibt es diese kleine Weblog genau 1.000 Tage lang. Erstaunlich, wie die Zeit vergeht. Im Schnitt gibt es täglich 1,7 Artikel und 0,3 Quickies (aktuelle Zahlen gibt es immer links in der Sidebar unter Etcetera). Okay, dann auf in die nächsten 1.000 Tage! ;-)

Zeugs

Internet-Aufnahmeprüfung jetzt!

Unfassbar, das Internet ist voller Verhärmter! Am 31.12. stieg der Traffic-Verbrauch des Netzbuchs plötzlich schlagartig um 120% an und blieb seitdem so hoch. Ursache: Verhärmte, die im Internet eigentlich nichts verloren haben, haben ein Bild von mir in alle möglichen Foren, Gästebücher und was weiß ich noch alles hinein kopiert. Natürlich von meinem Server direkt verlinkt.
Okay, Kinder brauchen traumatische Erlebnisse, bevor ich per .htaccess das Einbinden von Bildern außerhalb des Netzbuchs unterbinde (und die Google-Bildersuche habe ich gleich mal ganz abgewehrt), möchte ich noch ein bißchen Spaß haben, darum habe ich das Bild geringfügig verändert: Zu bewundern hier, oder hier, oder hier.

Ich bin übrigens dafür, dass nicht jeder einfach so ins Internet darf. Ohne Prüfung sollte da nichts laufen. Eine Aktion für ein DAU-freies Internet muß her!

Zeugs

Guten Rutsch!

Liebe Leserin, lieber Leser, mal wieder ist ein Jahr zu Ende, und der von Menschenhand willkürlich gewählte Jahreswechseltermin wird metaphysisch überladen mit abstrusen philosophischen Gedanken von Anfang und Ende, sowie multiplen Vorsätzen!
Vorsätze kannst Du Dir ja machen (und brechen ;-)), aber nicht böllern, spende lieber

Ich wünsche Dir einen angenehmen Jahreswechsel, und dass das Jahr 2005 Dir das bringt, was Du persönlich Dir wünschst!

Also dann, bis nächstes Jahr! ;-)

Zeugs

Schöne Festtage!

Bild: Obskures Jahresendzeituntensil Ich wünsche Euch allen, ob nun Weihnachtsmuffel oder -fan, noch stressarme, erholsame und schöne Feiertage!

In anderen Gegenden der Welt widmet man sich an diesen Feiertagen obskuren Fußballspielen mit unklar-makabrem historischen Hintergrund, hier ist aber irgendwie nichts derart spektakuläres los. ;-)

Übrigens, dass der rot-weiße Mantel, den das obskure Jahresendzeitutensil auf dem Foto da oben an hat, eine Erfindung von Coca-Cola ist, ist wohl eine Legende. Wie beruhigend! Und im MetaFilter macht man sich Gedanken über das deutsch-amerikanische Wechselspiel bei der Etablierung von Weihnachtsbäumen nebst Beleuchtung.

Zeugs

720 Pixel fliehen vor der Welle

pMachine-Kommentar-Spam ist gerade ein heißes Thema. Und die Welle strandete auf mein Fotoblog 720 Pixel. Da, zumindest was mich angeht, die pMachine ein Auslaufmodell ist, fehlt mir jegliche Lust mit Captchas und sonstigen Kram rumzumachen oder mich überhaupt noch einmal damit zu befassen. Statt dessen habe ich 720 Pixel lieber auf Textpattern umgezogen. ;-)

Ein paar unschöne CSS-Effekte müssen noch beseitigt werden, aber lieber temporär partiell unästhetisch als vom Pokerkönig verseucht …

Txp Zeugs

Textpattern-Basteleien, oder: Trackback mich!

Ein Weblog ohne Trackback ist irgendwie kein richtiges Weblog! Darum wurde mal wieder der Editor angeworfen und ein wenig gebastelt, denn im Hause Textpattern ist, aus welchen Gründen auch immer, damit in absehbarer Zeit wohl nicht zu rechnen. Also gilt: Selbst ist der Mann, ran ans Werk.

Nach einem Blick auf frei erhältliche Trackback-Skripte gTrackback und phptrackback entschloß ich mich dazu, die Sache selbst anzugehen. Ersteres hantiert mit Textdateien herum (was für mich nicht in Frage kommt), zweiteres wirkt etwas halbgar, z.B. sucht das Skriptchen nach einer Post-Variable namens expert, die es aber niemals finden wird, da die Trackback-Variable excerpt heisst. Nicht unbedingt vertrauenserweckend ;-)
Die Lektüre eines Artikels von unblogbar und der Trackback-Spezifikation von MT führten zu der Erkenntnis, dass das so schwer eigentlich nicht ist und keine Bastelei in vorhandenen Skripten lohnt.

Nun ist es also eingebaut, ich habe es mit pMachine, MovableType und Adam Kalseys Trackback-Formular getestet, scheint zu funktionieren. Die Trackbacks werden entgegengenommen und als TXP-Kommentar abgespeichert. Da ich nicht jedes System dieser Welt installieren möchte, nur um Trackbacks zu senden, möchte ich Euch, verehrte Zielgruppe, um ein paar Test-Trackbacks bitten. Wenn alles korrekt funktioniert, wird das Skriptchen natürlich hier für die Welt verfügbar sein. Die Trackback-URL ist unter jedem Beitrag als Link zu finden.

Txp Zeugs

TXP an der Schnittkante

Aufmerksamen Betrachtern dieses formidablen Weblogs ist wahrscheinlich an der neuerdings etwas merkwürdig wirkenden Kommentarübersicht (»In Euren Worten«, die Äuglein nach links, bitte!) aufgefallen, das irgendetwas anders ist. Ich habe die von dev.textpattern.com erhältliche aktuelle cutting edge Entwicklungsversion von Textpattern (die sich im Backend mit 1.0rc2 identifiziert) geladen, da sie die die nervtötenden Bugs im Backend (der “doppelte Eintrag”-Bug, das Nichtfunktionieren des Löschens von Artikeln und der Listeneinstellungen bei Artikeln und Bildern) beseitigt. Dafür sieht die Funktion recent_comments nun etwas verhärmt aus, was auch schon länger bekannt ist, aber noch nicht gefixt wurde.

Das Einspielen des aktuellen Codes ist durch die Verwendung von Subversion im Hause TXP sehr elegant gelöst. Man kopiert sein /textpattern-Verzeichnis nach /textpattern-old (und ein Dump der Datenbank kann auch nix schaden) und holt sich auf der Shell mit svn co http://textpattern.com/svn/repos/current/textpattern den aktuellen Code. Danach kopiert man aus /textpattern-old seine config.php in das neu entstandene /textpattern-Verzeichnis, macht mit chmod 000 textpattern/setup.php und chmod 000 textpattern/txpsql.php die »gefährlichen« Dateien unsichtbar (wenn man sie einfach löscht erhält man sie beim nächsten Update per svn wieder zurück). Fortan kann man mit einem simplen svn update auf der Shell sein Textpattern-Verzeichnis aktuell halten. Das funktioniert so selbstverständlich nur, wenn man Shell-Zugriff auf den Webserver hat und der Subversion-Client installiert ist. Sollte das nicht der Fall sein, erhält man hier statisch kompilierte Binaries, die man einfach ohne Installation in sein home-Verzeichnis kopieren und ausführen kann.

Hat man keinen Shellzugiff, muß man sich den Code wohl oder übel mit svn auf seinen Arbeitsrechner ziehen und dann per sftp oder gar ftp auf den Webserver hochladen. Was den Eleganzfaktor natürlich ein wenig in den Keller treibt … ;-)

Zeugs

Der fremde Blick auf das Vertraute

Beim Betrachten von Irenes Frankfurt-Bildern fiel mir auf, dass ich seit sechs Jahren im Rhein-Main-Gebiet wohne, seit über vier Jahren jeden Tag nach Frankfurt ins Büro fahre, aber noch nie auf die Idee kam, in Frankfurt Fotos zu machen. Treibe ich mich aber in der Fremde rum, weicht die Kamera kaum vom Auge. Schon ziemlich merkwürdig, anscheinend erscheint das Gewohnte zu gewöhnlich, um fotografierwürdig zu sein.

ToDo: Einen fremden Blick auf das Vertraute, schon tausend Mal gesehene, angewöhnen!

Zeugs

Aufregender Abend - Kein Strom in Frankfurt

Ein bißchen länger auf der Arbeit an possierlichen Skripten gearbeitet, gerade den Finger auf die Maus gelegt, um den Rechner runter und sich selbst heimwärts zu fahren, da wird es schlagartig zappenduster in Frankfurt-Niederrad, statt Feierabend also Notfallprogramm. Bei den noch oder bald wieder Anwesenden kursieren wilde Gerüchte über einen Terroranschlag auf das Heizkraftwerk, es war aber “nur” ein Unfall.
Übrigens entspricht der Artikel beim HR nicht so ganz den Tatsachen, als gegen 22:30 meine Spätschicht beendet war, lief ich durch das noch stets ziemlich finstere Niederrad gen noch finsteren S-Bahnhof, begleitet nur vom fahlen Glimmen notbeleuchteter Treppenhäuser und dem monotonen Rattern zahlloser Notstromaggregate. Und genau an solch einem Tag, wo der Stadtteil so einmalig eigentümlich beleuchtet ist, hat man keine Kamera dabei. Ärgerlich, sehr ärgerlich …

Zeugs

Was man nicht machen soll!

Hat bekanntlich Thomas gebloggt: »Wo man als Blogger nie hin sollte: Sich beim werten Leser zu entschuldigen, dass man gerade mal nicht bloggt.«

Ja, hier ist gerade etwas ruhig, das bekannte Trio Projekte, Leben und all’ so ’n Zeugs hat zugeschlagen. Und ich mache natürlich aus Prinzip das Gegenteil von dem, was landläufig so als Verhaltensweise für man angepriesen wird, daher dieser Eintrag! ;-)

Txp Zeugs

Textpattern 1.0rc1 läuft!

Habt Ihr gar nicht bemerkt, aber hier läuft seit gestern schon die neue Textpattern-Version 1.0rc1. Das Update klappt problemlos. Es gibt einige kleine Fehler, die aber von Dean schnell ausgebügelt werden.

Auf http://dev.textpattern.com/ gibt es nun ein via Browser zugängliches Subversion-Repository, wo man sich jederzeit den aktuellen Stand besorgen kann.

Auch recht nützlich, insbesondere wenn man eigene PlugIns für Textpattern schreiben möchte: »Global variables in Textpattern«.

Zeugs

Firefox unter Windows XP - Eine Leidensgeschichte

Ich weiß, Mozilla Firefox ist everybody’s darling, besonders in Bloggerkreisen. Aber der Feuerfuchs und ich kommen einfach nicht zusammen.

Im Büro habe ich (leider) Windows XP im Einsatz. Da MSIE bekanntlich völlig indiskutabel ist, habe ich wie jeder vernünftige Mensch den Feuerfuchs installiert. Mit 0.8 lief es eigentlich gut. Eigentlich. Der Browser läuft bei mir den ganzen Tag, in einem Tab eine Auswertung der Firmenwebsite, die ich ab und an mal “refreshe”. Der unangenehme Nebeneffekt war, dass der Tab seine “History” vergaß und die Seite sich nicht mehr aktualisieren ließ, man konnte Ctrl-R drücken so oft man wollte, es passierte nichts mehr. Erst wenn man den URL in einen anderen Tab übernahm, funktionierte es wieder einige Zeit.

Dieser Bug blieb in 0.9.x erhalten. Dazu kamen weitere “Features” wie gelegentliches völliges Einfrieren des Firefox, sehr angenehm wenn man gerade in 13 Tabs arbeitet. Frame-Seiten wie phpMyAdmin funktionieren nicht richtig, nach einiger Zeit wird das Hauptfenster nicht mehr aktualisiert. Vor ein paar Tagen funktionierte der Fuchs überhaupt nicht mehr, ich legte ein neues Profil an, aktualisierte auf 0.9.3, und hoffte dass alles gut werden würde. Wurde es aber nicht, seit gestern funktioniert keinerlei Datenübermittlung via GET mehr. Nun habe ich den “richtigen” Mozilla 1.7.3 installiert, noch geht alles. ;-)

Spaßeshalber habe ich den Firefox gestern auch mal im Home-Office unter WinXP installiert (da lief bisher ebenfalls ein “richtiger” Mozilla), da startet er gar nicht erst. Liegt bei mir auf der Kombi “Firefox und Windows” ein Fluch, oder ist die Win-Version wirklich so buggy?

Zeugs

Webloggiges

Aufgrund gesteigerter Artikulation öffentlichen Interesses ;-) habe ich das automatische Schließen der Kommentare nach sechs Wochen hier im Weblog wieder deaktiviert, mal schauen ob man als TXP-User von Kommentar-Spam verschont bleibt.

Und ein Comeback ist zu vermelden, denn Wiesbadens berühmteste Blog-Persönlichkeit, tzwaen, bloggt wieder: tzwaen.systems – brainstorm. Willkommen zurück. :-)

Zeugs

Gartenarbeiten in Wiesbaden-Freudenberg, oder: Meine Kamera, die Waffe

Ein Bild und seine Geschichte. Ein Meilenstein auf meinem langen Weg zum Meisterfotografen, erstmals bekam ich wg. eines Bildes Schläge und Anwalt angedroht. Aber der Reihe nach. ;-)
Gestern Morgen mache ich mich, wie immer auf dem letzten Drücker, auf den Weg in Richtung Haltestelle um ins Büro zu fahren. Auf dem Weg dorthin wird mein Vortrieb von einer “wilden Sperrung” des Fußgängerwegs zwischen den Gärten abrupt eingebremst, irgendwelche Typen schreddern Stücke von Bäumen, die sie aus einem der anliegenden “ich sitze so gerne mit Unterhemd und Bierpulle in der Sonne”-Gärten schleppen. Auf meine Rufe, mal einen Moment aufzuhören, mit Holzspänen herumzuspritzen, damit ich vorbei kann, reagiert der Meister des Schredders nicht. Dadurch werde ich zu einem exorbitant zeitraubenden Umweg genötigt, und das öffentliche Verkehrsmittel fährt ohne mich gen Bahnhof …
Nun hatte ich also etwas Zeit, also beschloß ich, das zu tun was ich immer mache, nämlich ein Foto von den Verhärmtheiten des Lebens. Als ich mich mit der Kamera im Anschlag dem Tatort nähere, kommt jener freundliche Herr, der mich vorher (s.o.) geflissentlich ignoriert hat, angelaufen und schreit was von “hier wird kein Foto gemacht”, verbunden mit Andeutungen über bei Zuwiderhandlung drohenden gewalttätigen Sanktionen. “Klar”, denke ich mir, und drücke erst einmal ab (siehe Bild oben). Daraufhin wird er noch wilder, ruft was von “wenn das Bild in der Zeitung erscheint, hetze ich dir meinen Anwalt auf den Hals”. Zeitung? Boah, ich muß professionell wirken! Langsam dämmert mir, dass hier irgend etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, wahrscheinlich wurden die Bäume ohne Genehmigung gefällt (mal abgesehen von der “wilden Sperrung” eines öffentlichen Weges), das wird teuer, wenn die Behörden davon Wind bekommen. Mit den Worten “ist nicht für die Zeitung, sondern für’s Ordnungsamt” verabschiede ich mich, während der freundliche Herr mir noch ein “Pass bloß auf!” hinterher ruft.

Nun kämpfe ich noch mit mir, ob ich dem Amt mal einen Tipp geben soll, aber wahrscheinlich mache ich es nicht. Einerseits bin ich ja nicht der Gartenblockwart vom Freudenberg, und andererseits ist es mir völlig egal wie die Verhärmten ihre Gärten zurichten. Aber mir den Weg einfach so sperren (mit der Straße hätten sie das nie gemacht, die Autos müssen ja vorbei können, aber Fußgänger sind ja völlig egal, die kann man ruhig zu Umwegen nötigen), das schreit eigentlich nach Strafe…

Schönes Wochenende allerseits!

Zeugs

On Tour, mal wieder!

Da es ja schon überall zu lesen ist ;-): Morgen früh (besser, in den Nachtstunden, 4:50 Uhr ab Wiesbaden-Hauptbahnhof!) geht es nach Berlin, HCB-Retrospektive anschauen, nette Leute treffen, tolle Sachen angucken. Freue ich mich drauf!

Die Waffe des gemeinen Bresson-Adepten ist natürlich auch dabei, leere Speicherkarten warten darauf, gefüllt zu werden mit weiteren unzureichenden Versuchen, die Flüchtigkeit von Raum und Zeit mit kalter Digitaltechnik in 5 Megapixeln zu besiegen.

Zeugs

Neue Menüfunktion im Netzbuch

Mein Navigationsmenü da links hatte einen großen lästigen Haken: Wenn man auf einen Link klickte und zurück kam, war immer der erste Punkt “Weblog” aktiv. Das ist doof! Darum wurde das nun geändert!

Das Menü “merkt” sich nun, welcher Menüpunkt aktiv ist, und stellt diesen auch beim nächsten Aufruf der Seite dar. Dazu wird ein Cookie gesetzt. Und weil ich gerade dabei war, Plätzchen zu verteilen, gibt es noch ein weiteres, welches dafür sorgt, dass dem Besucher der Punkt “Quickies” farbig angezeigt wird, wenn seit dem letzten Besuch neue Quickies dazu gekommen sind, und die Quickies nicht der “offene” Bereich sind. Etwaige JavaScript-Fehlermeldungen auf exotischen oder antiken Browsern bitte mir mitteilen, wird dann abgestellt. ;-)

Die Cookies, gefährlich wie sie sind, erforschen natürlich auch noch, was in Eurem Kühlschrank ist, mit wem Ihr Dates habt, wann Ihr ins Bett geht und welches Fernsehprogramm Ihr anschaut. Diese wertvollen Daten werden dann gewinnbringend an die Industrie verscherbelt. ;-)

Zeugs

Quickies

Mir gefällt es gar nicht, wie die Quicklinks oder Blogmarks, die bei mir “Quickies” heißen, den Lesefluß zerhacken. Darum gibt es diese nun nur noch links in der Leiste in der Sektion “Quickies”, als RSS- oder Atom-Feed oder auf ihrer eigenen Seite. Irgendwie muß eine Anordnung wie “damals” bei der pMachine, also einen eigenen Pseudo-Weblog-Eintrag auf der Startseite, der die Quickies eines bestimmten Zeitraums auflistet, auch mit TXP möglich sein, wie werde ich schon noch heraus finden …

Zeugs

Wiener Notizen

Einige hier getätigten Aussagen muß ich relativieren. Vorletzte Nacht um halb Drei, und gestern Nacht erst um halb Vier ins Bett gekommen, und schon bemerkt man von dem Lärm auf der Straße rein gar nix mehr, sondern schläft trotz Radau draußen und irgendwelcher Renovierungsarbeiten vier Zimmer weiter wunderbar, und wird gegen halb Zwölf vom Zimmermädchen geweckt. So ein Lotterleben ist zu hart in meinem Alter. ;-)

In den Wiener U-Bahnhöfen sind überall Kameras, und sie entdecken alles. Beispielsweise müssen in Wien Hunde in der U-Bahn einen Maulkorb tragen, heute lief ein Hund ohne herum, umgehend tauchte ein dreiköpfiges uniformiertes Rollkommando von irgendwoher auf, umzingelte den Hund, und bestand unmißverständlich auf den Maulkorb. Solche Konsequenz traut man den sonst eher lockeren Wienern gar nicht zu. Von mir als Zeitgenossen mit einer leichten Tendenz zum Hundephobiker (unbewältigtes Kindheitstrauma ;-)) gab es dafür ungeteilte Zustimmung.

In Wien kann man nirgendwo friedlich sitzen, ohne dass jemand Geld möchte. Würde man jede Obdachlosenzeitung, grotesk überdimensionierten Schlüsselanhänger “für die Armen” und anderes Zeugs kaufen, käme man abends mit zwei großen Tüten voller Kram ins Hotel zurück. Und an jeder zweiten Ecke steht ein Straßenmusikant mit durchaus wechselhaftem Qualitätsniveau. Da kommt es dann auf die richtigen Marketing-Methoden an, die bezaubernde Cellistin im halbdurchsichtigen schwarzen Kleid hatte doch erheblich mehr Münzen im Kasten als die beiden Russen zwei Ecken weiter, von denen einer fürchterlich schräg ein unschuldiges Akkordeon quälte und sein immens voluminöser Kumpel mit Rauschebart dazu irgendwelche tragischen russischen Weisen “sang”.

Und noch etwas “BlogTalkiges”: Martin lief am Dienstag abend mit seinem schicken Tablet-PC herum und sammelte die Unterschriften aller Anwesenden. Nette Idee, und endlich mal eine sinnvolle Anwendung von “Geek-Technologie”. ;-)

Zeugs

Herr Hüpf vom Finale

Irgendwo in den “normalen” Medien muß “der Verhärmte vom EM-Finale” (also der Durchgeknallte, der während des Spiels auf den Platz lief) namentlich erwähnt worden sein (hier in Wien bekomme ich nicht so arg viel mit vom Geschehen in den heimatlichen Medien), denn seit Montag stürmten über 10.000 Besucher von Google auf der Suche nach dem merkwürdigen Herrn Hüpf aus Spanien auf das Netzbuch ein.

So leicht geht das, ein harmloser Artikel und man wird geflutet, also überlegt Euch gut worüber Ihr schreibt, wenn Traffic ein Problem werden könnte …

Zeugs Ontour

Grüße aus Wien

Da hocke ich nun also im schönen Wien, auf der verzweifelten Suche nach Konnektivität im Cafe Latte gelandet, wo die Konnektivität gut, der große Braune schmackhaft und die Kellnerinnen sehr nett sind. ;-) Im Hotel bieten sie WLAN zum überaus günstigen Tarif von 15 Euro für 90 Minuten an. Eigentlich wollte ich ja nur mal ins Internet, und nicht den Access-Point kaufen …

Flug war gut, neben mir saß ein Mac-User, da Mac-User ja per se nette Menschen sind ;-) war der (sowieso schon kurze) Flug recht kurzweilig. Das Hotel ist im Rahmen dessen, was man in Wien erwarten kann, aber mit der Gegend habe ich mich ein wenig vergriffen, die Umgebung rund um den Praterstern ist wirklich abscheulich. Fotos folgen demnächst, aber ich bin mir bei den am Bahnhof herumlungernden Zeitgenossen noch nicht schlüssig, ob sie den notwendigen Respekt vor bestehenden Eigentumsverhältnissen aufbringen, wenn man mit der Kamera herum läuft. Wenn man morgens zur U-Bahn geht und es riecht bereits nach Döner, braucht man eigentlich umgehend einen Kamilletee, um den an der Grenze zur Rebellion befindlichen Magen zu beruhigen. Es sieht am Praterstern in etwa so aus wie am Worringer Platz in Düsseldorf oder am Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden, also nicht sehr anheimelnd.

Ansonsten ist Wien natürlich eine großartige Stadt, man kann stundenlang rumlaufen, gucken und staunen. Es steht eigentlich nur da, um fotografiert zu werden, daher wird sicher noch die eine oder andere Speicherkarte in den nächsten Tagen gefüllt werden …

Zeugs Mac

Die ausgefallene Bootsfahrt, oder: Fast eine MacExpo-Nachlese

Meine MacExpo-Nachlese kommt ein wenig spät, ich war halt unterwegs im “Internetzugangs-Notstandsgebiet-West”. Dafür beschränke ich mich auf die Marginalien, denn ob Firma X ein neues Produkt Y vorgestellt hat, interessiert Euch ja sowieso nicht, und es gab und gibt in der Blogosphere genug darüber zu lesen. Dem “Handbuch für Kölle-Reisen” entnahm ich, dass zu Messeterminen eine Fähre den Rhein vom Hauptbahnhof zum Messegelände am anderen Ufer überquert. Mit der mir eigenen Konzentration auf das Wesentliche wollte ich natürlich genau so vom Bahnhof zur Messe herüber. Den Anlegeplatz (auf dem Bild vorne, der erste Steg samt Schiff) fand ich schnell, aber außer dem vor sich hin dümpelnden Boot war dort – nix. Kein Plan, kein Mensch, einfach nix. Was für ein enttäuschender Auftakt, so sind sie, die Kölschen!
Also musste ich wohl oder übel zu Fuß über die Eisenbahnbrücke, als Ausgleich fand ich dort oben aber jede Menge Material für das “beinahe wöchentliche Bahnbild”. Ist ja auch was! Nach einem kurzen Fußmarsch war ich dann endlich dort, wo ich eigentlich hin wollte: Halle 6. Eine große iPod-Werbung erwartete den erwartungsfrohen Apfel-Freund. Nachdem man bei einer reizenden jungen Dame eine ausgedruckte Email in ein Ticket umgetauscht hatte, durfte man sich in das Getümmel stürzen. Die Atmosphäre war recht angenehm, das Gedrängel hielt sich ebenso in Grenzen wie die Dimension der Messe.
Eine stete Quelle der Heiterkeit waren die Freaks, die mit demonstrativ zur Schau getragenen iPod-Kopfhörer herum spazierten, auf einer Messe ungefähr so sinnvoll wie das Tragen einer Sonnenbrille im Kino. Die verschiedentlich zu lesende Legende, die Apple-Anhänger wären ja viel kühler und toller als die Besucher anderer computerlastiger Messen, stimmt nicht, wie überall gibt es solche und solche, die Drängler, die Eitlen, die Wichtigtuer – man findet sie selbstverständlich auch auf der MacExpo, nur die Anzahl ist geringer. Der Unterschied: Bekommt man auf der MacExpo einen Rucksack ins Gesicht, handelt es sich nicht um ein Werbegeschenk aus Plastik, sondern um einen Crumpler …
Neues erfuhr man nicht, wenn man regelmäßig die Mac-Seiten im Web liest weiß man eh Bescheid. Aber man konnte ein paar Sachen anfingern, insbesondere die edlen Grafiktabletts von Wacom fühlten sich ausgesprochen gut an. Das “Evil Empire” Microsoft war auch vertreten, aber erstaunlicherweise war es dort ein wenig leerer als vor den anderen Ständen. Auf dem Bild kann man gut erkennen, wie die Heerscharen mit einem gewissen Sicherheitsabstand um den Microsoft-Stand herum gehen, ganz so als lauere dort ein ansteckendes Übel …
Nach ein bißchen hier gucken und da gucken kam es dann noch zu einem kleinen Blogger-Treffen mit Nina, majo, Bronski, Thomas und Achim dem Leser (gut zu wissen, dass es auch noch Blog-Leser gibt, und nicht nur Blog-lesende Blogger), über das bei IT&W bereits alles gesagt wurde.
Fazit: Meine erste Mac-Messe war eine kleine aber feine Veranstaltung, sollte es sich einrichten lassen werde ich nächstes Jahr wieder vorbei schauen. Unten findet Ihr noch ein paar Impressionen, ein Klick auf das Bildchen öffnet eine größere Variante in einem separaten Fenster.



Zeugs

Samstag: MacExpo

Da mich die Fügungen des Seins am Wochenende gen Westen treiben, werde ich am Samstag auf der MacExpo in Kölle zu finden sein. Vielleicht treibt sich aus der verehrten Zielgruppe auch jemand dort rum, ein mittelgroßer Sitzriese mit dunkler Mädchenfrisur und blauer Crumpler-Tasche, das bin ich. Einfach anquatschen, ich beiße nicht. ;-)

Txp Zeugs

Netzbuch-Feeds: Kommentarzähler deaktiviert

Ich weiß nicht wie die verehrte Zielgruppe das sieht, aber mir geht es granatenmäßig auf alle möglichen Teile, wenn im RSS-Reader ein Artikel als “neu” definiert wird, aber in Wirklichkeit lediglich ein Kommentar hinzugefügt wurde. Darum habe ich das für die Netzbuch-Feeds flugs mal abgeschaltet.

Dazu setzt man in der textpattern/lib/admin_config.php den Wert für “show_comment_count_in_feed” auf 0 (Null).

Sollte sich ein vielköpfiger Demonstrationszug mit Plakaten der Art “Wir wollen Kommentarzähler im Netzbuch-Feed” durch Wiesbaden bewegen, mache ich das selbstverständlich wieder rückgängig. ;-)

Musik Zeugs

Nervende bestialische Jungs

So wie es den Herrn Kniebes nervt, auf seiner Blogtour ständig über die Fußball-EM lesen zu müssen, so nervt es mich kolossal dass in jedem dritten Weblog die grausame Kapelle Beastie Boys gehypt wird. Ich fand, finde und werde sie immer be… scheiden finden, und hatte eigentlich gedacht sie würden verdientermaßen im Anhang des letzten Bands der immerwährenden Musikhistorie verstauben. So hat jeder sein Kreuz zu tragen. ;-)

Netzeitung: Beastie Boys: ‘Ja, man schämt sich’ (Via LinkDump)

Zeugs

Renovierung abgeschlossen

Die Renovierung des Netzbuchs ist nun erst einmal abgeschlossen, etwa 2,5 Monate hat es gedauert.

Auch im “Werkzeug des Teufels” aka MS Internet Explorer sollte nun alles richtig erscheinen, und die Spalte links enthält alle Funktionen, inklusive Themen- und Zeitarchiv unter dem Link “Etcetera”. Prinzipiell validiert das Netzbuch nun auch wieder, allerdings hat Textpattern noch ein Problem mit “&” in dem URL, selbst wenn man es händig mit dem passenden Entity korrigiert, wandelt Textpattern es wieder um. Aber man sollte den Webworker-Fetisch “Validierung” auch nicht überbewerten und deshalb anfangen in den Textpattern-Scripten rumzumachen, zumindest deshalb nicht. ;-)

Zeugs

pMachine-Basteleien

Es ist gar nicht so einfach, der pMachine beizubringen, immer die letzten sieben Beiträge des Netzbuchs auf der Titelseite darzustellen, es sei denn es gibt an einem Tag mehr als sieben Beiträge, dann natürlich alle anzeigen. Und nach der letzten Meldung des letzten Tages die Quicklinks der letzten 35 Stunden, 36 Minuten und 37 Sekunden ausgeben, was insofern etwas diffizil ist, weil es sich bei den “Quickies” technisch um ein separates Weblog handelt. Und danach dann so viele Einträge, bis sieben Stück vorhanden sind. Damit das möglich ist, musste ich die “fehlende” Funktion “weblog_entries_offset” programmieren. Es ist zwar mit den Schlagzeilen-Funktionen möglich (siehe unten), erst mit dem achten Eintrag anzufangen, aber es geht nicht mit der normalen “weblog_entries”-Funktion. Jetzt schon, sobald ich Risiken und Nebenwirkungen ausgetestet habe stelle ich sie der Allgemeinheit zur Verfügung.

Wie man sieht, wehre ich mich nach Kräften gegen den Terror der glatten Zahlen. Wieso 10 Einträge und 36 Stunden? 7 Einträge und 35 Stunden, 36 Minuten und 37 Sekunden sind auch legitime Zeiträume. Immer müssen alle Zahlen glatt sein, furchtbar! Das ist eine künstliche Barriere im Denken der Menschen, die abgebaut werden muß! Jawoll! ;-)

Zeugs

Will auch `ne ExpressionEngine!

So ziemlich jeder bekommt eine ExpressionEngine geschenkt, nur ich nicht, weil ich fälschlich davon ausgegangen bin, dass bestehende pMachine-Kunden bei der “Make the switch!”-Aktion nicht mitspielen dürfen. Menno! Wer der Menschheit solch` wundervolle und einzigartige pMachine-Skripte geschenkt hat, hätte das allemal verdient. So wird es wieder mal so sein, dass ich der einzige bin, der dafür löhnt. Mich dünkt, ich weine jetzt mal `ne Runde! Oder ich rauche fünf Stück hintereinander!

Oder ich steige auf MovableType 3.0 um! ;-)

Zeugs

Overblogged?

Bedenklich: Im RSS-Reader einen interessanten Link entdecken, draufklicken und feststellen, dass es der eigene “Quickies”-Newsfeed (den ich, wie alle meine Feeds, zu Testzwecken stets “downloade”) ist, also ein Link den man selbst reingestellt hat…

Das ist ein Zeichen, Gute Nacht allerseits! ;-)

Zeugs

Weblog-Geburtstag und andere Petitessen

An einem Morgen wie diesem, verehrte Zielgruppe, wird man sich grausam gewahr wie die Zeit vergeht, und dass die Relativität der Zeit in ihrer subjektiven Wahrnehmung mit zunehmendem Lebensalter einen beschleunigenden Charakter gewinnt. Äh, ja.

Was ich eigentlich anmerken wollte: Das Netzbuch wird heute zwei Jahre alt. Bei der Gelegenheit einmal ein herzliches “Danke schön” an alle Leserinnen und Leser. Seit dem letzten Weblog-Geburtstag hat sich die Zahl der durchschnittlichen “Visits” glatt verdoppelt, es ist für mich (wie wahrscheinlich für jeden Weblogger, dessen Ego sich nicht in behandlungsbedürftigen Dimensionen bewegt) stets ein erstaunlicher Fakt, wie viele Leute sich für mein Geschreibsel interessieren. Okay, das reicht, auf in das nächste Jahr!

Passend dazu (nicht wirklich, aber der Link muß weg): Whose blog is it?

Noch ein Link, der weg muß: The Shining in 30 seconds with bunnies, Flash-Kurzfilm nach Stanley Kubricks Meisterwerk.

Und nun zur “Anti-FC-Bayern Woche”: Manchmal streift selbst Teile des hochgradig irren Vorstands-Ensemble des FCB ein zarter Windhauch der Realität, so den Dauerwerber Franz Beckenbauer, der im Kicker zitiert wird: »Warum sollten die Bremer nervös werden?«

Seit je her eine beliebte Taktik des üblen Klubs von der Isar ist es, Aufkaufgerüchte zu streuen oder Spieler anderer Klubs madig zu machen, um damit Unruhe zu stiften. Bei den Bremern lief in der Hinsicht nichts (sie boten keine Angriffsfläche), bei Dortmund (Frings-Theater) und Stuttgart (Magath-Theater) war dieses Spielchen wie immer erfolgreich. Unverständlich, wer will schon zu den Bayern? Da kann man nur den Toten Hosen zustimmen:

»Es kann so viel passieren

Es kann so viel geschehen

Ganz egal wie hart mein Schicksal wär

Ich würde nie zum FC Bayern München gehen


Was für Eltern muß man haben

Um so verdorben zu sein

Einen Vertrag zu unterschreiben

Bei diesem Scheiß-Verein«

In diesem Sinne, schönen Tag!

Zeugs

Blogerallala

Während die einen wg. ihres Weblogs ins Gefängnis wandern, die anderen Weblog-Geburtstag feiern (Glückwunsch an Andreas und Johannes, keep on blogging ;-)), wieder andere den Laden dichtmachen oder schlimme Dinge befürchten, suchen andere den »Profit mit der Weblog-Welle« (via Dienstraum) und brauchen mehr Weblogs, viel mehr Weblogs. Logisch, unterbeschäftigte Adserver wollen mehr Arbeit haben. ;-)

Aber, es gibt wichtigere Dinge. Zum Beispiel eine exklusive Vorschau auf das neue G5-Powerbook (via MacGuardians). Glücklicherweise sind Computer, Weblogs und das Internet relativ ungefährliche Beschäftigungen, Heimwerken ist da von ganz anderem Kaliber, wie der Mann der in die Nagelpistole fiel bestätigen wird.

Und nun wieder zur “Anti-FC-Bayern-Woche”. Die Bayern reden sich selbst stark, wie Kapitän Kahn:

»Die Bremer haben in den letzten Wochen mehrmals die Chance gehabt, die Meisterschaft zu entscheiden. Das haben sie nicht geschafft, sie haben Nerven gezeigt«

Klar. Die nervösen Bremer sind ja nur seit 22 Spielen ungeschlagen und haben im letzten Heimspiel nur knapp mit 6:0 gewonnen, während die starken Bayern souverän den Tabellenletzten Köln mit einem 2:1 – Kantersieg schlugen. Die Bayern erinnern an das laut flötende Kind im finsteren Wald …

Zeugs

Ein Rabe?

Warum ist denn Josh neuerdings ein Rabe? Defaced, Kreativpause, Datenbankcrash, oder wat?

Dieses ewige Kommen und Gehen in der Blogosphäre macht mich ganz krank, der Hauptmann in Büchners Woyzeck hat das treffend formuliert:

»Es wird mir ganz Angst um die Welt, wenn ich an die
Ewigkeit denke. Beschaeftigung, Woyzeck, Beschaeftigung! Ewig: das ist
ewig, das ist ewig – das siehst du ein; nur ist es aber wieder nicht
ewig, und das ist ein Augenblick, ja ein Augenblick – Woyzeck, es
schaudert mich, wenn ich denke, dass sich die Welt in einem Tag
herumdreht. Was `n Zeitverschwendung! Wo soll das hinaus? Woyzeck, ich
kann kein Muehlrad mehr sehen, oder ich werd melancholisch.«

Zeugs

Spendet!

Guten Morgen, verehrte Zielgruppe! Während sich Jörn fragt, warum er eigentlich bloggt, bin ich mir nun sicher, warum: Nämlich um “Watchblogger” zu werden. Das läuft so: Ich beobachte die rechten Medien und stelle entstellende Berichte über die Grünen richtig, im Gegenzug spendet Ihr mir 2 Mio. Euro. So wie bei ihm, wenn man dem Spindoktor glauben schenken darf. Das ist ein wirklich gutes Geschäftsmodell, das mir immer besser gefällt, je länger ich darüber nachdenke. Dafür gibt es dann auch weiterhin keine Google Ads, versprochen!

Größenwahn? Ich nicht. Ein koreanischer Sektenguru lässt Videos verbreiten, in denen er in Washington zum Messias gekrönt wird, das nenne ich Größenwahn. Aber doch nicht die paar Spenden.

Übrigens: Spammer haben 600.426.974.379.824.381.952 verschiedene Schreibweisen von Viagra entwickelt, um den Spamfiltern zu entwischen.

Und nun zur “Anti-FC-Bayern-Woche” im Netzbuch. Heute haben wir ein schönes Zitat von Willi Lemke. Der ehemalige Werder-Manager und jetzige Bremer Kultussenator ist zwar selbst etwas obskur (er war im letzten Sommer bekanntlich Vorkämpfer gegen die verlotterten Kleidungssitten der Schülerinnen und Schüler), aber gegen Bayern ist jeder willkommen. Er schreibt auf Sport1.de:

»Die Bayern haben doch die Pappnase auf. Die sind im Pokal bei einem Zweitligisten rausgeflogen. Die sind in der Champions League früh ausgeschieden. Und in der Bundesliga hecheln sie jetzt hinter uns her und spielen doch nur noch in den Medien eine Rolle. […] Wir trinken sowieso immer nur aus zwei Anlässen. Wenn Werder gewinnt und wenn Bayern verliert.«

Zeugs

Morning Glory

Guten Morgen, Welt! Was für ein schöner sonniger Tag da draußen, wa? Aber keine Sorge, das ändert sich bald. ;-)

Wenn es dann regnet, könnt Ihr Pepino zum Weblog-Geburtstag gratulieren (Glückwunsch!), François Nonnenmachers neueste Variation über “Was ist ein Weblog” lesen oder Euch Gedanken machen über die neueste “Herum-Ping-Idee”, TrackForward.

Und, eine Aufgabe für diese Woche: Diese Woche sind wir alle Bremer, darum heißt es fleißig Daumen drücken für den SV Werder, dass sie es schaffen in München Meister zu werden (hach, wäre das schön!) und endlich dem unsäglichen bajuwarischen Wurstfabrikanten das Maul stopfen.

Zeugs Ontour

Vienna calling!

Nachdem letztes Jahr die Insolvenz “meiner” Muttergesellschaft den BlogTalk-Besuch vermasselte, bin ich dieses Jahr dabei. Zwei Tage “Problematisieren” über Weblogs, das kann man sich einfach nicht entgehen lassen!


Das Programm Ver. 0.95 verspricht interessante Vorträge, die “üblichen Verdächtigen” aus der deutschen Blogosphäre sind auch dabei, kann man sich ein paar Autogramme holen. ;-)


Damit es sich lohnt, werde ich eine Woche in Wien verbringen, ich war seit sieben Jahren nicht mehr dort und habe mal wieder richtig Lust darauf, den Ruf Falkos zu erhören. Kann ich gleich mal die eine oder andere CompactFlash-Karte füllen, von Wien habe ich nur blasse Papier-Bilder.


Vielleicht trifft man ja zu diesem “Event” den einen oder die andere Netzbuch-LeserIn in der Welthauptstadt des gepflegten Kaffee-Trinkens? Würde mich außerordentlich erfreuen!

Zeugs

Der Samstag: Leiden! Ein fragender Fisch! Kreuzende Bücher!

Oh, me! Sangen einst Nirvana. Womit sie zweifellos richtig lagen. Das Leben kann so grausam sein! So wie für ihn hier (via Martin).

Dabei schien ja die Sonne und der Frühling ist jetzt wohl “voll da”. Das Rumlaufen mit der Kamera im Sonnenschein gebar die Frage, ob ein am Rheinufer angespülter toter Fisch, der schon beachtlich von Vögeln malträtiert wurde, ein geeignetes Motiv für das Fotoblog ist. Schwierige ethische Frage! Aber der lag sowas von malerisch am Ufer in der Sonne …

Aber der Samstag hatte auch seine schöne Seite. Der Blick in den Briefkasten offenbarte eine Überraschung, ein “Book” kam ange-“cross”-t. Heißen Dank! :-)

Zeugs

Wohlbehütet

Weblogger und Webloggerinnen von Welt tragen Hut. Des huttragenden Schockwellenreiters Entdeckung verbirgt sich übrigens im “Favicon” und auf meiner “Über”-Seite. Aber nicht nur bloggende Herren tragen Hut, sondern auch Damen: Frau anneke aka “hofkommentatorin” und Frau Zirbel bestechen wohlbehütet durch Stil und Eleganz.

Kühler als Weblogger(innen) mit Hut ist eigentlich nur Tommy Lee Jones in The Missing. Guter Film, übrigens, um auch mal etwas mit ein bißchen Sinngehalt von mir zu geben. ;-)

Zeugs

Server schlecht drauf!

Pardon für Auszeiten, doppelte Kommentare samt Benachrichtigungen und sonstige Unbillen! Der Server, welcher das Netzbuch beheimatet, ist heute ziemlich schlecht drauf, ich hoffe dass sich das nun gelegt hat.

Zeugs

Renovieren im Netzimperium - Die unendliche Geschichte ist eine Kurzmeldung dagegen!

Freitag habe ich noch ein wenig gebastelt, da mir dann aber die Zeit davon lief und Dinge wie Köfferchen packen sich mit Macht in den Aufmerksamkeitsfokus drängelten, ein wenig verspätet die Neuerungen:

Alle Kommentare haben nun Permalinks. Braucht man das? Wohl eher nicht, aber was braucht man schon, außer allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel? ;-)

Außerdem gibt es nun ein “Weblog im Weblog”, die “Quickies”, das sind einfach die mittlerweile allseits beliebten “Quicklinks” oder “Blogmarks”. Erreichbar mit dem Button “Quickies” da rechts in der Navigationsleiste und als RSS-Feed. Auch die “Quickies” haben einen Permalink und können kommentiert werden.

Die Navigationsleiste ist nun besser gefüllt, unter “Etcetera” (möglicherweise fällt mir dazu noch ein etwas aussagekräftigerer Name ein) versteckt sich das Archiv nach Monaten und nach Themen (aka “Rubriken”).

Auch die Kommentarvorschau sollte nun auch dann wieder funktionieren, wenn der vorzuschauende Kommentar der erste Kommentar eines Beitrags ist. Das funktionierte nicht wg. eines Bugs einer pMachine-Funktion.

Okay, das dazu, mehr Neues dann “die Tage” … ;-)

Zeugs

Renovieren im Netzimperium - Weiter geht`s

Die Renovierungsarbeiten machen Fortschritte. Ich war der Ansicht dass die einzelnen Einträge etwas mehr Raum benötigten, darum haben sie nach oben und unten nun “mehr Luft”.

Außerdem war die Menüspalte rechts überfüllt. Die Lösung für Probleme dieser Art von Dunstan Orchard auf 1976design.com gefällt mir außerordentlich, eine der raren “Divs an- und ausknipsen”-Lösungen die wirklich “smooth” funktionieren. Mit Dunstans freundlicher Unterstützung (Thanks, Dunstan :-)) habe ich seine Lösung “seziert” und damit begonnen sie einzubauen. Die einzelnen Bereiche des Menüs werden nun noch mit Inhalt gefüllt. Außerdem müssen noch ein paar Ungereimtheiten im “Werkzeug des Teufels” aka MS Internet Explorer ausgemerzt werden, das ist immer eine sehr unangenehme Arbeit, aber was sein muß muß sein. ;-)

Und es wird einen eigenen der heutzutage allseits beliebten “Linkhubs” geben, die Quickies, die sind technisch schon angelegt und müssen nun “nur noch” mit Inhalt gefüllt werden. Also, noch einiges zu tun an diesen trüben Tagen (Frühling habe ich irgendwie anders in Erinnerung) …

Zeugs

Langsam an Ostern rantasten

Einen herzlichen Gruß an die arbeitende Bevölkerung! Ich habe bereits Osterurlaub, bin gegen 11:30 aufgestanden, sitze jetzt noch ungekämmt im Kurt Cobain-Look herum, und habe nicht einmal ein schlechtes Gewissen dabei! Wenn das die Unternehmerverbände, Guido Westerwelle und der CDU-“Wirtschaftsflügel” mit ihrem Bierdeckel-Ökonom Friedrich der sauerländische Rocker Merz wüssten, sie würden gleich ein Foto von mir machen und mich als exemplarischen Fall für den Verfall der Arbeitsethik im kollektiven Freizeitpark Deutschland in ihre Propagandapamphlete einbauen … ;-)

Zeugs

Big change!

Starting today, this blog will continue in english. Because surfers in german speaking countries are a much too small audience for all the wisdom I have to spread, I decided to broaden my audience to the world. And the Netzbuch Netbook will look much more important and impressive in english, won`t it? World domination is my target!

Imagine, people all over the world can`t wait to read about the german soccer team. And about Borussia Mönchengladbach, of course. In my sleepless dreams I see people in America, Africa and Antarctica waiting for my rants about politicians from Wiesbaden and Hesse, and wether they blog or not. Interesting times to come, folks!

During the 1st of April I will rewrite the whole site in english, so stay tuned!

Zeugs

Renovieren im Netzimperium - Die Fortsetzung

Die Renovierung des Netzimperiums geht weiter. Da man ja nie genug Weblogs haben kann, habe ich das “kleine graue Fotoblog” geschlossen und ein neues Fotoblog eröffnet: 720 Pixel. Das heisst so, weil die Bilder immer 720 Pixel breit sind. Logisch, oder? Überraschenderweise ist es in den ersten paar Tagen gleich bis auf Platz 17 der “Hot Photoblogs 100” auf photoblog.org geklettert, wenn ich auch mal ein bißchen angeben darf … ;-)

Das Fotoblog ist natürlich auch mit der legendären pMachine realisiert. Auch wenn ich nach ein bißchen Spiel, Spaß und Test die Begeisterung über Textpattern eigentlich teile (tolles System!), werde ich mir bis auf weiteres keinen “Systemwechsel” im Netzimperium antun.

Als nächstes ist nun das Netzbuch dran, da wird es nur einige dezente Änderungen und Verschönerungen geben. Da ich keine Lust habe ständig Dateien hin und her zu kopieren, werde ich das “mannhaft” direkt auf dem Server machen (ich weiß, macht man als Webworker eigentlich nicht ;-)), daher kann es in den nächsten Tagen, insbesondere in den Abendstunden, vorübergehend zu einem seltsam aussehenden Netzbuch kommen. Nicht von beeindrucken lassen, wird alles wieder gut. ;-)

Zeugs

Renovieren im Netzimperium

Das “Netzbuch-Drumherum” wurde ein wenig renoviert. Der Fragezeichen-Link “Was ist denn ein Weblog?”, das “Mission-Statement” und die Kontaktseite wurden aktualisiert, außerdem ein neuer “Fragezeichen-Link” (s.o., unter dem Bild) hinzugefügt: Was ist RSS?. Letzterer bindet Alps vorzügliche RSS-Einführung dynamisch ein, Danke Alp! :-)


Vorher wurde schon meine aus dem letzten Jahrtausend übernommene gute alte statische Homepage runderneuert, als nächstes ist die Wiedergeburt des Fotoblogs an der Reihe. Und dann kommt das Netzbuch dran zur Generalüberholung. So wird einem nie langwelig. ;-)


Und meine abonnierten RSS-Feeds kann man sich nun als OPML-Datei runterziehen, aber obacht, das sind zur Zeit 182 Feeds!


Dann wird es ja auch mal Zeit für ein FOAF, da ist mir aber nicht so ganz klar nach welchen Kriterien man jemanden als “Friend” einbinden darf, kann, soll. Die im Netz kursierenden Intros zum Thema beschränken sich ausschließlich auf technische Aspekte, Erläuterungen zu den sozialen Aspekten fehlen. Oder kennt da jemand was?

Zeugs

My blogging space - eine Meme

Spread the meme!

Was ist eigentlich eine Meme? Das unentbehrliche Diktionär von leo.org hilft weiter: »die Meme   - kulturelle Erscheinung oder Verhaltenselement, das auf Nachahmung oder einem anderen nicht genetisch bedingten Vorgang beruht.« Frisch fortgebildet schreiten wir umgehend zur Tat, das neu gelernte Wissen in der Praxis anzuwenden …

My blogging space

Asmunder aus Finnland hat angefangen, das Butt Ugly Weblog hat sie auf Englisch verbreitet, und Adriaan hat sie internationalisiert, die aus Finnland stammende Meme, welche die extrovertierten BewohnerInnen der Blogosphere dazu animieren soll ein Foto des Orts, an dem sie in der Regel ihre Blogeinträge verfassen, in ihr Weblog zu stellen. Da ich es immer interessant finde, wie anderer Leute Schreibtische aussehen, gebe ich mich also nun diesem auf “Nachahmung beruhenden Verhaltenselement” hin und weise der Meme den Weg in die deutsche Blogosphere. Hier ist er, mein “blogging space”:

Bild: My blogging space

Ich muß zugeben, dass der Schreibtisch zufällig gerade aufgeräumt war als die Meme zu mir kam, im vorderen Bereich stapeln sich normalerweise lauter zu erledigende Schriftstücke und andere obskure Dinge. Manchmal blogge ich auch auf der Couch sitzend, die Füße auf dem Tisch, das Notebook auf dem Schoß und den Fernseher vor Augen, davon gibt es aber kein Foto, Meme hin oder her. ;-)

Meme ist wirklich ein gutes Wort, “Meme Meme Meme Meme Meme …”

[Szenenwechsel: Der Protagonist springt “Meme” murmelnd vom Schreibtisch auf, läuft mit einem irren Gesichtsausdruck auf die Straße und ruft, immer lauter werdend, “Meme Meme Meme Meme …”]

Zeugs

Netzbuch intern: Zurück zur Standard-Edition!

Nachdem ich letztens geträumt habe, eine Mars-Sonde zu sein und am nächsten Morgen mit verspannter Muskulatur aufwachte, dachte ich mir dass es an der Zeit ist das Netzbuch wieder zurück zur “Standard-Edition” zu bauen. Freunde der “Mars-Edition” können sich diese auch noch anschauen. Mit Style-Switcher kann ich nicht arbeiten da mein Code zu schlampig ist, oder positiv ausgedrückt, organisch gewachsen ;-). Auch dafür müsste man sich als Webworker mal ordentlich schämen.

Nachtrag: Auch die “Jahresendzeitfestivitäten- oder Winter-Edition” kann man sich noch anschauen, wenn man möchte. ;-)

Zeugs

Was schämen

Okay okay, Herr Kniebes, Sie haben Recht, ich schäme mich jetzt mal eine Runde ganz fürchterlich:

»Als erstes fallen natürlich die akzeptablen plinks ins Auge. Nicht mehr dieser comments.php?id=Pxxx_0_1_0 Unsinn für den sich jeder webworkende Weblogbetreiber was schämen sollte […]«

Zeugs

Fluch des RSS-Readers, oder: Pricekut revisited - Reingefallen!

Der Fluch des RSS-Readers: Beim gestrigen Eintrag Wahre Liebe im Warenkorb? bin ich, wie auch diverse amerikanische Blogger, auf eine Satire reingefallen. Denn Denounce ist (Zitat von ihrer Site) »recognized around the world as the best source for completely fictional news and information.« Das Problem ist halt, dass die Realität der Satire mitunter so nahe kommt dass man die Satire für Realität hält. Pardon für die Fehlinformation.


Das zeigt aber auch das Problem mit dem RSS-Reader: Der Text wird seiner Umgebung, der Website auf der er veröffentlicht wurde, entrissen, und erscheint einfach so auf dem Schirm. Und damit fehlt ein wichtiges Element zur Einschätzung der Information, nämlich eben jene Umgebung. Im RSS-Reader erscheint er sogar in einer seriöseren Umgebung, zwischen Tagesschau und BBC, sozusagen, und der mit maschineller Hilfe rationell Informationen verarbeitende Mensch vor dem Schirm verliert manchmal das Gefühl für den “Wert” dieses Textes. Wieder was gelernt! ;-)

Zeugs

Netzbuch RSS-Feed

Der RSS-Feed des Netzbuchs ist modernisiert worden, es gibt nun:

Das bedeutet, wer den alten Feed abonniert hatte braucht nichts zu tun. Diejenigen, die den RSS 2.0-Feed unter der Adresse netzbuch20.xml abonniert haben auch nicht, index.xml ist nur ein Symlink auf netzbuch20.xml. Das waren ja schon einige, wie ein Blick in die Zugriffsstatistik zeigt. ;-)

Sollte es Probleme geben, einfach aufschreien!
Und als nächstes muß dann ein Atom-Feed her! ;-)

Zeugs

Vergessen

Aus aktuellem Anlass (mein Schlüsselbund liegt gerade auf einem Tisch etwa 200 Kilometer südlich ;-)):

»Vermutlich kann eine Theorie des Vergessens überhaupt nur von Simulanten erzeugt werden. Denn schon die Bewältigung des Alltags erfordert eine große Menge an Gedächtnisleistungen; sind doch die Dinge, die man vergessen kann, schrecklich zahlreich: Vielleicht läßt man das Licht im Hause brennen. Oder auch den Herd. Oder man kann nicht mehr in das Haus hinein, weil man den Schlüssel vergessen hat. Dem, der chronisch vergißt, geht so das Heim verloren. Ohne ein geordnetes Innenleben ist er grausamer Äußerlichkeit ausgesetzt, sobald seine Erinnerung ihn verlassen hat.«

Cai Mosich: Vergessen

Zeugs

Man muß auch jönne könne ...

Wenn auf Bahnfahrten etwas schief läuft, dann schreibt der Weblogger als solcher sein Blog voll über all` das Unbill was ihm widerfahren ist. Ich war anläßlich der Jahresendzeitfestivitäten auf großer “Deutschland-Tournee” mit der Deutschen Bahn, und alles hat geklappt. Alle(!) Züge waren pünktlich, alles hat funktioniert, alles bestens. Muß man ja auch mal erwähnen! ;-)

Zeugs

Altes Jahr - neues Jahr

»Ist dies der dumpfe Klang, mit dem die Zeit begann?
Ich habe Angst zu sehen sie könnte nie vergehen!
Die Welt ein Schattenbild
Verlangen ungestillt.
Ein blinder Menschentraum
Verloren in Licht und Raum.

 
Ich hab den Tod der Sonnen gesehen!
Sie waren von blau so kalt….
So wunderschön!«

(Wolfsheim “A new starsystem has been explored”)

Verehrte FreundInnen des wortreichen Bloggesangs, ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, mögen alle Eure Wünsche und Hoffnungen für 2004 in Erfüllung gehen!

Und bloß keine guten Vorsätze, bitte, diese Jahreswechsel haben immer die Tendenz in ihrer lediglich zeitordnenden Symbolik als Abschluß und Neubeginn mißinterpretiert zu werden, dabei dreht sich das Universum in all seinen Dimensionen von Zeit und Raum weiter als wäre nichts geschehen und kümmert sich einen Dreck um von Menschenhand geschaffene Zeitordnungssysteme …

Zur Einstimmung könnt Ihr schon einmal in der taz lesen was 2004 alles schlechter wird (via Linkdump) …

Zeugs

Dem Server ...

… der wo da so irgendwo steht und den ganzen Tag das Netzbuch servt, dem geht es derzeit gar nicht gut. Abhilfe ist in Sicht, das ganze ralle-Netz-Paket wechselt demnächst den Host (bleibt aber in der Familie), etwaige Ausfallzeiten des Netzbuchs sind also keiner modischen Kreativpause geschuldet, sondern ein Opfer welches dem digitalen Götzen aus Silizium gebracht wird!

Zeugs

Frohe Weihnachten!

Nun steht also tatsächlich schon wieder Weihnachten vor der Tür! Dabei war das doch erst letztens. Aber der Kalender lügt nicht! Da bleibt mir also nur das Reaktivieren der Schneeflöckchen, ist ja Weihnachten, und Euch allen da draußen an den strahlenden Glasscheiben und pixelnden Plastikfolien friedliche, entspannende und dezent verschneite Weihnachtstage zu wünschen, esst nicht so viel und lasst Euch angemessen beschenken!

Ich werde gleich das große rasende weiße Ungeheuer der Bahn AG besteigen und die Weihnachtstage “offline” in den heimatlichen Gefilden des Rheinlandes verbringen, also bitte während der Feiertage keine Weblogdiskussionen anfangen zu denen ich mich äußern müsste. ;-)

Zeugs

Glückliche Weihnachtsbäume erzählen

Also, heute war das so: Gestern abend, da war ich einen trinken, weil ein Freund Geburtstag hatte. Obwohl den gesellschaftlich akzeptierten Rauschmitteln nicht über das gesunde Maß hinaus zugesprochen wurde, war mir heute Mittag, nach dem vormittäglichen Genuß von zwei Tassen schwarzen Kaffee und zwei Lucky Strike, irgendwie ein wenig flau zu Mute. Also wurde als Gegenmaßnahme beschlossen: Wir gehen mal ein wenig an die frische Luft. Da es sich außerdem ergeben hatte, dass ein wenig Schnee auf den Freudenberg zu Wiesbaden gerieselt war, bewaffnete ich mich mit der Kamera, denn solcherart seltene Ereignisse müssen für die Ewigkeit dokumentiert werden.
Also spazierte ich da so daher, knippste dieses, knippste jenes, als ich an der Weihnachtsbaumplantage vorbei kam. Diese standen recht fröhlich in der Gegend herum, was mich arg verwunderte, darum quatschte ich sie einfach mal an: »Ey, Weihnachtsbäume, was seid Ihr denn so gut drauf?« »Ha«, antwortete ihr Anführer, »für dieses Jahr sind wir noch mal davon gekommen. Wir stehen hier noch fröhlich auf Wurzeln im Schnee, während einige unserer Kumpels abgeschlagen und verkauft wurden. Die armen Schweine stehen nun in irgendwelchen Wohnstuben, müssen sich beleidigen lassen. Ist doch immer das selbe, zu groß, zu klein, zu krumm, zu wenig Äste, zu viele Äste – diese zweibeinigen Monster haben doch ständig etwas an uns auszusetzen. Und dann, nach dem man zwei Wochen, in affiger Kostümierung mit Lichtern, Kugeln oder gar Lametta behangen, in der Gegend rum gestanden und sich das ganze dumme Gesülze zu Weihnachten anhören musste, wird man brutal die Treppe runter gezogen oder gar vom Balkon geworfen und endet in einem Müllauto. Ist das vielleicht erstrebenswert?« »Nee, weiß Gott nich«, antwortete ich. »Mach mal ein Foto von uns, aber zackig!«, befahl der Anführer der Weihnachtsbäume. Ich tat wie mir befohlen war, in mir erwachte der Starfotograf. »Jetzt mal weg mit den Klamotten, ich mach` Euch zu Stars« rief ich den Weihnachtsbäumen zu. Sie posierten, liefen fröhlich herum, und die jugendfreieste Variante der Fotos der nackten glücklichen Weihnachtsbäume ziert nun anläßlich der Jahresendzeitfestivitäten den Kopf des Netzbuchs. Zum Abschied riefen sie noch: »Dann mach es mal gut, Alter, und veröffentliche unsere Fotos. Und schau mal wieder vorbei, bevor es zu spät ist, denn Du weißt, Weihnachten kommt auch nächstes Jahr, und wer weiß wen die Axt dann trifft. Fröhliche Weihnachten!«

Zeugs

Der gläserne Weblogger

Als Weblogger schafft man sich selbst seinen persönlichen “Big Brother.” Meinte meine Mutter doch eben am Telefon: “Jung, geh` nicht immer so spät ins Bett.” Ich natürlich gleich: “Nee, ich doch nicht!” Darauf Mutter: “Doch, wir haben auf Deiner Internet-Seite geguckt, da schreibst Du noch spät irgendwelche Einträge …”

Dabei habe ich den “Timestamp” der pMachine doch extra auf “Swatch-Internet-Time” formatiert, aber Mutter ist halt schlau… ;-)

Zeugs Perennen

Server-Konsolidierung, oder: Oh, Du göttliches Knoppix!

Nach dem Wochenende, welches den schönen Offline-Seiten des Lebens gewidmet war, habe ich mich zum Auftakt dieser Woche einem aktuellen IT-Modetrend gewidmet: Server-Konsolidierung. ;-)


Sprich: Ich habe meinen Hardware-Zoo ein wenig ausgedünnt, zur Reduzierung der Lärmentwicklung und des Stromverbrauchs, und zur Anpassung an meine durch das Powerbook veränderten Computer-Gewohnheiten. Das alte Notebook wurde verschenkt, ebenso der P75 der bisher als fli4l-Disketten-Router fungierte. Letzterer wurde durch einen leisen und stromsparenden Hardware-Router ersetzt.


Als Server im Netz fungiert nun der bisher nur als GiantDisc-MP3-Server eingesetzte PII mit Debian, beim Neuordnen der Platten passierte dann ein Malheur: Da der PII ein BIOS besitzt das nur Platten bis 33GB erkennt lief dort ein Diskmanager von IBM, um die 60GB-Datenplatte ansprechen zu können. Den habe ich in einem Moment geistiger Umnachtung von der Boot-Partition entfernt und wollte die 60GB-Platte in meinen P4-Arbeitsrechner einbauen. Das Problem: Da sie mit dem Diskmanager partitioniert worden war, erkannte kein installiertes System die Partitionen, kein Debian, kein Gentoo, Windows sowieso nicht. Die Diskette mit dem Diskmanager blieb unauffindbar. Gut, denkt man sich, holt man ihn sich bei IBM. Dort wird man zu Hitachi geleitet, nach einiger Sucherei findet man die lapidare Botschaft: »Looking for Disk Manager? Disk Manager is no longer available for download on our site, because systems with Windows XP and 2000 don`t require it.«

Na toll. Es gibt ja auch keine anderen Systeme, und dass man eine bereits mit Daten bestückte Platte besitzt und dafür noch mal einen Diskmanager benötigt ist ja so unwahrscheinlich wie Schnee im August. Was für ein Fruchtgetränke-Kontor! Damit haben wir einen weiteren Eintrag auf der “Schwarzen ralle-Liste” von Herstellern die bei zukünftigen Hardware-Anschaffungen keine Berücksichtigung mehr finden werden …


Das Problem verschärfte sich, mir wurde ganz ungut zu Mute, denn auf der 60er waren insgesamt 30GB wichtige Daten (alle mühsam von meinen CDs gerippten MP3s, das Archiv meiner Arbeit seit 1997, usw.), die ich schon immer mal auf DVD brennen wollte, aber irgendwie nie zu gekommen bin. ;-) Was nun? Mit einem Hex-Editor die Partitionstabelle bearbeiten? Sehr gefährlich!


Ein von zahlreichen Lucky-Strike begleitetes fieberhaftes Nachdenken über eine Lösung setzte ein, dann, auf dem Rückweg vom Rauchen, fiel mein nachdenklicher Blick auf eine Knoppix-CD. Debian und Gentoo konnten die Platte nicht ansprechen, wieso also Knoppix? Aber “Versuch macht klug”, also wurde flugs Knoppix gebootet, und, unfassbar aber wahr, die Platte konnte problemlos “gemounted” werden. Nun bleibt der Rechner an, die Daten werden auf eine andere Partition gesichert, und dann wird alles, was Diskmanager und seine Partitionen ist, gänzlich entfernt. Für dieses Gefühl der Erleichterung werde ich Klaus Knopper und seinem genialen Knoppix bis ans Ende aller Zeiten dankbar sein, oh göttliches Knoppix, ich bin Dein devoter Adept …


Was lernen wir daraus? Nie, nie, nie Festplatten mit verhärmten Diskmanagern einrichten, und wenn dann die Installationsmedien am berühmten “sicheren Ort” verwahren. Und man sollte bis ans Ende aller Zeiten Award für ihre saudummen BIOS-Bugs schlagen und prügeln, denn ich habe mit eigenen Händen in einen PII 266 mit Phoenix-Bios problemlos eine 120 GB-Platte einbauen können, dass das ohne Diskmanager nicht funktioniert ist also keineswegs ein Naturgesetz, auch nicht bei 3,5 Jahre alten Boards.


Und eine weitere Lehre: Mit Macs wäre das alles nicht passiert. ;-)

Zeugs

Prügelstrafe! Jetzt!

Ich bin für die Einführung der Prügelstrafe (obskure Seite, über die Ausrichtung des Autors bin ich mir nicht so ganz sicher, besonders die Fotos aus Filmszenen lassen ein mehr als rein ethisch begründetes Interesse an der Thematik vermuten), und zwar für Personen die in öffentlichen Verkehrsmittel ihre mit ihrem ekelhaften Mundschleim behafteten zerkauten Kaugummis einfach irgendwo hin kleben. Steige ich doch eben aus der Bahn, betrachte meine Crumpler-Tasche (Vorsicht, Flash!), und muß konstatieren dass ein zermanschter Kaugummi an der Unterseite klebt. Das ist so eklig, davon bekomme ich gleich Pickel und muß mich zusammen nehmen dass mir nicht das Frühstück hoch kommt. Jedes bei solch einer Schandtat erwischte Individuum müsste umgehend, noch auf dem Bahnsteig, ausgepeitscht werden. Jawoll!

Ich glaube, ich sende diese Idee mal meinem örtlichen CDU-Abgeordneten … ;-)

Zeugs

Postgebremster Panther in der Dienstleistungswüste

Menno! Thomas Gottschalk wird zwar von gelben Autos verfolgt, ich aber nicht. Bekanntlich ist ja seit Freitag der Panther los, schon vor Wochen habe ich mein Päckchen bestellt. Samstag bin ich extra zeitig aufgestanden um gleich morgens die Einkäufe zu erledigen, um ja nicht den Paketwagen zu verpassen. Als ich wieder kam war der Briefkasten noch leer. So weit, so gut.
Spätnachmittags ziehe ich wieder los, öffne den Briefkasten, und was liegt drin? Eine Benachrichtigungskarte, man hätte mich ja nicht angetroffen. Meine sich augenblicklich entwickelnden blutigen Gewaltfantasien gegenüber Gestalten in gelben Uniformen behalte ich mal lieber für mich, das ist sie, “live und in Farbe”, die Dienstleistungswüste Deutschland …

Zeugs

Triathlon

Gewichtige Events stehen an, daher gab es gestern und heute im Büro mal wieder den “Marketing-Spezialisten-Triathlon”: Erst drucken, dann falten und das Grande Finale – eintüten …

Zeugs

Schlachtenbummeln

Bild: ICE



Beim Kollegen sind es die Hundebilder, bei mir die vielfältigen Bahnbilder die verkünden: Wochenende!

Heute geht es in die Heimat, zur Familie nach Mönchengladbach. Und morgen nachmittag auf den Bökelberg, wenn die überaus liebenswürdige Borussia aus MG auf die miesen dreckigen Großkot…, äh, ich meine, das überaus sympathisch und bescheiden auftretende Team des FC Bayern trifft. Aus der Historie hat sich ergeben dass die Bayern nun einmal die Erzfeinde des gemeinen Gladbach-Anhänger sind, schon wenn die ersten Bayern-Spieler den Platz betreten um sich aufzuwärmen erfüllt ein ohrenbetäubendes Pfeifkonzert den Bökelberg, immer wieder herrlich. ;-)

Ich wünsche Euch allen da draußen ein schönes Wochenende!

Zeugs

Unkonkretes vom Unglücksbringer

Das wollte ich einfach mal ausprobieren: Einfach nix schreiben und warten wie lange es dauert bis jemand nachfragt. ;-)

Gestern abend gab es ein nettes Meeting mit Sven (der “heimlich” wieder mit dem Bloggen angefangen hat) und Martin. Natürlich wurden brandheiße Informationen ausgetauscht und geheime Strategien ausgeheckt, wie das halt immer so ist wenn Blogger sich treffen. Und Martin kennt nun das Preisniveau in Wiesbadener “In-Schuppen” …

Heute hat mich die Meldung schockiert dass ein ehemaliger Kunde von mir insolvent gegangen ist. Wie so viele Firmen mit denen ich zu tun hatte. Ich hoffe mal dass das an den Umständen liegt und nicht an mir …

Zeugs

Schluß mit Bloggen!

Aber nur ein paar Tage! Geschickt, wie Euer stets “wachsamer” Netzbuch-Schreiberling nun einmal ist, hat es ihn rückwärts eine Treppe runtergehauen, was mit einer unsanften Landung mit Kopf und linkem Ellenbogen zuerst auf dem Boden nebst anschließenden Besuch im Krankenhaus endete. Resultat: Ein “Cut” am Kinn der Witali Klitschko alle Ehre machen würde und eine Gelenkprellung am linken Ellebogen. Da es als “Einarmiger” keinen großen Spaß macht am Computer rum zu machen ist jetzt mal die nächsten Tage Netzbuch-Pause angesagt, ihre freundliche Netzbuch-Redaktion empfiehlt so lange den Besuch der hier aufgelisteten formidablen Damen und Herren.

Bis die Tage, verehrte Zielgruppe, und nicht zu deprimiert sein vom Ausgang der Wahl in Bayern ;-)

Zeugs

1.000 !

Das ist nun ein Netzbuch-historischer Eintrag, nämlich der 1000.!

[Bild: 1000 Einträge]



Als ich mit Bloggen anfing hätte ich nicht gedacht dass ich so eine Ausdauer an den Tag legen würde! ;-)

Zeugs

Atome und Bits

Nicholas Negroponte verkündete in seinem Buch “Total Digital” ja schon in den 90er Jahren das Ende der gängigen Praxis Informationen, die elektronisch vorliegen (Bits) auf Papier (Atome) zu packen und dann unter Verschwendung von Rohstoffen, Energie und Arbeitszeit massenhaft unter das hoffentlich interessierte Volk zu senden. Ganz zu schweigen von den Prophezeiungen des “papierlosen Büros” am Anfang der “PC-Ära” in den 80er Jahren.

Wir schreiben nun 2003, und Bits auf Atome packen habe ich die letzten beiden Tage gemacht. Die Mühlen der Unternehmenskommunikation mahlen halt langsam. Dabei haben meine Kollegen und ich Serienbriefe “backen” mit Word und in einer Excel-Tabelle gefangenen Daten aus meiner MySQL-Datenbank hassen gelernt, für das nächste Mal werde ich nun eine eigene Lösung unter Linux stricken. Was mich in meiner Abneigung gegen diesen Microsoft-Office-[unfeines Wort freiwillig entfernt] natürlich mal wieder bestärkte. ;-)

Zeugs

Celebrating nothing

Heute ist es nun auch mir passiert. Nichts was ich heute im Web gesehen habe erscheint mir “bloggenswert.” Und ich habe auch nichts besonderes erlebt. Nix, nothing, rien, nada. Da klappe ich also das Powerbook auf, denke mir, “so, jetzt wird `ne Runde gebloggt”, aber nix. Okay, ich könnte jetzt auch jubilieren über neue Apple-Gagdets, aber wen interessiert das schon. Über Rudi ist schon alles gesagt, und ansonsten ist die Welt das selbe Jammertal der Ungerechtigkeit dass sie gestern und vorgestern auch schon war. Auch nix Neues, also. Was macht man denn da? Man hört Musik,und bekommt die Erleuchtung:


You just gotta sit your self down

To contemplate

You get yourself a nice cold beer

And drink yourself away

You`re celebrating nothing

And you feel a-okay

You`re celebrating nothing

And you feel a-okay


(Filter Welcome to the fold)


Okay, das nehmen wir heute mal als Handlungsmaxime. Powerbook zu. Kühlschrank auf. Cheers! ;-)

Zeugs

Sie sind wieder da!

Nichts böses ahnend macht man sich, wie immer per ÖPNV, auf den Weg zur Arbeit, und was fällt einem sofort ins Auge? Sie sind wieder da, kleine mißratene lärmende Monster mit waffenscheinpflichtigen Rucksäcken. Oder, kurz gesagt: Die Schulferien in Hessen sind beendet, die schöne Zeit in Bus und Bahn ist wieder vorbei. ;-)

Zeugs

Soziale Nachbarn

Eben, als ich mich mit meinem eigenen Netz per WLAN verbinden wollte, geriet ich per Zufall in das ungeschützte WLAN meiner Nachbarn. Sehr sozial von ihnen, die Internetverbindung mit der Umwelt zu teilen!
Jetzt kämpfe ich mit mir: Sag` ich ihnen dass ihr Netz offen wie ein Scheunentor ist (und habe dann 100%ig Arbeit am Hals), oder sage ich nix und habe dann mal, wenn meine DSL-Verbindung gestört ist, eine “Backup-Lösung” für den Internetzugang? ;-)

Zeugs

Rapide Verschlechterung der Pünktlichkeitswerte

RMV (Für die “Auswärtigen”: Verkehrsverbund für das Rhein-Main-Gebiet):

»Angesichts einer rapiden Verschlechterung der Pünktlichkeitswerte bei den Regionalbahnen und im S-Bahnnetz hatte der RMV die DB Netz AG und die DB Regio AG zu einem Krisengespräch eingeladen.« Das ist sehr vornehm ausgedrückt, man könnte auch sagen: Die Scheißbahn fährt wann sie will, und wenn man mal drin sitzt steht man unmotiviert in der Landschaft herum.

