Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Zeugs

Schlingensief strikes back!

Die hier begonnene Story Schlingensief vs. Möllemann vs. Schlingensief findet natürlich ihre Fortsetzung. Schlingensief hat sich in einem Interview zu Wort gemeldet (Spiegel Online): “Möllemann soll seinen Mund halten!” Das macht er leider garantiert nicht.
Eigentlich bin ich ja kein Fan von “Provokateur um der Provokation willen”-Schlingensief, aber diesmal hat er Recht:
“Es gibt kaum Regisseure, die im Moment Stellung beziehen. Alle haben Angst, dass man ihnen Kontraproduktivität vorwirft. Stattdessen warten sie ab und spielen dasselbe Spiel wie die Politiker. Aussitzen und auf die Zeugnisse warten. Bei Möllemann ist es bald zu spät! Dann sitzt der in der Regierung und wir sind im Ausland erledigt.”
Noch mehr zu diesem Thema findet man in der taz, hier und hier, lesenswert ist auch das passende taz-Forum dazu.

Letztens hatte ich einen Albtraum. Stoiber war Kanzler, Westerwelle Außenminister und Möllemann Bildungsminister. Schweißgebadet erwachte ich, riß die letzte Zeitung von Stapel und schaute nach dem Datum. War nur ein Albtraum. Zum Glück!

Mir gefällt es außerordentlich gut dass “Riesenstaatsmann Mümmelmann” (Franz-Josef Strauß über Jürgen W. Möllemann) mal ein wenig Kontra bekommt für seine infamen und infantilen Spielchen.

So weit sind wir schon, dass ich FJS zitiere …