Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Rundesleder

Schlechte Verlierer ...

… sind wie immer die Bayern. Felix Magath brachte, in Rage wegen der völlig berechtigten Roten Karte gegen Lucio (nach dem Abpfiff des Schiris hat man nicht mit seinem Fuß am Hintern des Gegenspielers herumzumachen, eigentlich ganz einfach), den Brüller des Wochenendes (Zitat sport1.de): »Das ist abenteuerlich. Man kann ja auch immer Bayern benachteiligen. So geht es auch!« Das ist das Sympathische an der Großkopferten-Truppe von der Isar, sie zeigen auch bei Niederlagen Größe und erkennen an, wenn sie einfach mal schlecht waren. Deshalb wirken die Herren Magath, Hoeneß und Rummenigge bei ihren TV-Auftritten nach Niederlagen immer so ungemein sympathisch …

Die Bayern werden systematisch benachteiligt, denn zu Saisonbeginn dauerten die Spiele immer so lange, bis die Bayern noch ein Tor machten. Kahn bekam, als er mit seiner Hand in der Nase von Miro Klose herummachte, keine Rote Karte, ebenso wie Ballack, der seinem Gegenspieler im Spiel gegen Bremen das Nasenbein mit dem Ellebogen brach. Arme Bayern, so was von benachteiligt!



1 Kommentar



Marc am 01.11.2004:


Normalerweise holen die Bayern, besonders ihr Manager, die Verbalkeule doch erst gegen Saisonende heraus. Es muss also schon schlimm stehen.

Ein Grund mehr mal wieder “Bayern hat verlorn” von “Norbert und den Feiglingen” zu hören. :-D