Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.

Über Weblogs und Bundestagswahl ...

Weblogtalk

… schreibt Marcus Hammerschmidt in Telepolis. Dieser Artikel ist aber nur ein Vehikel das dem Autor ermöglicht in erster Linie seine eigenen politischen Ansichten zum Besten zu geben (Zitat): “Die Horrorvorstellung einer Bundesrepublik, die von Stoiber regiert wird, scheint vielen die Horrorvorstellung einer Fortsetzung der rot-grünen Koalition akzeptabler zu machen – Kosovolüge hin, Bestandssicherung für die deutsche Atomkraft her.”

Und eine nebulöse Andeutung (Zitat): “Die Blogger haben eines der mächtigsten Kommunikationssysteme der Geschichte in Händen, können es sich angesichts der dunklen Bedrohung aus Bayern aber nicht mehr leisten, über Alternativen zum Immergleichen nachzudenken und zu diskutieren – seien die nun am 22. September wählbar oder nicht.” Wählbar oder nicht, für Hammerschmitt ist wohl die “große Revolution” die “wahre Alternative”, denn in der parlamentarischen Demokratie gibt es (zumindest für unseren Autor) wohl keine “wählbare” Alternative. Es sei denn er meint die “CSU auf Ostdeutsch”, die PDS. Dann aber doch lieber Rot-Grün, Panzerketten und Atomkraftwerke mit Bestandsgarantie …

Marcus pflegt in seinen Beiträgen (nicht nur in Telepolis) immer einen absoluten Wahrheitsanspruch der mich an die Totalitarismustheorie in der Ausprägung von Hannah Arendt denken lässt, totalitäre Herrschaft beginnt immer mit dem subjektiven Gefühl im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein …