Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Txp Zeugs

TXP an der Schnittkante

Aufmerksamen Betrachtern dieses formidablen Weblogs ist wahrscheinlich an der neuerdings etwas merkwürdig wirkenden Kommentarübersicht (»In Euren Worten«, die Äuglein nach links, bitte!) aufgefallen, das irgendetwas anders ist. Ich habe die von dev.textpattern.com erhältliche aktuelle cutting edge Entwicklungsversion von Textpattern (die sich im Backend mit 1.0rc2 identifiziert) geladen, da sie die die nervtötenden Bugs im Backend (der “doppelte Eintrag”-Bug, das Nichtfunktionieren des Löschens von Artikeln und der Listeneinstellungen bei Artikeln und Bildern) beseitigt. Dafür sieht die Funktion recent_comments nun etwas verhärmt aus, was auch schon länger bekannt ist, aber noch nicht gefixt wurde.

Das Einspielen des aktuellen Codes ist durch die Verwendung von Subversion im Hause TXP sehr elegant gelöst. Man kopiert sein /textpattern-Verzeichnis nach /textpattern-old (und ein Dump der Datenbank kann auch nix schaden) und holt sich auf der Shell mit svn co http://textpattern.com/svn/repos/current/textpattern den aktuellen Code. Danach kopiert man aus /textpattern-old seine config.php in das neu entstandene /textpattern-Verzeichnis, macht mit chmod 000 textpattern/setup.php und chmod 000 textpattern/txpsql.php die »gefährlichen« Dateien unsichtbar (wenn man sie einfach löscht erhält man sie beim nächsten Update per svn wieder zurück). Fortan kann man mit einem simplen svn update auf der Shell sein Textpattern-Verzeichnis aktuell halten. Das funktioniert so selbstverständlich nur, wenn man Shell-Zugriff auf den Webserver hat und der Subversion-Client installiert ist. Sollte das nicht der Fall sein, erhält man hier statisch kompilierte Binaries, die man einfach ohne Installation in sein home-Verzeichnis kopieren und ausführen kann.

Hat man keinen Shellzugiff, muß man sich den Code wohl oder übel mit svn auf seinen Arbeitsrechner ziehen und dann per sftp oder gar ftp auf den Webserver hochladen. Was den Eleganzfaktor natürlich ein wenig in den Keller treibt … ;-)



1 Kommentar



Dirk am 19.11.2004:


Ah, hatte ich das doch glatt überlesen. So weiß ich jetzt wenigstens, ohne bei forum.textpattern.com nachsehen zu müssen, wo ich die aktuellen Sourcen bekommen kann. Ich wollte nämlich auch mal was in den Sourcen rumhacken, weil mich ein paar Sachen noch stören, wie z.B. das hier, wozu es zum Glück schon ein Ticket gibt.