Weiter: »In diesem Gespräch unterstrichen alle Beteiligten die Ernsthaftigkeit der Lage, die sich auch in Schreiben und Anrufen vieler Kunden ausdrückt, die sich beim RMV in den vergangenen Wochen heftig über die fehlende Qualität beschwert haben.« Aber hallo, dreimal habe ich meine letzte Mail an den RMV gestern editiert um die unangemessene Wortwahl zu eliminieren. ;-)

Weiter: »Nach Auswertungen des RMV haben die Pünktlichkeitswerte im S-Bahn-Netz in diesem Jahr alle unterhalb der jeweiligen Monatswerte der vier Vorjahre gelegen. Geradezu dramatisch der Rückgang der Werte um fast sieben Prozentpunkte innerhalb von nur zwei Monaten auf 88,3 Prozent im Juni 2003. Bereits jetzt sind fast so viele Zugkilometer im S-Bahnbereich ausgefallen wie im gesamten Vorjahr. […] Die Vertreter der DB Netz AG sagten in dem Krisengespräch zu, mit Hochdruck die Langsamfahrstellen beseitigen zu wollen, und der RMV will die Deutsche Bahn beim Wort nehmen, dass Ende August und damit bis zum Ende der Sommerferien tatsächlich wie versprochen die größten Einschränkungen behoben sind.«

Das will ich schwer hoffen, im Moment sind die 127,50 Euro für die Monatskarte eine schlechte Investition …

Zeugs

Das Leben ...

… ist manchmal so mit allerlei Dingen angefüllt dass man kaum dazu kommt sich den wahrhaft wichtigen Dingen des Lebens, also Bloggen ;-), zu widmen. Das soll als wortreiche Entschuldigung (im Sinne der “Rebecca-Blood-School-Of-Blogging”) für ein paar Tage ohne Bloggen und ohne vorherige Ankündigung reichen. ;-)

Übrigens, am Samstag abend durfte ich diese Herrschaften “genießen”, war aber trotzdem ein schöner Abend …

Zeugs

Ralle the Switcher

Ich bin nun ein Switcher, ab sofort wird der “internettige Lifestyle” des mobilen Netznomaden der Neuzeit mit einem schicken neuen Apple Powerbook G4 ausgelebt. Mein altes Notebook, ein Toshiba, ist Baujahr 1997, hat Wackelkontakte im PC-Card-Slot und geht nun in Rente.
Schuld daran ist übrigens Haitech-blog-Andreas, hätte er mir sein Powerbook nicht vorgeführt säße ich nun wohl vor einem schnöden Intel-Notebook und wäre damit beschäftigt Windows einzuschränken und Linux aufzuspielen. ;-)

MacOsX gefällt mir ausgesprochen gut, es besitzt genau das Maß an Verspieltheit was mir außerordentlich zusagt. Und es funktioniert einfach, ohne große Pein, so muß das sein …

Wenn ich diesen Artikel der Kollegen von itw richtig verstehe hätte man mit Powerbooks wohl noch ein wenig warten sollen, andererseits sind ja ständig neue Modelle irgendwo in der Gerüchteküche angekündigt …

Zeugs

Private Dinge entblöden - Rechnernamen

WorldWideKlein: »Und wenn ich schon mal dabei bin, private Dinge zu entblöden – was spricht eigentlich mehr gegen mich: daß ich meine Rechnersammlung “Erwin” (Linuxkiste, nach einem sehr klugen, leider von mir gegangenen WorldWideKater), “Killer” (Windows-Notebook, nach einem nicht ganz so klugen, aber zum Glück seeehr lebendigen WorldWideKater) und “Pooh” (nach der extracoolen WorldWideKatze) benannt habe – oder was?«

Gute Idee: Sage mir wie Deine Rechner heißen, und ich sage Dir wer Du bist!
Ich sitze gerade an der “rattengoettin” (mein Arbeitsrechner), neben mir plärrt die “rattendisko” (Linux-Rechner mit Giantdisc-MP3-Datenbank) fröhlich vor sich hin, und für die Netzverbindung in die weite Welt und die “Aufsicht” über das Netz sorgt der “rattenpfoertner” (Linux-Router-Rechner mit Firewall). Was sagt das nun aus? ;-)

Egal wie man sie nennt, wichtig für Rechnernamen ist: Sie müssen einprägsam sein, bei meinem Arbeitgeber beherzigt man eine völlig kranke Konvention die dazu führt dass Rechner Namen wie “nwip-de13454” oder “nlms-ffm003” haben. Was dazu führt dass man ständig eine Liste der Rechner neben sich haben muß an denen man arbeitet. Dann kann es auch gleich bei IP-Adressen belassen, denn die Idee hinter der Idee Rechnern im IP-Netz Namen zu geben (der Trick mit den Domain-Namen halt) war dass sie für Menschen leichter merkbar als IP-Nummern sein sollen …

Zeugs

Heute: Lob!

[Bild: ICE von vorne] Man muß auch jönne könne: Dieses Wochenende war bei der Bahn alles bestens, pünktliche Hin- und Rückfahrt, und alles hat funktioniert. Besonders nett: Der Lokführer des ICEs hat einer Mitreisenden und mir ein wenig die Funktionsweise des Lokführer-Cockpits erklärt. So macht Bahnfahren richtig Spaß!

Zeugs

Nietzsche-Entchen

[Bild: Das Nietzsche-Entchen aus der Schmidt-Show] Die Harald-Schmidt-Show ist ja meistens sehenswert, aber gestern abend hat er sich selbst übertroffen, ich bin fast von der Couch gefallen als das “Nietzsche-Entchen” mit dem Buch voller Ehetipps auf die Bühne kam. Das hat mir so gut gefallen dass ich das “Nietzsche-Entchen” nun hier für die Ewigkeit festhalten muß.

Für die Nicht-Schmidt-Seher: In irgendeiner Illustrierten war zu lesen dass Brigitte Seebacher-Brandt einen Manager geheiratet hat und die beiden auf den Spuren von Friedrich Nietzsche auf Hochzeitsreise sind. Wer Nietzsche ein wenig kennen gelernt hat weiß dass er nicht gerade ein Romantiker war (Kostproben-Zitat: “Durch Frauen werden die Höhepunkte des Lebens bereichert und die Tiefpunkte vermehrt” ;-)), also kam das Nietzsche-Entchen auf die Bühne, gab Harald ein Buch und er las besonders bösartige Zitate von Nietzsche über die Ehe vor. Herrlich! Aber auch der Rest der Sendung von Harald als Empfangschef bis Big Johns Auftritt am Ende, einfach gut. So hat man wenigstens einmal am Tag etwas zu lachen …

Zeugs

Zur Werbung

1 Frankfurter Rundschau: 1,20 Euro

1 Lucky Strike: 3,20 Euro

Nach dem Urlaub wieder ins Büro gehen und obszöne Mails von ehemaligen MitarbeiterInnen (mit Absenderangabe ;-)) aus dem Kontaktformular der Firmenwebsite in der Mailbox finden: unbezahlbar …

Zeugs

Wieder da, oder: Fast eine Postkarte

So ein Urlaub vergeht wie im Fluge, kaum hat man die Abwesenheits-Nachricht ins Blog gestellt sitzt man auch schon wieder daheim vor dem Rechner. Da man nach einer Pause ja einen angemessenen Einstieg benötigt, erlaube ich mir heute mal einen Ausflug ins Diaristische bevor das gewohnte “Netzbuch-Premium-Content-Quality-Blogging” wieder los geht … ;-)

Highlight!

[Concorde im Anflug auf den Baden-Airport] Der Urlaub begann schon mit einem unverhofften “Highlight”, ich bekam überraschend die Gelegenheit zum wahrscheinlich ersten und einzigen Male in meinem Leben eine leibhaftige Concorde mit eigenen Augen zu sehen. Auf dem Baden-Airport gab es am Tag vor der Abreise die letzte Concorde-Landung in Deutschland, das war ein großes Volksfest, halb Baden fand sich dort ein, inklusive Würstchenbuden und Getränkestände, unsere guten Badener sind halt immer geschäftstüchtig. ;-)
Bilder können nur unzureichend einfangen wie eindrucksvoll dieser Riesenvogel ist wenn er majestätisch, vom satten Sound der bärenstarken Triebwerke begleitet, durch die Luft gleitet. Der Pilot drehte eine Ehrenrunde um den Baden-Airport und man hatte die Gelegenheit das eigentümliche Flugverhalten einer Concorde im Landeanflug zu studieren. Für mich als “Flugsimulator-Piloten” eine wirklich tolle Sache!

Los geht`s

Am nächsten Tag ging es dann los, mit einem unverhofften Luxus, nämlich eine Dreier-Sitzreihe im Airbus mit nur zwei Personen besetzen zu dürfen, daher hatte man Platz zum “Faxen machen”, z.B. aus dem Fenster heraus mit der Digicam die Welt unter dem Flugzeug zu fotografieren. Der kanarische Sonnenschein war dann die Belohnung für viereinhalb Stunden Flug.


[Abflug Baden-Airport, über die Rhein-Staustufe bei Rastatt]

[Landeanflug auf Gran Canaria]

Kanarischer Müßiggang

Wer nach Gran Canaria fliegt weiß was ihn erwartet, nämlich Sonnenschein, Nichtstun, Meer, knackige junge Damen in knappen Bikinis mit und ohne Oberteil, braungebrannte junge Herren in eng sitzenden Badehosen, verhärmte Typen die einen mit einem dämlichen Rubellos (Überraschung, Sie haben ein T-Shirt und eine Kamera gewonnen) eine “Time-Sharing”-Wohnung aufschwatzen wollen und tatsächlich immer noch Dumme finden die sich darauf einlassen, Shopping-Center und Geschäfte bis zum Abwinken voller enthusiasmierter Damen und etwas gelangweilt schauender männlicher Begleitung, und mehr oder weniger gelungene Show-Darbietungen im Hotel.

[Am Donnerstag ist Mittwoch. Hä?] [Urlaubsimpression]

Wobei es aber auf Gran Canaria etwas dezenter zugeht als z.B. auf Teneriffa, in den neuen Gebieten wird darauf geachtet nicht die typischen grausamen “Touri-Wüsten” voller schreiender Plakate und häßlicher Betonklötze entstehen zu lassen, auch die kanarische Tourismusindustrie ist lernfähig. Übrigens, manchmal gewinnt man auch im Urlaub erstaunliche philosophische Erkenntnisse über die Relativität der Zeit, wie z.B. “Am Donnerstag ist Mittwoch” auf einer Tafel vor einem Cafe mit grausiger “Folklore” (siehe Bildchen oben links) …


Nix Computer, Hombre!


Wie immer hatte ich mir vorgenommen während des Urlaubs keinen Computer anzurühren, und trotz einer permanenten lockenden Versuchung in Form eines Internet-Cafes im Hotel wurde dieser gute Vorsatz durchgezogen. Obwohl ich ja zugeben muß dass es mitunter schon ordentlich im Mausfinger zuckte. Aber, nichtsdestotrotz wurde der selbstverordnete Müßiggang in aller touristischer Ernsthaftigkeit durchgezogen, wie der folgende “Touri-Action-Shot” des Netzbuch-Chronisten belegt:


[Netzbuch-Chronist in Touri-Action]


Heimwärts


Aber nach zwei schönen Wochen war alles wieder vorbei, wieder in den Flieger und ab nach Hause. Diesmal war es voll wie immer und es gab einen Platz am Gang, also nix mit Faxen machen mit der Digicam. Aber eine Erkenntnis gab es zu gewinnen: Junge dynamische Damen von heute trinken im Flieger Tomatensaft mit Pfeffer drauf, igitt! Nach einem ruhigen Flug landete der stählerne Donnervogel wieder sanft auf dem Baden-Airport, Deutschland hat uns wieder!


Fazit, zwei sehr schöne Urlaubs-Wochen waren das, einfach mal Nichtstun tut ausgesprochen gut und man kommt voller Tatendrang zurück, mal schauen wie lange der anhält …

Nun muß ich mal schauen was sich in den zwei Wochen so getan hat, die Mailbox durchschauen und natürlich das Netzbuch auf pMachine 2.3 “updaten”. Einiges zu tun also! ;-)

Zeugs

Netzbuch-Sommerpause

[Bild: Sommer, Wasser, Palmen]

Da wir ja bekanntlich zu wenig arbeiten (fragt mal Dieter Hundt), gehe ich mit gutem Beispiel voran und beginne ab morgen die Sommerpause, am Mittwoch geht es dann in den Flieger und ab in die Sonne, dorthin wo es keine Computer, Telefone, Kunden und Chefs gibt. Bis etwa 12. Juli gibt es im Netzbuch daher nix zu lesen, gehabt Euch wohl, macht nicht wieder in meiner Abwesenheit das Internet kaputt und seid fleißig, damit es mit Deutschland voran geht … ;-)

Zeugs

Bahn-Horrortrip

Ich fahre ja nun wirklich gerne Bahn, aber es gibt Tage, da hätte ich nicht übel Lust mir den erstbesten Menschen in Bahn-Uniform zu schnappen und grausam zu foltern …

Am Wochenende war ich in Mönchengladbach, meine Familie besuchen. Da ich Sonntag abend noch einen wichtigen Termin hatte (19:00, Grand Prix von Kanada) hatte ich alles bestens geplant, mit 1,5 Stunden Spielraum. Das müsste reichen, denkt man sich so naiv. Da Mönchengladbach, wäre die Erde eine Scheibe, am Rand der Scheibe, kurz vor dem großen Abgrund, liegen würde, muß man zweimal umsteigen, also sah der Fahrplan folgendermaßen aus: Mönchengladbach ab: 15:24, S8, nach Neuss, Ankunft 15:41. Dort dann 15:53 ab nach Köln, Ankunft dort 16:19. Und dann 16:29 ICE nach Wiesbaden, Ankunft 17:31. Wunderbar, Zeit genug. Denkt man so naiv.

In Mönchengladbach ging es los, S8 fiel einfach so mal aus. Saftladen! Also mit Eltern per Auto nach Neuss, um den 15:53 zu bekommen. Wg. irgendwelcher, im Fahrplan im Web nicht angekündigter Bauarbeiten, fuhr er (a) 15 Minuten später los und brauchte (b) bis etwa 16:55 nach Köln. Tschüss ICE! Den nächsten nach Frankfurt-Flughafen haben wir natürlich gleich mit verpasst. Voller Mordlust lief ich durch den Kölner Hauptbahnhof. Naja, laufen kann man da nicht, an den unpassendsten Orten lungern dort verhärmte Gestalten, beladen mit 37 Koffern und 12 Rucksäcken, herum. Selbstverständlich immer unmittelbar vor und neben den Aufgängen und Treppen, ist ja sonst kein Platz in so einem Bahnhof. Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt dass ich Bahnfahrer mit Rucksäcken für die achte biblische Plage halte?

Nach einem mörderischen Slalom zwischen die eben erwähnten Verhärmten hindurch erwischte ich dann einen weiteren verspäteten ICE. Planmäßig sollte er um 16:55 fahren, de fakto verließ er Köln um 17:10. Fabelhaft, zwei Stunden unterwegs und immerhin schon von Gladbach nach Köln gekommen. Der ICE fuhr natürlich nicht nach Wiesbaden, sondern nach Frankfurt-Flughafen. Da war ich dann um 18:15. Es verblieben also 15 Minuten um zum Regio-Bahnhof zur S-Bahn nach Wiesbaden zu gelangen. Schafft man normalerweise locker. Tja, an der Rolltreppe abwärts in den Tiefbahnhof schaffte es ein vollständig unfähiger Idiot von einem Touri den Gepäckwagen am Ende der Rolltreppe zu verkanten, was zur Folge hatte dass die hinter ihm laufenden üppigen Reisebegleiterinnen, von der Rolltreppe nach unten geschoben, gegen den vom Idioten verkanteten Wagen gepresst wurden und umfielen wie Kegel. Ich näherte mich der Szenerie auf der Rolltreppe, ging rückwärts die Rolltreppe hinauf um nicht in die üppigen älteren Damen zu rauschen, in der Hoffnung der Idiot würde es irgendwann mal geregelt bekommen seinen Gepäckwagen beiseite zu schieben und den üppigen Damen auf zu helfen. Von oben näherte sich der nächste Touri mit seinem Wagen. Aufkommende Panik ließ mich meine gute Erziehung vergessen und ich schrie den Idioten an dass ich ihm umgehend eine batschen würde wenn er nicht endlich seinen bescheuerten Wagen beiseite schieben würde, damit die üppigen Damen sich endlich von der Rolltreppe wälzen können. Unaufhaltsam näherte ich mich der grausamen Szenerie, endlich war der Wagen weg und mit einem beherzten Sprung über die Damen hinweg war ich gerettet. Nachdem ich mich überzeugt hatte dass die Damen noch mehr oder weniger lebendig waren sauste ich runter zur S-Bahn, genau 1 Minute vor der Abfahrt war ich drin. Ermattet von all den Unbillen fiel ich dort hinein. Gegen 19:00 fiel der Blick auf die Armbanduhr, mit Tränen in den Augen ;-) dachte ich wehmütig an die Motoren der 20 Boliden die nun in Montreal angelassen würden um den Grand Prix von Kanada in Angriff zu nehmen. Um 19:15 war ich endlich in Wiesbaden, genau 1 Stunde und 45 Minuten zu spät. Ich rannte zum Taxi-Stand und um 19:25 hatte ich endlich meinen mir zustehenden Platz vor dem Fernseher eingenommen …

Was lernen wir daraus? Reist man in die Provinz, immer mindestens 3 Stunden vorher fahren. Und niemals im Flughafen die Rolltreppe benutzen, diese unfähigen Touris mit den Gepäckwagen sind eine große Gefahr.

Wenn ich an den Zustand des Nahverkehrs in der niederrheinischen Provinz denke und dann in der Zeitung lesen muß dass die SPD in NRW Milliarden ausgeben will für den vollständig überflüssigen Metrorapid (und deshalb auch die Koalition platzen lassen will) kommt die kalte Wut in mir hoch. Diese Milliarden wären in das marode Schienennetz abseits der Großstädte wahrhaftig besser angelegt, damit man auch dann ankommt wenn man ankommen will …

Zeugs

Ziemlich warm ...

