Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Lagedernation

Wahlkampf auf der rechten Kante

Wo ich so den ganzen Tag zitternd daheim sitze, weil Weicheier wie Otto Schily nichts gegen die große böse Terrorgefahr tun, bin ich froh, dass es aufrechte Kämpfer gegen den Terror wie Günter Beckstein gibt: »Potenzielle Terroristen dürfen bei uns nicht frei herumlaufen. Wir sind in einer ähnlichen Gefahr wie Amerika, England, Italien oder Israel. Möglicherweise gefährliche Ausländer müssen deshalb abgeschoben oder eingesperrt werden.« Genau, wir brauchen ein deutsches Guantanamo Bay. Ich hätte auch schon einen Standort, Malsch bei Karlsruhe ist prädestiniert dafür, es vermittelt schon beim Durchfahren mit dem Zug die deprimierende Atmosphäre eines verfallenen Lagers.

Warum nur fürchte ich mich mehr vor so genannten »Sicherheitsmaßnahmen« aus dem Horrorkabinett der demokratisch gewählten bajuwarischen Bierzelt-Junta als vor potenziellen Bomben in Rucksäcken in der S-Bahn?



3 Kommentare



TH am 01.08.2005:


Weil Du ein nicht-hysterischer Mensch bist, der noch denken kann?

(Aus der Abteilung: Einfache Antworten für komplizierte Fragen)

Fred am 02.08.2005:

Du tust den armen Mälschern Unrecht. Naja, du hast ja recht. Ein bisschen. ;)

Zuperfly am 2005-08-03 09:10:53 +0200:

“Möglicherweise gefährliche Politiker müssen abgeschoben oder eingesperrt werden.”

beckstein terror