Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.

Weihnachten ...

Zeugs

… kommt auch dieses Jahr, für mich überaus überraschend, schon wieder am 24.12. Darum bin ich nun trotz Urlaub schon um 8 aufgestanden (eine Schande ist das).

Morgen startet dann die “Jahresendzeitfeierlichkeiten-Deutschland-Tour” mit der Bahn, und ich rechne mit dem Schlimmsten. Samstag waren sie schon wieder unterwegs, die “einmal-im-Jahr-Bahn-Fahrer” mit ihren monströsen Rucksäcken, Taschen, Haustieren und Kindern, die allen regelmäßigen Bahn-Fahrern die Hölle auf Erden bereiten (» Pardon, gnädige Frau, würden Sie freundlicherweise Ihren Rucksack aus meinem Auge entfernen? Danke, sehr freundlich!«). Die Bahn tut wie immer das ihre dazu, Samstag morgen fehlte mal eben ein halber ICE mit den Wagon-Nummern 22 bis 28, was dazu führte dass trotz mehrfacher Durchsagen besonders schlaue Zeitgenossen und -genossinnen panisch mit ihrer monströsen Bagage durch den Zug liefen und ihre Plätze in Wagen 22 bis 28 suchten, was zu ständigen Kollisionen in den engen Gängen mit den MitfahrerInnen führte.

Eine Mitreisende war die Krönung, laut herumnöhlend ob der Ungerechtigkeit der Welt suchte die Dame ihren Platz in Wagen 10, ich denke mir »hm, komisch, es gibt keinen Wagen 10 in ICEs dieser Bauart«, nachdem sie den armen Zugbegleiter auf das Übelste anmacht stellt sich heraus dass sie einen Platz in einem IC reserviert hatte und nun in einem ICE ganz woanders hin sitzt, das fand ich sehr amüsant. Eigentlich wollte ich das Durcheinander mal fotografieren, aber ging nicht, dazu müsste erst einmal der Rucksack aus meinem Auge…

Ich hasse Bahnreisende mit Rucksäcken!