Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Internet

Vergoogelung.ppt

Martin zur Spiegel-Mär die “Vergoogelung” des Web vergrößere sie die Abhängigkeit von qualitativ hochwertigen kommerziellen Produktionen: »Viele akademische Inhalte verschwinden einfach, weil sie in PDF- oder DOC-Form am Netz hängen und saumäßig aufbereitet sind. Da ist dann nicht Google oder die Kommerzialisierung schuld, sondern die Unfähigkeit der Publizierenden. Es hilft nichts, Dokumente mit Titeln wie “Präsentation_endgültige_fassung.ppt” ans Netz zu hängen und dann zu jammern, dass sie keiner findet.« Mein Reden, solange ich denken kann. Eine Unsitte par excellence. Es kann doch nicht so schwer sein ein Dokument mal eben in HTML umzusetzen. Ist es aber wohl offensichtlich. Ist eigentlich auch ein Thema für die kleine Netzbuch-Reihe der “Internet-Plagen.” “Flash-Only”-Websites kann man gleich mit dazu packen, wie soll eine Suchmaschine einen Flash-Film indizieren?

Übrigens beweist das hohe Ranking von Weblogs in Google-Suchanfragen dass es eben nicht viel Geld braucht um gefunden zu werden. Vor kurzem war noch zu lesen es bestehe die genau umgekehrte Gefahr, nämlich dass es Webloggern zu einfach ist gefunden zu werden und die wertvollen Infos der kommerziellen Anbieter darunter “verschütt” gehen. Was denn nun?