Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Internet

Webwatching, oder: Schrei nach technischer Kompetenz

Webwatching möchte in Interviews mit Netz-Aktiven und -Beobachtern »Trends der Netzkultur« aufzeigen (via Cem bei vowe). Aber bei allen Göttern des Digitalen, wie kommt man auf die Idee ein solches Unterfangen ausgerechnet in Flash(!) zu realisieren? Kann man Leute als kompetente Beobachter des Netzes ernst nehmen, die offensichtlich elementare Regeln des Publizierens im Netz nicht verstanden haben und technische Nicht-Kompetenz demonstrieren?

Womit ich nichts gegen Flash gesagt haben will, für Magazine wie Mooncruise ist es exakt das richtige technische Mittel. Aber für ein Text-Magazin, das man so auch mit ajaxifiziertem HTML hin bekommen hätte? Wirklich sehr schade!

[Update] Nachdem der Tenor dieses Artikels in vielen weiteren Stimmen einhellig durch die Blogosphäre hallte, wurde eine HTML-Version nachgereicht. Sehr schön!



4 Kommentare



TH am 31.01.2006:


Grade mal hingeschaut und festgestellt:

Das ist nicht Inkompetenz sondern Absicht. Es geht kein select, kein copy&paste und vor allem kein direktes Link. Also alles so wie’s die “Meins, Meins, Meins”-Brigade gerne hat.

Das dürfen sie dann auch behalten. Wenn ich klicken muß um zu scrollen und weiterzulesen, statt hin und wieder sanft auf die Leertaste zu hauaen, dann lass ich’s halt einfach.

Die watchen das Web, das Web schaut weg…

dee am 31.01.2006:

Flash ist nichts für Text. Auch wenn man sich das ganz doll wünscht.

Cem Basman am 02.02.2006:

Jetzt gibt es auch eine HTML-Version! Die Stimme des Volkes ist offensichtlich gehört worden ;)

Rod am 2006-02-06 12:02:30 +0100:

Sie wollten offenbar doch gelesen werden … Rod

webwatching netzkompetenz flash