Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Musik

Musik mit Seele

Gerade beim Herumschmökern bei Towanda entdeckt, bezieht sich auf den genialen Oasis-Song “Don`t look back in anger”, der auf “(What`s the story) Morning Glory?” zu finden ist: “Verdammt, dieses Lied ist ein elender Schmachtfetzen mit den üblichen Oasis-Tricks, die immer wieder die gleichen sind. Ich hab [..] zwar keine Ahnung davon […], aber ich wette, das Teil ließe sich mit maximal drei bis vier Griffen für Anfänger pipieinfach auf der Gitarre schrammeln.” Klar, mit ein bißchen Übung kriege sogar ich das hin, aber es war ihre Idee, und sie haben es gemacht. Wenn`s so einfach ist kann das ja jeder machen, hat ja niemand was gegen. Außerdem, Musik muß nicht musikalisch kompliziert sein, sondern “Seele” haben. Und das haben Oasis-Songs halt, vieles andere was man so hört aber nicht. Das Verarbeiten noch so komplexer Harmonien ist überflüssig wenn die Musik keine “Seele” hat sondern nur ins eine Ohr rein und aus dem anderen wieder hinausgeht. Manche können mit drei Akkorden etwas großartiges schaffen, manche mit monströsen Tonabfolgen und riesigem technischen Aufwand nicht. Das ist der Unterschied zwischen guter und schlechter Musik, zumindest in meinen Ohren …