Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
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Wanderung aus gestorbenen Systemen

In der FR: Wanderung aus gestorbenen Systemen. Über die Schwierigkeit Werke bibliothekarisch zu erhalten die z.B. mit einem C64 erstellt wurden ohne die “Authenzität” zu zerstören. Meine ältesten Texte sind mit einer Textverarbeitung namens “IBM PC Text” (die sind schwierig zu öffnen heutzutage) und MS Word 4.0 für DOS (die bekommt man auch heute noch problemlos geöffnet) geschrieben, gut dass ich mit dem C64 nur gespielt und sinnfrei programmiert habe …

Das zeigt wieder einmal wie wichtig es ist Dokumente in freien und zukunftssicheren Formaten aufzubewahren, es sollte sich niemand der Illusion hingeben dass z.B. PDF ein Format für die Ewigkeit ist.

Telepolis schreibt zum gleichen Thema: »Der digitale Sammlerwahn kann aber nur zeitweise die Schwierigkeit verdecken, Entscheidungen treffen zu müssen, also nach Maßgabe irgendwelcher Kriterien zu selektieren, was aufbewahrt werden soll und was dem Vergessen anheim fallen darf oder muss.«