Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
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Amerikanischer Journalismus nach dem 11.September

“Why the current state of American journalism is good for media corporations, good for politicians, and bad for democracy: A review of Journalism After September 11.”

Ein lesenswerter Artikel (eigentlich eine Rezension) auf kuro5hin.org über den aktuellen Zustand des amerikanischen Journalismus in der Klemme zwischen journalistischen Idealen und dem Zwang zu Patriotismus und “auf der richtigen Seite stehen”, von einem Amerikaner, übrigens. Er erzieht uns zu Kritik gegenüber der amerikanisch dominierten Medienwelt, denn wir wissen: Etwas das irgendwo passiert ist auch bei uns erst ein Ereignis wenn es kurz drauf bei CNN auf dem Schirm erscheint, wie Luhmann gesagt hätte, in der Umwelt des selbstrefrentiellen Systems in dem wir alle hängen wahrgenommen wird.