Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Linux

SCO vs Linux vs SCO

Weiter geht es in der Story SCO vs Linux. Eric S. Raymond hat ein ausführliches Dokument verfasst, ein brillianter philosophisch-technischer Rundumschlag, Zitat (Übersetzung von Heise):

»Wir haben unseren Unix- und Linux-Code als ein Geschenk und als Ausdruck einer Kunst geschrieben, damit er von Gleichgesinnten und anderen für alle zulässigen kommerziellen und nicht-kommerziellen Zwecke genutzt werden kann. Wir haben den Code aber nicht für Leute geschrieben, die so verachtenswert sind, zunächst acht Jahre lang dieses Geschenk kommerziell auszunutzen und sich dann um 180 Grad zu drehen und unsere Kompetenz zu beleidigen.«

(via Heise)

Ich gebe mal ganz offen zu: Mir passt dieser ganze Einbruch des Kommerzes in die Linux-Szene nicht, das kaum bekannte alternative System von vor ein paar Jahren war mir lieber, es kann nichts Gutes entstehen wenn “Global Player” plötzlich “Markt” wittern, die unfassbare SCO-Geschichte ist der schlagende Beweis dafür. Mir ist es auch völlig egal ob Linux “Marktanteile” hat oder nicht, wer lieber Windows benutzen möchte soll es halt machen und damit glücklich werden.