Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.

BarCamp-Notizen

Weblogtalk Ontour

Mittlerweile sind wir schon mitten im zweiten Tag des BarCampBerlin.

Was gab es am ersten Tag noch im Programm?

Eine Session, die sich der Frage widmete: »Warum verwenden noch nicht alle Webstandards?« Erwartungsgemäß konnte diese Frage nicht schlüssig beantwortet werden, mangelnde Fortbildung der Coder, tabellenlastige unsaubere Industrie-CMS und Ignoranz der Agenturen wurden als Schuldige ausgemacht. Lösung: Mehr Publicity für Web-Standards. Web-Krauts, übernehmen. ;-)

Eine gut besuchte Session widmete sich der Frage, wie man in den Fluten der benutzererzeugten Inhalte in den Zeiten des Web 2.0 zwischen »gut« und »schlecht« unterscheidet: »Dr. Signal Mr. Noise«. Ergebnis war: Es ist schwierig. War auch so zu erwarten, denn diese Sessions dienen schließlich dem Gehirnsturm.

Außerdem besuchte ich noch zwei Sessions mit unterschiedlicher Ausrichtung, aber ähnlichen Inhalten: Politik im Netz und Netzpolitik. Olli Gassner hat im Fischmarkt alles geschrieben, was dazu zu schreiben war.

Danach machte die »Rotte 2.0« Berlin unsicher, eine Death-Metal-Band tauchte auf, und am Ende war es eine Strandparty. Oh, wundersame Wandlungen 2.5!

Der heutige Sonntag begann verspätet, ein Rennen in China stand erst einmal an. Danach hielt Hans Dorsch eine Einführung in GTD. Im Rahmen der daran anschließenden regen Diskussion kam auch mein Hipster-PDA zu Ehren. Psst, der ist im Moment nur ein Lauftagebuch, aber das Prinzip zählt.

Und das BarCamp geht weiter!