Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Rundesleder

Bravo, Schweiz!

Das war ja dramatisch, Glückwunsch an die Schweizer zur WM-Teilnahme! Das die Türkei bei der Wm zuschauen muss, erfreut mich, die unfaire und unsportliche Art, wie sich Mannschaft und Publikum in der Türkei in diesen Tagen präsentieren, machen ihre Nichtqualifikation zur einzig angemessenen Strafe. Manchmal sind die Fußballgötter gerecht. ;-)

Aber auch sportlich eine gute Sache: Mit der Schweiz, Spanien und (hoffentlich) den Tschechen haben wir nächstes Jahr zur WM bei uns drei weitere attraktive Mannschaften im Teilnehmerfeld.

Mein Freund ist aus Leder!



5 Kommentare



andI am 17.11.2005:


Ja, das Spiel war wirklich wieder was für den neutralen Zuschauer. Und der neutrale Zuschauer war natürlich schon aus seinem Selbstverständnis heraus für die Schweiz… ;-)

Und was da nach Spielschluss bei unseren unprivilegierten Partnern abging, das war schon unter aller Sau. Nichtteilnahme ist wirklich die gerechte Strafe…

Perun am 17.11.2005:

Ich bin auch enttäuscht was dort nach dem Spiel passiert ist und sowas muss FIFA zusätzlich ahnden und nicht bei “Nichtteilnahme ist eine ausreichende Strafe” belassen. Immerhin haben, laut SWR 3, auch Ordner und türkische Ersatzspieler auf die schweizer Spieler eingeprügelt.

Schoggo-TV [Wilhelm] am 17.11.2005:

Ich bin mir sehr sicher, dass ein ähnliches Verhalten von deutschen Fans, Spielern, Trainern und Sicherheitskräften GEGEN eine türkische Mannschaft sofort als Beleg für die Diskriminierung von Türken bzw. als Ausländerfeindlichkeit gewertet worden wäre.

Ralf am 17.11.2005:

Naja, wir wollen ja nicht übertreiben. Fußball ist ein Sport, wo solche Sachen unter Männern auf dem Platz geklärt werden, und nicht heulend nach Mama (auch wenn sie Sepp Blatter oder FIFA heisst) gerufen wird. Ihre Strafe haben die Türken mt der Nichtqualifikation bereits, ich denke eine amtliche Bestrafung mit drei oder vier Heimspielen vor leeren Rängen oder 1.000 km entfernt sowie eine persönliche Sperre für den Trainer in der nächsten WM-Qualifikation wären völlig angemessen.

Wilhelm, das mag sein, aber da wir ja schlau sind werden wir uns bei der Einschätzung dieser Vorgänge nicht zu unüberlegten und unangemessenen pauschalen Einschätzungen über »den Türken als solchen« hinreißen lassen, gell? Denn das wäre ja wirklich ganz schön dumm…

fußball wm2006