[Bild: Mein Thermometer im Home-Office] … ist es derzeit. Nun habe ich zwar nichts gegen warme Tage mit Sonnenschein, aber, wie man so schön “denglisch” sagt, “too much is too much.” Das Bildchen oben links zeigt die Temperatur heute nachmittag in meinem Home-Office unterm Dach, oben außen, unten innen. Der geregelte Rechner-Lüfter arbeitet auf Volllast, aber trotzdem geraten die Temperaturen im Innenraum des Rechners langsam aber sicher in kritische Bereiche. Gut dass ich keinen AMD-Prozessor habe, diese haben die Angewohnheit einfach abzurauchen wenn es zu warm wird, mein Pentium 4 stellt “nur” den Betrieb ein …
Ich hätte nichts dagegen wenn es mal so 10 Grad kühler werden würde, im Moment scheint es in diese Richtung zu gehen. Desweiteren hat mich gestern abend ein fliegendes Untier in den Finger gestochen, der Finger wird dick und ich bekomme Pusteln an der ganzen Hand, dagegen bin ich wohl allergisch. Diese Viecher leben richtig auf wenn es schön schwül-warm ist. Die Nachbarn grillen eine Runde, dem Geruch nach zu urteilen gibt es dort wohl alte Reifen zum Abendessen. Ach, wie schön ist doch heißes Sommerwetter … ;-)

Und was ich noch vergessen habe zu erwähnen: Im Zustand geistiger Umnachtung (zu viel Sonne auf den Kopf bekommen) habe ich die (natürlich ungesicherte) Speicherkarte meiner Digitalkamera mit hochklassigen künstlerisch wertvollen Aufnahmen ;-) drauf gelöscht …

Zeugs

Schlecht ...

… ist folgende Situation: Ohne Jacke mit kurzärmeligen Hemd und halboffenen Schuhen im Büro zu sitzen und draußen fällt ein exorbitanter Regenguß aus dem hessischen Himmel herunter. Wie kommt man nun trocken zum Bahnhof?

Das war nun mal ein echter “Gonzo-Blogger”-Eintrag. ;-)

Zeugs

ZDF saugt!

Deja vu: Formel 1 im ZDF. Da ich alt bin ;-) und Formel 1-Rennen schon seit etwa 1980 verfolge kann ich mich noch gut an die “Vor-Schumi-Ära” erinnern. Es gab von den Formel 1 Grand Prix nur Zusammenfassungen in den öffentlich-rechtlichen Sendern, als erwartungsfroh vor dem TV hockender F1-Freak musste man sich endlos gedulden bis zwischen Tennis (neben Reiten schlimmster TV-Sport , grausamer geht es nicht), Schwimmen und was-weiß-ich-alles mal 6 Minuten Zeit für Formel 1 waren.
Heute dann: Erstes Qualifying im ZDF. Prima, schauen wir uns an. Dann, Unterbrechung, Heinz-Haralds Sauber überzieht die Strecke mit einem Ölfilm. Pause. Darauf haben sie nur gewartet, schnell schalten sie zum Tennis. Man verpasst Mark Webbers Runde, dann gibt es noch mal eben “Quick Nick” Heidfeld, und dann war es das, schnell wieder zum Tennis. Die restlichen 8 sind ja uninteressant. Bin ich froh dass die Öffentlich-Rechtlichen nur 1. Trainingstage übertragen dürfen, ich sage nie wieder etwas gegen Werbung bei RTL

Und die Qualität: Reporter Werner Humpert, von meinen Gebühren in Monaco, faselt ständig was von unterschiedlichen Tankfüllungen. Das verwechselt er natürlich mit dem 2. Qualifying, da darf bekanntlich vor dem Rennen nicht mehr getankt werden. Beim ersten Qualifying fahren alle mit möglichst wenig Sprit im Tank, logischerweise. Dann sagt er ständig “Morgen ist das zweite Qualifying.” Nee, Samstag! SAMSTAG! SAMSTAG! Wie das in Monaco halt schon immer ist und war. Ein Berufs-Sportreporter hat ja auch nur den ganzen Tag Zeit sich vorzubereiten, kann man von Herrn Humpert ja nicht erwarten. ZDF saugt! Dann schon lieber Kai Ebel …

Zeugs

Krise live

Ausnahmsweise mal etwas persönliches im Netzbuch: Die Krise in Deutschland schlug quasi im Nachbarbüro zu. Was schon in der Frankfurter Rundschau zu lesen war ist nun Realität: Die Insolvenz ist eröffnet, über 100 Kollegen aus der Mutterfirma meines Arbeitgebers sind nun arbeitslos. Ich habe für dieses mal (noch) Glück gehabt, dreimal dürft Ihr raten wer 50% der Belegschaft der in der FR erwähnten (»Nicht von der Insolvenz betroffen ist eine Tochterfirma mit zwei Beschäftigten, die Notfallarbeitsplätze etwa für Banken bereit stellt.«) Tochterfirma ist …

So werden dann all` die Dinge, über die immer fröhlich in “kompetenter” Runde bei Sabine Christiansen o.ä. diskutiert werden, plötzlich sehr real. Das Arbeitsamt hat praktisch nichts anzubieten, darum braucht man sich auch keine Gedanken über von der Politik gewollte und geplante Verschärfungen und Sanktionen bei Nichtbeachtung von Angeboten und Beratungen des Arbeitsamtes zu machen. Weiterbildungen gibt es auch keine mehr, kein Geld.
Dazu passt eine Information “aus anderer Quelle” dass bestehende, auch unter sozialen Gesichtspunkten wichtige, Programme wie Nachmachen des Hauptschulabschluß für bisher “hoffnungslose Fälle” gestrichen werden sollen, die privaten Institute die das durchführen bekommen es schon zu spüren.

Verehrte Zielgruppe, das ist ein Streiflicht aus der Realität, Deutschland 2003. Jeden kann es treffen. Außer Politiker und Manager, selbstverständlich.

Zeugs

Presseschau

Noch ein letztes zu “Geburtstag und Redesign”:

Danke, Danke, Danke, Danke, Danke und Danke für die freundlichen Würdigungen, jeder der etwas bastelt und ins Netz stellt freut sich selbstverständlich über positives Feedback. ;-)

Nun ist aber Schluß mit den “Tagen der Selbstthematisierung” und es wird sich wieder um die “Welt als solches” gekümmert.

Ein Nachtrag, noch jemand: Danke!

Zeugs

Des Netzbuchs neue Kleider

Verehrte Zielgruppe, wie unschwer zu erkennen ist erhält das Netzbuch ein neues Outfit. Am “grobe Kasten mit großer Schrift – CSS-Design” hatte ich mich nun satt gesehen, war mal wieder Zeit für neue Farben, Bilder und Formen. Den Totenkopf mit der Gitarre werde ich zwar vermissen, aber man kann halt nicht alles haben. ;-)

Zeugs

Jubiläum: 1 Jahr Netzbuch

Wenn mich mein PDA nicht daran erinnert hätte hätte ich es glatt vergessen: Heute vor einem Jahr startete dieses Weblog mit einem eher unscheinbaren Beitrag, da merkt man mal wieder wie die Zeit vergeht. Anfangs denkt man “interessiert eh niemanden was man schreibt”, aber nach einiger Zeit schaut man immer wieder erstaunt wie viele Leute hier vorbei schauen.


Der “kontroverseste” Beitrag war sicher der zur Wertschöpfungskette, unbeabsichtigt natürlich, aber da sah man wieder wie sich manche Leute künstlich aufregen können. Wie im echten Leben halt. ;-)


Auch nach einem Jahr macht es noch Spaß, ich bin bisher ohne die allseits beliebten “ich schließ` mein Weblog und mache es drei Tage später wieder auf”-Rituale ausgekommen, und halte mich an die eiserne Regel keine Details zu Privatleben, sozialen Umfeld und “Job” zu bloggen, das trägt sicher zum kontinuierlichen “Spaß am Webloggen” bei.


Was soll man noch groß sagen? Ein “Danke schön” an alle LeserInnen, und auf geht`s ins nächste Jahr. ;-)

Zeugs

Wiedereröffnung

Mein gescheiterter Versuch eines “Zweit-Weblogs”, das Werkbuch, ist nun wieder geöffnet. Neben der Debian-Ecke gibt es dort nun auch eine pMachine-Corner, in der werde ich sukzessive meine angesammelten Skripte und “Hacks” für die pMachine einbauen. Das Werkbuch ist sozusagen der “Anhang” des Netzbuchs und soll Beiträge zu den angegebenen Themen aufnehmen die (hoffentlich) auch jenseits der Tagesaktualität noch nützlich sein können.

Den Anfang macht ein “Hack” für die Anzeige deutscher Monatsnamen (wie man das hier im Netzbuch “bewundern” kann) über jeden “Tag voller Einträge”, leider ist das von Hause aus mit der pMachine nicht möglich. Überflüssig zu erwähnen dass natürlich das Werkbuch auch mit der pMachine betrieben wird. ;-)

Zeugs

Schöne Feiertage!

Und nun verabschiedet sich “das Netzbuch” in eine kleine Osterpause, ab Dienstag geht es hier wieder weiter. Der verehrten Zielgruppe wünsche ich schöne Ostertage mit Häschen und bunten Eiern. ;-)

Zeugs

Und wieder da!

Irgendwie macht mich der Frühling in erster Linie müde, nach einem Wochenendtrip nach Mönchengladbach, wo ich das Heimspiel von Borussia gegen Nürnberg und meine Familie (in umgekehrter moralischer Reihenfolge, natürlich ;-)) besucht habe, könnte ich seit der Rückkehr eigentlich ständig schlafen. Das muß an den unterschiedlichen Klimazonen in Hessen und im Rheinland liegen …
Als ich wieder zurück in Hessen war musste ich tatsächlich die erste “kaputte” MySQL-Tabelle meines Lebens vorfinden, ein “REPAIR TABLE …” rettete alles, aber das hat mich dazu gebracht meine Datensicherungsstrategie für den Netzbuch-Server ein wenig zu “optimieren” …

Genug geplaudert, ich bin ja nicht …. ;-)

Zeugs

Projekt: Linux Jukebox

Ein gerade bei mir laufendes Projekt: Nach einem Boardwechsel in meinem Arbeitsrechner hatte ich einen Pentium II 400 mit 256 MB RAM nebst Board über, dieses wird nun (inspiriert von einem Artikel in der c`t; leider nicht online verfügbar: “Die Jukebox”, c`t 3/03, S. 88 ff.) eine Linux-basierte Jukebox die nach und nach meine gesamte CD-Sammlung digital aufnehmen wird. Neben einem Rechner und einem laufenden Linux benötigt man GiantDisc. GiantDisc verwaltet die digitalisierte Musik (im MP3- oder Ogg-Vorbis-Format) und stellt eine Schnittstelle zu einem beliebigen Handheld mit Palm OS zur Fernsteuerung zur Verfügung. Mit einer anständigen Soundkarte kann man diesen PC dann an die Stereoanlage anschließen und gemütlich auf der Couch den Playlists lauschen, und man kann die Musik über Samba- oder NFS-Shares im Netz auch beliebigen Rechnern zum abspielen zur Verfügung stellen. Geniale Sache!

Zeugs

Back again!

Da bin ich wieder! Diese Woche war echt stressig an allen Fronten, aber nun geht es heiter weiter. Ich bewundere aufrichtig Blogger wie z.B. den Schockwellenreiter die mit bemerkenswerter Konstanz jeden Tag ihre Seite mit substanziellen Beiträgen füllen, ich bekomme das ab einem bestimmten “Beschäftigungsgrad” nicht mehr gebacken. Aber ist ja auch nicht so tragisch ;-)


»All I know

time is a valuable thing

Watch it fly by as the pendulum swings

Watch it count down to the end of the day

The clock ticks life away

It’s so unreal«


(Linkin Park In The End)

Zeugs

Das Wort zum Wochenende ...

… spricht diese Woche Jeffrey Zeldman:

»Like disclosing how much money you earn, it is in bad taste to talk about how many daily readers your site enjoys or how well it’s doing on Daypop or Blogwatch or wherever the self-publisher is measuring his popularity this week. When you brag about your site’s traffic, you make people with fewer visitors feel inferior and those with greater traffic chuckle at your misguided assumption of self-importance.«

Verehrte millionenköpfige Zielgruppe ;-)), das Wochenende ist da und der Wochenanfang riecht verdächtig nach “keine Zeit”, daher verkünde ich hiermit nun ein kleines Päuschen im Netzbuch bis Mittwoch und wünsche ein schönes Wochenende!

Hoffentlich war das nun keine “misguided assumption of self-importance” …

Zeugs

Kleiner Umbau

Meine Damen und Herren, entschuldigen Sie bitte die Ausfallzeit heute abend, ich habe die Datenbank reorganisiert und musste sicher stellen dass während dieser Zeit nichts in die Datenbank geschrieben wird.


Die Idee mit dem “Zweitweblog ”http://werkbuch.das-netzbuch.de" >das Werkbuch hat sich als nicht praktikabel herausgestellt, daher wird das nun reorganisiert (und die Tage mal anders “aufgemacht”) und für Sachen wie die Debian-Ecke und für zukünftige, nicht ins Weblog passende Sachen von mehr dauerhaften Charakter reserviert. Die bisherigen Werkbuch-Artikel wurden ins Netzbuch in die neuen Rubriken Linux (wie der Name schon sagt), TechKram (allerlei Fundstücke eher Compi-technischen Charakters) und WebWorking (that`s my job, folks, Dinge die mit Web-Design und Entwicklung zu tun haben) übernommen.


Alles klar? Okay okay, ich wollte es ja auch nur mal gesagt haben, dachte ich mir dass das niemanden wirklich interessiert. ;
)

Zeugs

Sonne, ich komme!

Verehrte Zielgruppe, diese ewige Kälte und Nässe ist eigentlich nichts für mich, daher macht das Netzbuch nun eine Woche Pause und der ralle verzieht sich in den warmen Süden.

Passt mir in der Zwischenzeit gut auf das Internet auf! ;-)

Zeugs

Mal eben einen Webserver aufsetzen

Irgendwann kommt der Tag an dem man seine bestehenden Web-Applikationen auf neuen Versionen von Apache, php und MySQL laufen lassen muß. Darum benötigt man vorher einen Server zum testen. Das kann qualvoll werden, denn brandneue php- und Apache-Versionen sind in den wenigsten Linux-Distributionen umgehend verfügbar. Für solche Zwecke gibt es Xampp, ein Komplettpaket für Windows oder Linux mit Apache2, php4.3.0, MySQL3.23.56 (oder so), vielen nützlichen Libraries und weiteren Goodies. Einfach kurz ein Basis-Debian mit dem Grundsystem und dem Netzwerkzugriff aufsetzen, Lampp dazupacken und fertig ist ein topaktueller Testserver! Gute Sache!

Zeugs

Server schlecht drauf

Irgendwie ist der sonst so zuverlässige und performante Hostsharing-Server im Moment schlecht drauf, sprich, das Netzbuch lädt ein bißchen langsam, daher habe ich mal die Anzahl der Artikel pro Seite von 25 auf 10 reduziert, es erscheint mir nun etwas flotter zu laufen. Vielleicht ist aber auch ein Knoten im Internet, wer weiß …

Womit natürlich nichts gegen Hostsharing gesagt ist, das ist der genialste Provider bei dem ich jemals war. Zusätzlich wurde nun auch einmal etwas Zeugs aus der Menüleiste rechts eliminiert welches im Verdacht steht Performance zu fressen.

Zeugs

Debian-GNU/Linux

Die hier gestartete Installation eines Debian GNU/Linux hat nun ein glückliches Ende in einem hochgradig arbeitsfähigen System gefunden! Einige Sachen musste ich im Internet suchen damit alles so wird wie es sein soll, daher habe ich in meinem darbenden “Zweitlog” das Werkbuch eine Debian-Ecke eingerichtet mit Links und Tipps die ich gefunden und erfolgreich angewendet habe. Dort wird in den kommenden Tagen und Wochen alles dokumentiert was ich an dem System geändert und aktualisiert habe, dann braucht man nicht ein zweites Mal danach zu suchen und vielleicht hilft es ja irgendwem. ;-)

[Screenshot: Debian Woody unter KDE3]



Warum Debian? Seit 1994 setze ich SuSE-Linuxe ein, mit den immer komplexer werdenden Desktop-Umgebungen wurde aber jedes Update eines SuSE-Systems zu einer endlosen Qual, man installiert sich frische RPM-Pakete vom SuSE-Server und kann dann anfangen die eingebauten Fehler zu suchen, das habe ich z.B. bei KDE3, MySQL und Gnome2 erlebt, daher war dann irgendwann klar: Nun ist Schluß mit dem in Linux-Extremistenkreisen liebevoll “Franken-Windows” genannten SuSE-Linux. Es bleibt einem bei SuSE nichts anderes übrig als ab und an ein neues CD-Pack zu kaufen, alles zu löschen und anschließend neu zu installieren, das ist aber für ein laufendes System, dass mehr als ein “Spielzeug zum Testen” ist, indiskutabel.

Nun denn, nun schauen wir mal ob diese Qualen mit Debianzukünftig vermieden werden können.

Zeugs

Neues Jahr, gute Vorsätze

Hossa! Jens brachte das ultimative Zitat zum Jahreswechsel: »Ein Glück, wieder ein Silvester rum, an dem ich nicht mit mit Luftschlangen umkränztem Knabberzeug vor dem Fernseher sass und “Hossa” murmelnd ins neue Jahr hineinvegitierte. Das ist nämlich ziemlich genau das, woran ich erkennen würde, dass das Leben vorbei ist.« Nun aber weg mit den Luftschlangen und dem Knabberzeug und ran an die Umsetzung der guten Vorsätze für das noch frische Jahr 2003.

Jedoch: »Mit guten Vorsätzen starten viele Bundesbürger ins neue Jahr. Der Kölner Psychologe Reinhard Finger warnt jedoch davor, sich mit zu vielen und zu hoch gesteckten Zielen zu überfordern. Wer alles auf einmal schaffen wolle, sei meist zum Scheitern verurteilt, sagte Finger. Hinterher sei die Enttäuschung groß und der Leidensdruck noch stärker. Deshalb gelte auch hier: Weniger ist mehr« (FAZ.NET).

Finde ich auch, deshalb nehme ich mir für das Jahr 2003 konsequenterweise einfach mal nichts vor, mit Ausnahme des Üblichen: Reich und berühmt zu werden!

Zeugs

Lob der Bahn

Frohe Weihnachten allerseits!

[ICE] An Heiligabend bin ich zum ersten Mal über die ICE-Neubaustrecke Frankfurt-Köln gerauscht, das ist wirklich klasse, mit 300 rauscht man durch die Lande und fliegt an den Autos auf der parallel verlaufenden Autobahn vorbei als würden sie parken, von Wiesbaden nach Köln braucht man nur ein knappes Stündchen, gute Sache!

