Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Linux Ontour

LinuxTag am Haken

Am Haken Am dritten Tag ist Zeit für eine kleine Zwischenbilanz. Es ist schwierig zu beurteilen, aber es scheint mir, als wäre es dieses Jahr in Wiesbaden um einiges leerer als letztes Jahr in Karlsruhe.

Ein kleiner LinuxTag-Knigge:

  • Grundsätzlich ca. 6 Minuten zu spät zu einem Vortrag kommen.
  • Sodann grundsätzlich, übelst und lautstark mit der Papiertüte (s.o., Bild) voller schon beim Druck zum Altpapierschicksal verdammten obsoleten Werbegedöns-Schriften raschelnd, einen Platz in der Mitte einer der vorderen Reihe suchen.
  • Sich diesem dann durch die Reihen drängelnd nähern und laut schnaufend niederlassen.
  • Mit den Klettverschlüssen der Tasche ratschend was zu schreiben suchen.
  • Nix notieren.
  • Die Kunst des richtigen Endes nicht beherrschen. Soll heißen: Dann, wenn alle klugen Fragen gestellt sind, alle inkl. Dozent sich auf den Kaffee freuen, noch eine peinlich dumme langatmige Frage stellen.

Wenn Du diesen kleinen Knigge beherrschst, fällst Du auf dem LinuxTag gar nicht auf. ;-)



3 Kommentare



andI am 05.05.2006:


Das ist aber nicht exclusiv beim LinuxTag so. Ich hab da auch schon Veranstaltungen erlebt…
OK, da war es keine LinuxTag-Tüte.

reuben am 06.05.2006:

Hehe, ja. nervtöt.

Möglich aber, dass ich bei den Ratschern dabei gewesen bin.

Ralf G. am 06.05.2006:

andI, klar, fiel mir gestern nur besonders unangenehm auf. Die Jungs sollten sich “man remind” anschauen damit sie pünktlich sind. ;)

reuben, jeder ratscht einmal im Leben. ;)

linuxtag linuxtag2006 wiesbaden