Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Webworking

»Bitte machen Sie Platz, digitale Bohème im Einsatz«

Digitale Bohème

»But if you dig on vegan food
Well, come over to my work
I’ll have ‘em cook you something
That you’ll really love
‘Cos I like you
Yeah I like you
And I’m feeling so bohemian like you«
(Dandy Warhols »Bohemian like you«)

Das St. Oberholz ist ein Café in Berlin. Das Besondere: Es gibt freies WLAN (gut, das ist so besonders nicht), und diejenigen, die kein Notebook dabei haben, sind die »Unnormalen«. ;-) Es gibt ausreichend Steckdosen (grandios für Leute, die ihre Akkus immer kaputt machen, so wie ich), und viel Platz. Darum ist es ein Stelldichein der so genannten »digitalen Bohème«, die aktuell in dem Buch »Wir nennen es Arbeit« (lese ich gerade, dazu mehr, wenn ich es ausgelesen habe) definiert, analysiert und seziert wird. Auf dem Bild sieht man sie bei der Arbeit. Der Laden (kommt auf dem Bild nicht so rüber) ist voll in Apple-Hand, die Virenschleudern sind die Exoten.



4 Kommentare



Carsten am 28.10.2006:


Ich kam mir da kürzlich schon ein bisschen blöd vor, so ganz ohne Notebook…

Ralf am 29.10.2006:

Naja, Carsten, Berlin ist ja groß, es gibt ja wahrhaftig genug Cafes in denen man keine Notebooks anstarren muss. ;-)

albert am 04.11.2006:

war neulich auch da. ich fand es witzig.

Pepino am 06.11.2006:

Is sicher ziemlich laut da…