Gestern abend war dann wieder Chaos angesagt, mein IC hing in Norddeutschland fest mit unbekannter Verspätung, ein Bahn-Mensch auf dem Düsseldorfer Bahnhof hatte keinerlei Durchblick, also habe ich mich in den nächstbesten Zug nach Köln gehauen, dort wartete ein verspäteter ICE über die neue Strecke nach Frankfurt, also nahm ich diesen. Da ich eine Fahrkarte mit Zugbindung für einen IC auf der alten Rheintalstrecke hatte war ich innerlich schon auf Krawall eingestellt als der Zugbegleiter kam, aber die ICE-Besatzung war freundlich, unbürokratisch und hat sich bei jedem Fahrgast erkundigt wo sie hin möchten und ggf. herumtelefoniert und sich nach Verbindungen erkundigt. Muß man ja auch mal lobend erwähnen, in diesen Zeiten herber Kritik an der Bahn! Und der ICE jagte in schlappen 45 Minuten von Köln nach Frankfurt-Flughafen und somit kam ich trotz des ICs im norddeutschen Eisregen pünktlich in Wiesbaden an.

Wenn man sich allerdings nicht selbst mit Verbindungen und Strecken gut auskennt ist man mit so manchem Bahn-Kollegen in den Bahnhöfen auf verlorenen Posten, diese Leute haben teilweise nur sehr beschränkten Durchblick und sind nicht “chaos-geprüft”. Andererseits sind manche Mitreisenden aber auch völlig daneben, brüllen die armen Menschen von der Bahn cholerisch an als hätten diese persönlich den Fahrstrom abgeschaltet. Das ist unakzeptabel, auch wenn man Frust und Wut über verspätete Züge hat kann man nicht einfach den nächstbesten Herrn oder Dame in Bahnuniform unhöflich anmachen.

Auch wenn man das so manchem meiner Mitmenschen ein Rätsel ist: Mir macht Bahnfahren nach wie vor Spaß, neben der praktischen Notwendigkeit von A nach B zu kommen übt der ganze Bahnbetrieb eine enorme Faszination auf mich aus, ich könnte stundenlang in der ICE-Lounge mit Scheibe hinter dem Lokführer sitzen, diesem bei der Arbeit zuschauen, die Instrumente angucken und durch die Gegend rauschen, oder auf großen Bahnhöfen den unterschiedlichen Zügen beim rein- und rausfahren zugucken …

Zeugs

Frohe Weihnachten!

[Der Weihnachtsmann!]



Nun denn, die Kühlschränke sind gefüllt, Berge von bunten Verpackungsmüll mit kilometerweise Tesafilm um mehr oder weniger sinnvolle Utensilien gehüllt, Polizei und Feuerwehr haben Urlaubssperre und lastwagenweise wurden abgeholzte Tannen durch die Gegend gekarrt – kurz und gut, es ist Weihnachten!

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern des Netzbuch ein schönes und erholsames Weihnachtsfest!

Zeugs

Weihnachten ...

… kommt auch dieses Jahr, für mich überaus überraschend, schon wieder am 24.12. Darum bin ich nun trotz Urlaub schon um 8 aufgestanden (eine Schande ist das).

Morgen startet dann die “Jahresendzeitfeierlichkeiten-Deutschland-Tour” mit der Bahn, und ich rechne mit dem Schlimmsten. Samstag waren sie schon wieder unterwegs, die “einmal-im-Jahr-Bahn-Fahrer” mit ihren monströsen Rucksäcken, Taschen, Haustieren und Kindern, die allen regelmäßigen Bahn-Fahrern die Hölle auf Erden bereiten (» Pardon, gnädige Frau, würden Sie freundlicherweise Ihren Rucksack aus meinem Auge entfernen? Danke, sehr freundlich!«). Die Bahn tut wie immer das ihre dazu, Samstag morgen fehlte mal eben ein halber ICE mit den Wagon-Nummern 22 bis 28, was dazu führte dass trotz mehrfacher Durchsagen besonders schlaue Zeitgenossen und -genossinnen panisch mit ihrer monströsen Bagage durch den Zug liefen und ihre Plätze in Wagen 22 bis 28 suchten, was zu ständigen Kollisionen in den engen Gängen mit den MitfahrerInnen führte.

Eine Mitreisende war die Krönung, laut herumnöhlend ob der Ungerechtigkeit der Welt suchte die Dame ihren Platz in Wagen 10, ich denke mir »hm, komisch, es gibt keinen Wagen 10 in ICEs dieser Bauart«, nachdem sie den armen Zugbegleiter auf das Übelste anmacht stellt sich heraus dass sie einen Platz in einem IC reserviert hatte und nun in einem ICE ganz woanders hin sitzt, das fand ich sehr amüsant. Eigentlich wollte ich das Durcheinander mal fotografieren, aber ging nicht, dazu müsste erst einmal der Rucksack aus meinem Auge…

Ich hasse Bahnreisende mit Rucksäcken!

Zeugs

macht ernst - macht Ernst

Lustig: Beim letzten Beitrag tippe ich so “Thomas N. Burg macht Ernst” und finde dass das komisch aussieht wenn man “Ernst” in dem Fall groß schreibt. Aber muß ja eigentlich stimmen, “der Ernst” halt. Da ich Schlamper noch immer keinen Duden nach neuen Rechtschreibregeln habe bin ich also verunsichert und schaue mal nach in Google wie die Anderen das so schreiben – tja, jede® wie er oder sie will. Seit ich versucht habe mir die neue Rechtschreibung anzugewöhnen bin ich dauernd verunsichert ob etwas so oder so geschrieben wird, schlimm, wie ein Anfänger oder “Deutsch für Deutsche”-Schüler.

Andererseits: Solange man nicht schreibt wie dieser Webhosting-Anbieter ist alles wunderbar … ;-)

Zeugs

Test

Ein Test!

“Varus Varus, gib mir meine Legionen wieder”
(Augustus, Kaiser von Rom, vor etwa 2000 Jahren)

“MySQL, MySQL, gib mir meine Artikel wieder”
(Ralle, Webmaster von Netzbuch, vor etwa 2 Minuten)

Zeugs

Argh!

Vorweihnachtszeit, besinnliche Ruhe – mitnichten, verehrte Zielgruppe. Urlaub ist erst einmal verschoben wegen eines ach so wichtigen Projekts.
Den halben Tag habe ich damit verbracht herauszufinden dass die PHP-ODBC-Schnittstelle zu M$-Access auf jedes “Insert” oder “Update” einfach nichts zurückliefert (nicht einmal einen Rückgabewert der auf Fehler hindeutet, einfach nix) wenn man in der Datenquelle keinen Benutzernamen und Passwort vergibt. Aber löschen darf man. Oberverhärmt! Ich frage mich warum überhaupt jemand diesen M$-Dreck freiwillig verwendet, man muß schon krank sein oder es nicht besser wissen um wichtige Daten dieser Karikatur eines Betriebssystems anzuvertrauen. Ich habe zwar auch Windows, aber es gibt nur eine Hand voll unabdingbarer Applikationen für dieses System: Hamster, F1 Racing Championship und, ja, eine wirklich gute Software von M$, Flight Simulator 2002. Alles andere macht man mit Linux!

Etwas positives gibt es auch, die dritte Winterswap-CD von einem wohlbekannten Weblog ist eingetrudelt. Besprechungen der drei CDs folgen diese Woche noch, falls ich noch zu etwas anderem komme als an M$-Dreck herumzuschrauben. ;-)

Zeugs

Bin ich froh ...

… wenn Dienstag ist und ich Urlaub habe!

Öffentliches Lästern ist, wie wir wissen, keine gute Idee, darum halte ich mich geschlossen und sende einmal ein kleines Lebenszeichen ins Netzbuch. Hat mich doch tatsächlich jemand per Mail gefragt ob ich keine Lust mehr hätte weil in letzter Zeit so wenig Vernünftiges zu lesen ist. Soso, wenig Vernünftiges. Keine Sorge, Netzbuch bleibt, die beliebte “Ich schließe mein Weblog, denn ich bin so busy”-Show gibt`s nicht. ;-)

Und wieder nix Vernünftiges …

Zeugs

WinterSwap

Endlich sind sie fertig und auf dem Weg zu ihren Empfängern, die WinterSwap-CDs. Gar nicht so einfach, etwas zusammenzustellen was abseits dessen liegt was man sowieso jeden Tag im Radio hört und andererseits nicht zu sehr zu “erschrecken”, denn man kennt ja den Geschmack der anderen Seite nicht. Also habe ich “rumproblematisiert” und diverse mal die Playlist umgestellt bis ich zufrieden war.

Zwei CDs sind auch schon eingetrudelt, aber darüber reden wir dann erst ab dem 14.12. ;-)

Zeugs

What sucks today?

Today sucks: RMV, ESWE, Flash, Friedrich Merz. Und noch so manches was ich lieber nicht öffentlich erwähne. ;-)

Übrigens: Bald ist Weihnachten. Wer hingehen möchte sollte sich langsam Gedanken über Geschenke und ähnliche damit verbundene Dinge machen.

Zeugs

Schönes Wochenende!

Und damit ist auch diese Woche wieder am Ende, ich wünsche trotz der kulturpessimistischen Tendenzen allenthalben ein schönes Wochenende!

Wenn man sich so umhört und die Zeitungen liest könnte man meinen der Reiter der Apokalypse hat auf seinem Pferd schon den Sattel festgezurrt, so schlimm ist es aber nun (noch) nicht. Aber kann ja noch werden ;-)

Zeugs

Halbes Jahr!

Was ich fast übersehen hätte, wo solche Einträge doch so überaus beliebt sind: Heute ist dieses kleine Weblog genau 6 Monate, 402 Einträge und drei Layouts alt!

Zeugs

PKLZ

Verehrte Zielgruppe,

da sind wir wieder! Ich hatte mal ein paar Tage PKLZ, in diesem Fall sogar LZ. ;-)

Jetzt müssen wir mal schauen wer das Internet so voll geschrieben hat!

Zeugs

Das Lieblingsbuch: Franz Kafkas Sämtliche Erzählungen

[Franz Kafka 1917] “So wird es sein, nur daß man auch in Wirklichkeit heute und später selbst dastehen wird, mit einem Körper und einem wirklichen Kopf, also auch einer Stirn, um mit der Hand an sie zu schlagen.”
(Franz Kafka: Das Unglück des Junggesellen)


Habe ich der verehrten Zielgruppen schon einmal von meinem uneingeschränkten Lieblings-Buch erzählt? Ich denke nicht, und weil heute Sonntag ist, will ich genau das einmal tun!

Es ist klein und unscheinbar, ein zerlesenes Taschenbuch aus dem Jahre 1987, von Franz Kafka: “Sämtliche Erzählungen”. Es liegt immer (neben anderen Lieblingsbüchern, die allerdings nicht solch ein Lieblingsbuch sind wie das Lieblingsbuch) im unteren Fach des Corras und wird immer mal wieder gelesen. Letzte Nacht vor dem Einschlafen war Kafka-Zeit, natürlich musste als erstes mal wieder “Der Kübelreiter” her, nach dem Kübelreiter kommt gleich “Der Geier” (selbige Parabel kann man hier im Netzbuch lesen wenn man auf Mehr klickt, da Kafka lange genug tot ist darf man das veröffentlichen). Aber gut sind sie alle, in diesem Lieblingsbuch kann man kreuz und quer blättern und findet immer mal wieder einen Text zum neu oder wieder entdecken.

In Zeiten in denen die Bohlens dieser Welt Bücher schreiben und diese sogar verkauft werden muß man mal wieder verstärkt auf “richtige” Literatur aufmerksam machen, daher:

Kafka im WWW:

Franz Kafka: Der Geier

Es war ein Geier, der hackte in meine Füsse. Stiefel und Strümpfe hatte er schon aufgerissen, nun hackte er schon in die Füsse selbst. Immer schlug er zu, flog dann unruhig mehrmals um mich und setzte dann die Arbeit fort. Es kam ein Herr vorüber, sah ein Weilchen zu und fragte dann, warum ich den Geier dulde. “Ich bin ja wehrlos,” sagte ich, "er kam und fing zu hacken an, da wollte ich ihn natürlich wegtreiben, versuchte ihn sogar zu würgen, aber ein solches Tier hat große Kräfte, auch wollte er mir schon ins Gesicht springen, da opferte ich lieber die Füsse. Nun sind sie schon fast zerrissen. “Daß Sie sich so quälen lassen,” sagte der Herr, “ein Schuß und der Geier ist erledigt.” “Ist das so?” fragte ich, “und wollen Sie das besorgen?” “Gern,” sagte der Herr, “ich muß nur nach Hause gehn und mein Gewehr holen. Können Sie noch eine halbe Stunde warten?” “Das weiß ich nicht” sagte ich und stand eine Weile starr vor Schmerz, dann sagte ich: “Bitte, versuchen Sie es für jeden Fall.” “Gut,” sagte der Herr, “ich werde mich beeilen.” Der Geier hatte während des Gespräches ruhig zugehört und die Blicke zwischen mir und dem Herrn wandern lassen. Jetzt sah ich, daß er alles verstanden hatte, er flog auf, weit beugte er sich zurück, um genug Schwung zu bekommen und stieß dann wie ein Speerwerfer den Schnabel durch meinen Mund tief in mich. Zurückfallend fühlte ich befreit, wie er in meinem alle Tiefen füllenden, alle Ufer überfliessendem Blut unrettbar ertrank.

Zeugs

Vom Brennen

Weblogs sollen ja persönlichen Touch haben g: Heute habe ich einen neuen Brenner (von Samsung) gekauft, eingebaut und er funktioniert auf Anhieb unter XP und Linux, das ich so etwas noch erleben darf (Tränen der Rührung wegwisch). Erst war ich ja skeptisch von wegen 40-fach Brennen, aber das funktioniert tatsächlich, hätte ich nicht gedacht! 360 MB Digicam-Bilder in nicht mal einer Zigarettenlänge auf die CD gehauen, ich kann es immer noch nicht glauben.

Mein alter “toter” HP-Brenner musste immer auf 2-fach reduziert werden und man durfte den Rechner nicht mal anschauen, sofort war die CD verbrannt. Manchmal bin ich noch nach 20 Jahren PCs erstaunt von den Wundern der Technik. ;-)

Zeugs

Homepage Birthday

[Imperiales ralle Wappen] Und nun wieder etwas aus der beliebten Reihe “meine Page hat Geburtstag”, denn heute wird meine persönliche Homepage ralles web, von der das Netzbuch ein Teil ist, 6 Jahre alt. Und, heute auf den Tag, mein Weblog das Netzbuch 5 Monate. Das ist ein Grund alles zu renovieren, so erscheint ralles web heute wieder mal im neuen Design. Und da ich letztens auf dem Klo in einer alten “Page” gelesen habe dass der Trend im Webdesign zum “Wappen” geht habe ich gleich mal ein “netzimperiales Wappen” mit meinem Maskottchen, der Spinne, gebastelt, denn wir segeln (a) auf der Welle der Zeit hart am Wind und (b) geht nichts über “Brand Building” … ;-)
Außerdem, da der Trend zum Zweitlog geht, wird das Werkbuch offiziell eröffnet. Das Werkbuch soll einfach nur eine Linksammlung für alles Technische sein das ich interessant und aufhebenswert finde aber in das Netzbuch thematisch nicht hineinpasst.
Technisch ist das alles mit meiner pMachine Pro realisiert, was den Vorteil hat dass ich mich nun erst einmal auf den “Content” konzentrieren kann, es sei denn ich brauche mal wieder ein neues Design … ;-)

Zeugs

Spiegel ist verhärmt!

Bin ich eigentlich der einzige dessen Mozilla 1.1 von der saudummen “aktiven Werbung” in Spiegel Online regelmäßig abgeschossen wird?
Das ist sogar beliebig reproduzierbar!

Ein nicht abgespeicherter elaborierter Beitrag ging mit in den Tod, alles nur wg. der [Reihe äußerst unfeiner Ausdrücke gelöscht] Werbung mitten in den Artikeln. F*ck them!

Zeugs

Feiertag - Basteltag!

Liebe Zielgruppe,

wie ja schon hier messerscharf erkannt wurde sind Sonn- und Feiertage bestens geeignet um, befreit von den lästigen Alltagspflichten, an seiner Website herumzubasteln. So auch heute hier im Netzbuch, wenn daher etwas schräg und verhärmt aussieht: Nicht aufregen, wird sich wieder einrenken. ;-)

Als erstes haben wir mal, auf Anregung von Marcus, eine Idee von WorldWideKlein aufgegriffen und stellen nun die letzten 10 Kommentare rechts in der Navigationsspalte als “Exzerpt” dar. Danke für die Idee, Konstantin! ;-)
Außerdem haben wir mal die Navigation ein wenig aufgeräumt und die Suchseite verschönert. Aber der Tag ist ja noch jung, und morgen habe ich frei (Hurra!), daher geht das Bastelstündchen heiter weiter, watch out!

Zeugs

Tuning

Man muß mal mit den Einstellungen der pMachine ein wenig spielen. Dabei fiel mir auf dass die Anzeige des Autorennamens unter jedem Eintrag ziemlich überflüssig ist wenn man selbst der einzige Autor ist, also weg damit. Sollte jemals ein(e) weitere® Autor(in) dazu kommen kann man es ja wieder einschalten, vielleicht packt ja irgendwen die Lust Autor im Netzbuch zu werden… ;-)

Zeugs

Update auf pMachine 2.2

So, nun läuft hier pMachine 2.2. Erst einmal testen ob alles noch so funktioniert wie es funktionieren soll. Mit den “Tages-Überschriften” habe ich noch eine Baustelle, es fällt zwar im September nicht auf aber die Funktion der pMachine setzt die Monatsnamen in englischer Sprache, meine eigene Funktion die ich vorher hier drin hatte natürlich nicht. Da müssen wir mal ein bißchen schauen was man da machen kann …

Zeugs

pMachine 2.2

[pMachine 2.2 - The Power To Publish Your Universe] Das meines Erachtens beste der Weblog-Tools, die pMachine, ist gestern in der brandneuen Version 2.2 erschienen. Die Featureliste liest sich immer eindrucksvoller, wobei mir klar ist dass niemand alles brauchen wird, aber es ist da!
pMachine gibt es in zwei Geschmacksrichtungen: Als “Free”-Version, kostet nix und bietet alles um ein Weblog zu führen. Die “Pro”-Version kostet 45$ für nicht-kommerziellen Gebrauch und kann mehrere Weblogs unter einer Oberfläche verwalten. Wobei man den Begriff “Weblog” in dem Fall nicht zu eng sehen sollte, durch die Flexibilität der pMachine kann eine komplette Homepage mit Bildersammlung, Gästebuch, Tagboard, Forum und was weiß ich alles mit pMachine Pro gebastelt werden.

