Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Internet

Der Bierkastenrouter

[Bierkasten-Router] Das ist doch mal ne Idee: Man hat ja noch das eine oder andere Motherboard herumfliegen, aber Gehäuse sind teuer, warum also nicht einfach einen Router in einen Bierkasten einbauen?


Da mir ein alter Pentium 75 “zugeflogen” (in einem richtigen Gehäuse!) ist habe ich mir nun auch einen sehr praktischen fli4l-Router für den Internetzugang via DSL gebaut. Fl4l ist ein “Mini-Linux” das mit einer einzigen Diskette auskommt und nun brav dafür sorgt dass meine drei Rechner unabhängig voneinander per DSL ins Internet kommen. Gute Sache!

Im Moment habe ich viele Bastel-Baustellen, da ich gerade dabei bin habe ich auf meinem Hauptarbeitsrechner mit Partition Magic die Festplatten repartioniert und verschoben (ein gutes Gefühl der Erleichterung wenn anschließend das Booten wieder funktioniert), 2 mal SuSE-Linux eliminiert (wg. der unsäglich schlechten Paketverwaltung und Update-Prozeduren) und durch Debian ersetzt. Darunter leidet das Netzbuch ein wenig, aber wenn alles wieder funktioniert gibt es hier wieder das gewohnte “überflüssige Wah”, wie die Badener sagen würden. ;-)


Ausgerechnet der erste frisch installierte Debian-Linux-Rechner will aber nicht so recht mit dem fli4l-Linux zusammen arbeiten, darum muß ich nun noch ein bißchen basteln, denn ich hasse es abgrundtief wenn irgendetwas in meinem heimischen Netzwerk nicht richtig funktioniert…


Noch ein Tipp: Wer einfach mal eben ein kleines Linux-Apache-Mysql-PHP-System zu Entwicklungs- und Testzwecken braucht sollte mal einen Blick auf eisfair werfen, eine genau auf diesen Zweck optimierte Linux-Distribution aus dem Hause fli4l die mit einer(!) Konfigurationsdatei auskommt, allerdings einen funktionierenden Netzwerk- und Internetzugang (bspw. mit dem erwähnten Linux-Router fli4l) voraussetzt da ein Großteil des Systems nach dem Starten aus dem Internet besorgt wird.