Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.

Das Internet

Internet

So heisst eine lesenswerte Serie der Süddeutschen Zeitung, besonders interessant ist der Beitrag Die zweite Menschwerdung, darin geht es um die Schwierigkeiten der alteingesessenen Medientheorie das Phänomen “Internet” zu erklären:
»Ganz sicher aber müssen neue medienanthropologische Lehr- und Forschungsansätze ausgearbeitet werden. Dabei geht es nicht um einen Techno-Diskurs über die Konstruktion neuer Welten, sondern um die schlichte Einsicht, dass – so wie die Sprache unser Denken bedingt – , die Medien unsere Kommunikationen prägen und unsere Welt modellieren. Damit ergibt sich aber als Fluchtpunkt der Überlegungen zum künftigen Verhältnis von Menschen und Netztechnologien nicht die Vision eines anderen Sprechens und Handelns, sondern die eines anderen Denkens« (ebd.).