Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Weblogtalk

Und schon wieder ...

… ein Artikel über Weblogs, diesmal im “Standard” aus Österreich: »Internet-Tagebücher spiegeln kollektiven Denkprozess – Die Blogger drängen in den Mainstream«


Darin wird das pMachine-Vorzeigeprojekt" AlwaysOn von seinem Erfinder Tony Perkins als “nächster Level” des Webloggens gepriesen. Und zum Google/Pyra(Blogger)-Deal: »Einige Anbieter haben eine Suchmaschine für Blogs eingerichtet, aber die Datenbank dahinter ist begrenzt. Daher erwarten Beobachter der Blogger-Szene, dass Google an einem umfassenden Blogger-Service arbeitet. Dann könnten die besten Blogs einfacher gefunden werden und sich zu einflussreichen Trendsettern entwickeln, die die öffentliche Meinung beeinflussen – eine Funktion, die bisher den Medien zukommt.«


Irgendwie ist mir da immer zu viel “Hype” drin, Webloggen/Bloggen ist doch eigentlich so eine einfache Sache: Man baut sich eine Website mit einer Blogsoftware oder, noch einfacher, meldet sich bei einem Anbieter an und schreibt einfach. Diese Dinge mit Dollars und “webloggenden Wirtschafts-Promis” sind ja schön, aber nicht notwendigerweise eine “Weiterentwicklung”. Zumal die Beiträge der Promis auf AlwaysOn mehr an Kolumnen in Kauft-Dot.Com-Aktien-Magazinen aus dem Jahre 1999 als an Weblog-Beiträge erinnern …


(via Schockwellenreiter)