Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
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T.C. Boyle

[Cover: World`s End von T.C. Boyle] Gerade zu Ende gelesen: “World`s End” von T.C. Boyle. Das war mehr oder weniger ein Zufallskauf der sich als Glücksgriff erwies, wer ein Faible für schwarzen Humor hat sollte es unbedingt lesen. Es handelt sich um die Geschichte eines Mannes namens Walter Van Brunt, dessen Vorfahren holländische Einwanderer waren die sich im 17. Jahrhundert in Amerika niederließen. Die Geschichte spielt in den 60er-Jahren des 20. und im 17. Jahrhundert auf zwei Handlungsebenen, was anfangs wg. der Vielzahl der handelnden Personen etwas verwirrend ist, sich aber nach und nach zu einer tollen Geschichte entwirrt. Großgrundbesitzer, Indianer, Blumenkinder, Reaktionäre, Revolten sowie groteske Un- und Todesfälle würzen die Geschichte und machen es zu einem amüsanten Lesevergnügen (zumindest wenn man wie ich einen leicht abseitigen Humor hat).

Infos zu T.C. Boyle gibt es auf deutsch kurz und knapp hier, ausführlicher ist da schon das Boyle Resource Center (wo allerdings nur eine deutsche Einleitung zur Verfügung steht) und natürlich Boyles Homepage, wo man u.a. im Forum dem Autor selbst Fragen stellen kann.