Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.

Google jabbert, aber ich schon wieder nicht!

Zeugs

Auf meinen Jabber-Aktivitäten liegt ein Fluch (wir berichteten). Der amessage-Server wurde kaputt »geupdated«, und wieder ist meine Jabber-Verbindung flöten gegangen. Das geht doch alles gar nicht. Es muß doch außer mir noch andere Individuen auf dieser Welt geben, denen paranoide Admins den Zugang zur Welt via 5222 verwehren, wie machen die das denn?

Aber, trotz seines (vollauf berechtigten) Image als IM-Protokoll-Domäne der Frickler und Amateure steht Jabber nun vor dem ganz großen Durchbruch, denn Google jabbert jetzt. Statt wie Yahoo oder das »Evil Empire« M$ einfach ein weiteres Protokoll zu erfinden, nutzt Google Jabber für seinen neuen IM-Dienst! Bravo!

Bei thorte gibt es mehr zu lesen über Google IM.



3 Kommentare



Moe am 25.08.2005:


amessage scheint jetzt wieder zu laufen ;)

Fred am 26.08.2005:

So schlimm ist Jabber ja nun auch nicht. Es ist immerhin ein offenes Protokoll und hat den Vorteil, dass man nicht an einen (bei aller vermeintlichen Philanthropie) kommerziellen Anbieter geknüpft ist.

Die Wahl des richtigen Jabber-Servers und damit Accountnamens ist allerdings eine schwere, das stimmt. Beate und ich sind mittlerweile bei CCC und haben es damit wohl ganz gut getroffen. Aber ob das ewig so bleibt wissen wir natürlich auch nicht.

Was die Firewall angeht: Das müsste vll der Jabber-Admin einstellen, dass er den Jabber-Service auch (unter einer Subdomain?) auf Port 80 anbietet. Das ist nicht anders als bei den anderen IM-Anbietern auch.

dee am 26.08.2005:

Ja Scheiße ist das. Du brauchst Dein eigenes Netzwerk mit eigenen Adminrechten.

google jabber amessage