Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Linux

Gentoo auf LinuxWorld

Nick Petreley bespricht auf LinuxWorld meine favorisierte Linux-Distribution, Gentoo. Er kommt, wenn ich das mal so unbescheiden schreiben darf ;-), zu den selben Schlüssen wie ich. Nur scheint er einen etwas langsamen Rechner zu haben, die von ihm angegebenen Kompilierzeiten kann ich nicht bestätigen. Heute abend habe ich mal wieder erlebt wie einfach Gentoo ist, ein neues KDE ist raus, kurz drauf ist es auf Gentoo verfügbar und der User tippt mal kurz “emerge kde” in die Root-Shell ein, und knapp 3 Stunden später (auf einem System mit Pentium 4 2,5 GHz und 512 MB RAM) hat man ein frisch kompiliertes KDE 3.1.2 auf der Kiste. Nicht dass ich das nun unbedingt bräuchte, aber ich wollte mal das Update ausprobieren. Drei Stunden klingt lang, wer aber schon mal ein ja angeblich soooo unkompliziertes Update per SuSE-RPMs durchgeführt hat und dann stundenlang suchen musste, weil eine Konfigurationsdatei nach dem Update an der falschen Stelle gesucht wurde, kompiliert lieber ein bißchen. Dafür funktioniert es anschließend.

Nicks Fazit ist auch mein Fazit: »Do I still like Debian? I absolutely love it. But until further notice, Gentoo is now my flavor of Linux" (ebd.).