Diese neue Version muß natürlich ASAP im Netzbuch eingebaut werden, wenn also mal kurzzeitig hier alles etwas seltsam aussieht dann hast Du gerade in dem Augenblick das Netzbuch besuchst in dem der Upgrade lief.

Zeugs

Arbeiten? Nö!

[Idyllisches badisches Kleinod]



Ich muß heute morgen mal fies sein: Macht die Arbeit Spaß? ;-)

Ich habe nämlich ein paar Tage Urlaub von allem was so nervt (und davon gibt es genug), und das ist auch gut so. So verziehe ich mich ein wenig in die badische Idylle und alles ist erst mal gut.

Die Musik zum Tage: LINKIN PARK – Runaway

Zeugs

Zerhauen!

Irgendein Eintrag hat meinen Seitenaufbau ruiniert, im Mozilla erscheint die Fußleiste plötzlich oben rechts neben der Kopfleiste. Wahrscheinlich irgendwo vergessen einen div zu schließen, in irgendeinem Beitrag. Die Frage ist nur: In welchem?

Zeugs

11. September Remineszenzen

Man soll ja nicht immer nur kritisieren: Die Ausgabe der Tageszeitung, kurz “taz” genannt, zum 11. September liefert wieder einmal eine Begründung warum ich das Blatt trotz der damit verbundenen Widrigkeiten (wie Postzustellung, spät und unzuverlässig) abonniert habe.
Nicht verpassen, irgendwo abgreifen und lesen!

Und noch etwas aus der Abteilung “11. September-Verarbeitung”: Der Dokumentarfilm der Brüder Naudet der gestern abend in der ARD ausgestrahlt wurde war wirklich beeindruckend, statt der ewig gleichen Sondersendungen voller Endlosschleifen der immer gleichen Bilder, verbunden mit einer Betroffenheitslyrik die einem zur Fernbedienung greifen lässt, ließ dieser Film einfach die Kamera “sprechen”. Das einzig sehenswerte Werk in der medialen “11.September-Orgie” …

Zeugs

Trackback once again (Update)

Ein Test ergab: MoveableType “trackbackt” mich einwandfrei an und erscheint auch (siehe Link “Trackback” unter dieser Nachricht), aber Sunlog “trackbackt” nicht, es kommt eine Fehlermeldung zurück. Woran liegt das nun? Müssen wir noch mal ein bißchen schauen.

Nun haben wir geschaut, des Rätsels Lösung: Daniels Trackback-Skript wertet die User-Agent-Umgebungsvariable aus und geht davon aus dass ein Trackback-Ping immer als “MoveableType” angepingt kommt, Sunlog liefert aber keinen UserAgent mit und daher bekommt Daniels Skript nicht mit dass es angepingt wird. Tja, dumm gelaufen, einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul, aber wenn man nicht alles selbst programmiert … ;-)) (für sensiblere Gemüter: das war ein Scherz!)

Zeugs

Trackback kaputt!

Das Trackback-Skript auf das Netzbuch funktioniert nicht richtig, ich sehe zwar das Trackback gesendet wurden aber sie tauchen nicht in der Datenbank auf. Obwohl ich das ja damals ausprobiert habe und es einwandfrei klappte, dem werde ich natürlich auf den Grund gehen.

Sorry an die vier “Unbekannten” die an den Artikel zum Thema RSS-Feeds vergeblich ein Trackback gesendet haben, wird repariert werden!

Zeugs

Durchblick ...

[Da isser!]


… ist wieder hergestellt! Dank eines neuen hübschen 19-Zoll-Monitors ist das Fenster zur virtuellen Welt nun wieder geöffnet und mein Home-Office ist wieder ganzheitlich arbeitsfähig.

Zeugs

Vergänglichkeit des Materiellen

[Kaputt :-(] Verehrte Zielgruppe,

neben Projekte, Kunden, Leben, und all dieses Zeug kommt als weiterer erschwerender Faktor hinzu dass gestern mein schon ein paar Tage mit krankheitsbedingten Zuckungen dahinvegetierender 17-Zoll-Monitor endgültig seinen Geist aufgegeben hat. Da ich selbstverständlich nicht meine wertvolle Arbeitszeit für das Füllen von das Netzbuch verwende gibt es neue tolle Sachen erst wenn ASAP ein neuer Monitor meinen Schreibtisch ziert.


Dabei gäbe es viel zu sagen, der glorreiche Auftritt von Herrn Innensenator Schill gestern im Bundestag wäre eine nähere Betrachtung wert, bei der Gelegenheit könnte man gleich die Leute übel beschimpfen die (a) so eine Gestalt wählen (schämt Euch und lasst Euch entmündigen) und (b) mit so einer Gestalt eine Koalition eingehen (Hallo, CDU, schämt Euch ebenfalls). Der einzige Abgeordnete der gestern im Bundestag dem “Richter Gnadenlos” Schill Applaus für seine Ausführungen gespendet hat war übrigens der CSU-Landesgruppenleiter Michael Glos …


So, aber nun an die Arbeit … ;-)

Zeugs

In eigener Sache

Diese Woche gibt es viele lästige Dinge (Projekte, Kunden, Leben, und all dieses Zeug), daher besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dass die Einträge ein wenig spärlicher werden. Aber nicht davon laufen! ;-)

Zeugs

Bastelstündchen

Ich hatte endlich mal wieder etwas Zeit zum Skripte basteln, daher gibt es mal wieder etwas Neues im Netzbuch: Die Linkliste zu anderen Weblogs, die sogenannte “Blogroll”, wird nun dynamisch aus einer von mir angelegten Liste bei blo.gs zusammen gebaut. Da dort nicht jedes Weblog was ich lese erreichbar ist werden selbige aus einer Datenbank ausgelesen und am Ende mit Hinweis dargestellt. Pingen ist wichtig, Damen und Herren, denn nur so lassen sich möglichst viele Dinge automatisieren!

Außerdem habe ich nun die Trackback-Funktion (vgl dazu meinen Eintrag hier) von Daniel Fiene in meine pMachine eingebaut. Das war nicht so einfach, da man in die Templates nicht einfach so ein PHP-Include reinhauen kann musste ich Daniels Skript ein wenig umschreiben und in einen Funktionsaufruf umwandeln und die Originalfunktion der pMachine zur Ausgabe der Einträge modifizieren und eine zusätzlich Template-Variable für das Trackback einbauen. Was aber nichts macht, für die Anzeige der Datums-Überschriften für jeden Tag habe ich Ricks Original eh schon verbastelt. Aber nun sollte es funktionieren, was wir nun mal ordentlich testen werden.

Ein herzlicher Dank geht an Daniel für das Skript! :-)

Zeugs

Back to Business

Nun hat das Basteln und Server-Umziehen ein Ende, es geht, wie man so schön auf neudeutsch sagt, “Back To Business”. Mein “Netzimperium” wohnt nun bei Hostsharing.Net, einer Servergenossenschaft wo man nicht nur eine zahlende Nummer 23.345 ist sondern gemeinsam mit den anderen Genossen das Webhosting mit gestalten kann.

Zeugs

Relaunch-Zeit

Jede Website braucht von Zeit zu Zeit einen “Relaunch” (ja, da bekommen die Marketingleiter unter den Leserinnen und Leser glänzende Augen). Also mache ich das auch, die alte Site war ja relativ “zusammengebastelt”.

Nun, das hier ist das Resultat meiner Experimente. Ich wollte einmal ein bißchen mit div-Containern und CSS herumbasteln und die Erfahrungen der letzten Monate mit Blogs umsetzen. Über Design und Geschmack kann man wie immer streiten, aber ein paar Dinge sind mir aufgefallen die eigentlich “allgemeingültig” sind.
Weblogs sind in erster Linie eine Sache des “Lesens”, daher ist es unangebracht eine winzige 8-Punkt-Schrift auf einen kontrastarmen Hintergrund zu setzen. So dann wissen Betriebssystem-Wanderer dass 1 Punkt auf jedem System anders interpretiert wird, daher ist das Netzbuch – ralles Weblog nun konsequent auf relative Schriftgrößen umgestellt worden. Nun kann die verehrte Leserin oder der verehrte Leser die Schriftgröße über die Größenfunktion des Browsers so anpassen dass alles gut lesbar ist.

Und wie schon erwähnt, im Zuge des Umzugs auf einen neuen Server habe ich mein Weblog auf die eigene Domain http://www.das-netzbuch.de ausgelagert.

Perfekt ist natürlich noch nicht alles, es gibt noch allerlei Sachen anzupassen und einzubauen, aber so kann man zumindest erst einmal starten und ich hoffe eine Verbesserung gegenüber der alten Optik geliefert zu haben.

Zeugs

Das Wort zum Sonntag

Tja, verehrte Zielgruppe, da es sich mit dicken Kopf und triefender Nase schlecht am PC die Zeit vertreiben lässt war es die letzten Tage ein wenig ruhig hier.
In der Zwischenzeit gab es erneute Meldungen über MySQL-Fehler auf diesem Server, Abhilfe ist in Sicht, sprich: Wir ziehen mal wieder um, daran wird gerade gearbeitet. Und da bei einem Umzug immer das Zimmer neu tapeziert werden muß erscheint ralles Weblog – das Netzbuch die Tage in einem neuen Design und mit neuen Features, also, wie man heutzutage auf gut deutsch sagt: Stay tuned for the excitement ;-)

Zeugs

Fehlermeldungen

Jemand hat mir geschrieben dass es mal wieder Probleme mit den MySQL-Connections auf ralles-netz gegeben hat, sprich: Auf meiner Seite konnte man außer PHP-Fehlermeldungen nichts sehen. Das war mir auch schon aufgefallen und ich hatte den Support meines Providers darauf aufmerksam gemacht, aber gebracht hat es trotzdem nix. Naja, mit den läppischen 3,95 EURO/Monat stehen meine Sorgen sicher auch nicht ganz oben auf der Prioritätenliste des Providers, “you get what you pay for” …

Also: Ein großes “Pardon” an alle die hier nichts gesehen haben, wahrscheinlich wird es demnächst mal wieder einen Umzug geben, ich bin ein heimatloser Netznomade der mit seinen digitalen Besitztümern von Dorf zu Dorf zieht …

Zeugs

Sonne! Hitze! Schwitzen!

Hitze jetzt!


Das haben sie nun davon, die Sissys, die gleich bei den paar Tagen an denen mal in Deutschland die Sonne scheint rumnöhlen wie warm es doch ist und das man gerne einen abkühlenden Regen hätte. Ich habe jetzt ordentlich die Nase voll davon ständig mit einem dummen Regenschirm rumlaufen zu müssen statt die glühende Sonne auf meiner Haut genießen zu dürfen.

Das musste mal gesagt werden! “Ich will Regen”-Buttons, tse tse tse, bin ich Gollum, oder was?

Zeugs

Wochenendzeit - Reisezeit

Ja, danke, ich hatte ein schönes Wochenende ;-)

Ein bißchen regnerisch vielleicht, aber das lag nur am Wetter. Was mir aufgefallen ist: Mannheim muß langsam entvölkert sein! Warum? Alle Mannheimer werfen sich langsam aber sicher vor den Zug, denn am Freitag hieß es im IC: “Wg. eines Personenunfalls in Mannheim muß der Zug umgeleitet werden.” Personenunfall heisst auf Bahn-Deutsch “Irgendwer hat sich vor den Zug geworfen”. Heute morgen dann, ich traue meinen Ohren nicht: “Wg. eines Personenunfalls in Mannheim muß der Zug umgeleitet werden.” Das kann doch gar nicht sein. Ich kann verstehen dass man sich vor den Zug wirft wenn man in Mannheim leben muß, aber das fand ich heute dann doch etwas unglaubwürdig, ich glaube die Bahn benutzt das als Ausrede für was-weiß-ich-alles …

Zeugs

Update auf pMachine 2.1

Gestern wurde ralles weblog auf die neueste Version 2.1 der pMachine “upgedated”, und es scheint noch alles zu funktionieren.

Im Gegensatz zu Antville, dort existiert gerade kein Weblog mehr und auf der Startseite gibt es eine Java-Fehlermeldung. Wenn ihr also Weblogs bei Antville gerade nicht findet bedeutet das nicht das diejenige oder derjenige das Blog an den Nagel gehangen hat ;-)

Ich habe bei der Gelegenheit auch mal ein wenig an der Funktionalität gebastelt, so gibt es nun die von Radio Userland, Sunlog o.a. Tools bekannte Tagesüberschrift, mal schauen ob mir das so gefällt.

Zeugs

Schlingensief strikes back!

Die hier begonnene Story Schlingensief vs. Möllemann vs. Schlingensief findet natürlich ihre Fortsetzung. Schlingensief hat sich in einem Interview zu Wort gemeldet (Spiegel Online): “Möllemann soll seinen Mund halten!” Das macht er leider garantiert nicht.
Eigentlich bin ich ja kein Fan von “Provokateur um der Provokation willen”-Schlingensief, aber diesmal hat er Recht:
“Es gibt kaum Regisseure, die im Moment Stellung beziehen. Alle haben Angst, dass man ihnen Kontraproduktivität vorwirft. Stattdessen warten sie ab und spielen dasselbe Spiel wie die Politiker. Aussitzen und auf die Zeugnisse warten. Bei Möllemann ist es bald zu spät! Dann sitzt der in der Regierung und wir sind im Ausland erledigt.”
Noch mehr zu diesem Thema findet man in der taz, hier und hier, lesenswert ist auch das passende taz-Forum dazu.

Letztens hatte ich einen Albtraum. Stoiber war Kanzler, Westerwelle Außenminister und Möllemann Bildungsminister. Schweißgebadet erwachte ich, riß die letzte Zeitung von Stapel und schaute nach dem Datum. War nur ein Albtraum. Zum Glück!

Mir gefällt es außerordentlich gut dass “Riesenstaatsmann Mümmelmann” (Franz-Josef Strauß über Jürgen W. Möllemann) mal ein wenig Kontra bekommt für seine infamen und infantilen Spielchen.

So weit sind wir schon, dass ich FJS zitiere …

Zeugs

Neuerung: Letzte fünf Kommentare

Eine weitere Neuerung in ralles weblog – das Netzbuch: In der linken Menüspalte gibt es unter “Statistisches” nun eine Übersicht der letzten fünf Kommentare damit man nicht immer danach suchen muß. Sollten es je mehr Kommentare werden kann die Liste über einen Funktionsaufruf erweitert werden.
Wenn man in Weblog-Tools bastelt stellt man immer wieder fest welch ein lausiges Datenbankdesign teilweise drin steckt, Referenzen auf andere Tabellen als Zeichen in einem Datenbankfeld zu kodieren ist nicht unbedingt die “reine Lehre”. Dadurch muß ich nun für die fünf Links 6 SQL-Abfragen losjagen statt einer einzigen …

Zeugs

Und da isser wieder!

Tja, so ein Urlaub geht schnell rum, kaum weg und schon wieder da!
Nach ein paar Tagen der Erholung (genau hier, die “Location” ist besser als die Website) hat mich das schwül-warme Hessen wieder.
Was mir gar nicht bewußt war war dass die pMachine nach ein paar Tagen ohne Eintrag einfach eine leere Seite anzeigt statt einfach die letzten Einträge anzuzeigen, irgendwie unschön. Nun müssen wir erst einmal ein wenig rumsurfen und gucken was so los war während meiner Abwesenheit ;-)

Zeugs

Pause wg. Urlaub!

Verehrte Zielgruppe,

da ich nun in Urlaub fliege macht “ralles weblog- das Netzbuch” Pause bis Montag, den 24. Juni!

“Happy Blogging” in der Zwischenzeit :-)
ralle

Zeugs

Der politische Kompaß

Einen interessanten Link habe ich bei DiJa LOG gefunden. Man beantwortet ein paar Fragen und bekommt eine Grafik als Ergebnis wo auf dem politischen Kompaß man einzuordnen ist. Die Fragen sind zwar ein wenig “holzhammermäßig”, aber das Ergebnis deckt sich gut mit meiner Eigeneinschätzung.

Und hier ist mein Ergebnis:

das Ergebnis

Zeugs

Legoralle ...

… der Kämpfer für Gerechtigkeit und gegen öffentliche Rauchverbote:

Legoralle
“Was soll das heißen, Rauchen verboten?”

Ein weiteres Produkt meines ausgeprägten Spieltriebs, zum Legokrieger kann man bei ReasonablyClever werden, gefunden habe ich das bei robert s.
Ein Tipp für diese und auch die Southpark-Figürchen: Wenn Ihr ein Figürchen gebastelt habt dann drückt auf Alt-Druck (oder PrtSc) unter Windows oder ruft Ksnapshot unter Linux auf (Macintoy weiß ich nicht, ist auch irrelevant) und macht einen Screenshot vom Browserfenster, diesen fügt Ihr dann in das Grafikprogramm Eures Vertrauens ein, schneidet das Figürchen aus und speichert es als JPG oder GIF für die Ewigkeit ab.

Zeugs

Noch drei mal arbeiten ...

… dann habe ich Urlaub! Das musste ich jetzt einfach mal so hier reinschreiben ;-)

Soll ich mal ein Geheimnis verraten? Ich habe überhaupt keine Lust mehr auf Arbeit, ich schleppe mich so durch die Woche durch.

Hm, jetzt fange ich auch an so ein Zeug zu schreiben, denn eigentlich sollte das hier ja auch ein, wie Flo es so schön ausdrückte, “Premium Content Weblog” werden. Die Frage ist nur was das eigentlich ist, Premium Content …

Zeugs

Und weiter geht es!

Die Umstellung auf die pMachine Free ist nun abgeschlossen. ralles webLOG hat auch gleich mal eine neue Optik bekommen, und die Beiträge des bisherigen Systems sind alle in die neue Datenbank übernommen worden.

Die alte Site ist nun das Portal und wird weiterhin zur Verwaltung aller sonstigen Inhalte und der Links benutzt, das Portal wird auch noch an die neue Optik angepasst.

Nötig geworden war der Umstieg da im alten System das tägliche “Bloggen” zu mühsam war, ich hatte letztendlich alles in einem Editor vorgeschrieben und dann per Zwischenablage eingetragen, das ist aber auf die Dauer etwas mühsam.


Nucleus war auch in der näheren Auswahl, allerdings finde ich dabei das Gestalten der Templates zu mühsam, pMachine hat den großen Vorteil dass alle Vorlagen ganze Seiten sind die man wunderbar bearbeiten und mit PHP-Funktionen nach Belieben erweitern kann.


Noch ein Vorteil der pMachine: Man braucht sich nicht mehr zu registrieren um Kommentare abzugeben.