Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
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Tägliches Leiden per Email

»So sehnt sich der unruhigste Vagabund zuletzt wieder nach seinem Vaterlande und findet in seiner Hütte, an der Brust seiner Gattin, in dem Kreise seiner Kinder, in den Geschäften zu ihrer Erhaltung die Wonne, die er in der weiten Welt vergebens suchte.«
(Goethe, Die Leiden des jungen Werther)


Eine nette Idee: Goethes “Die Leiden des jungen Werther”, eine düstere Geschichte eines unglücklich Liebenden die im Selbstmord endet, gibt es als tägliche Dosis per Email (Vorsicht, Flash-Intro!). Da das Werk bekanntlich in Briefform geschrieben ist übernimmt AbonnentIn die Rolle des “lieben Wilhelms” (gefunden bei Moving Target).

Wem das zu umständlich ist: Den “Werther” gibt es auch zum Lesen am Schirm beim Projekt Gutenberg und als Text für den PDA, z.B. in der PDA-Forum Bibliothek.