Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.

Mitch Ratcliffe über Weblogs

Weblogtalk

Die Netzeitung hat ein Interview mit dem Weblogger und sogenanntem “Internet-Pionier” Mitch Ratcliffe im Angebot (Zitat daraus): »Was ich aber glaube, ist, dass sich die Blogger selbst ethische Fragen stellen müssen, genauso wie das andere Leute tun, die Menschen durch ihre Texte beeinflussen können.« Und: »Blogging ist nicht das letzte neue Ding. Aber es könnte einen interessanten Platz im Kommunikationsumfeld einnehmen, einen, der sich den `Jede Person ist ein Medium`-Vorhersagen der frühen Web-Ära annähert.«

Es sollte doch jedem Leser klar sein dass Weblogger ihre eigene Meinung und Sichtweise auf die Welt kund tun, und das ist doch auch jedem klar, oder nicht? Warum also sollte sich ein Weblogger um “Ausgewogenheit” und “Ethik” bemühen? Wer alles was er liest (egal ob im Internet oder auf Papier) für bare Münze nimmt, dem ist eh nicht zu helfen. Man muß Informationen gegenüber immer kritisch sein, also wo ist überhaupt ein Problem?