Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Mac

Von der Powerbook-Front

Seit ich Camino statt Safari benutze, fühlt sich mein Haar viel kraftvoller an! Ich meine, mein Powerbook. Ich weiß nicht wie es anderen Mac-BenutzerInnen geht, aber Safari verhält sich schon komisch. Was hat der Safari stundenlang mit dem buntem Bällchen zu rödeln, nur weil er ein Browser-Tab schließen soll? Ich habe mein eigenes Powerbook und ein befreundetes iBook auf Camino als Standard-Browser umgestellt, und alle beteiligten Personen berichten übereinstimmend von einem schnelleren Seitenaufbau und einem flotteren Gesamtsystem. Camino sollte man mal ausprobieren, kann ich nur empfehlen!

Ein weiteres Sorgenkind: SQLite als integrierte Datenbank in dem PHP5-Paket von Marc Liyanage. Auf dem Webserver unter Linux funktioniert die gerade in Entwicklung befindliche Web-App einwandfrei, aber unter Mac OS X kommt es zu rätselhaften Erscheinungen. Datensätze werden gespeichert, tauchen aber trotz exzessiver Reload-Orgie im Browser niemals auf, nach einem Reboot des Powerbook (s.u.) sind sie aber plötzlich da. Bin ich der einzige, der die ja ziemlich reichhaltig bebloggte und freudig begrüßte Mini-Datenbank auf dem Mac auch tatsächlich einsetzt, oder warum finde ich im Netz nichts über irgendwelche Probleme? Auch auf einem anderen System mit XAMPP für Windows kommt es zu seltsamen Phänomenen. So bekommt die Web-App nicht mit, wenn mit dem SQLite-Client die Tabellenstruktur geändert wurde (es wird eine nicht existente Tabelle angemeckert, die aber definitv existiert), erst nach dem siebten oder achten Reload wird sie dann akzeptiert. Richtig problemlos läuft SQLite eigentlich nur unter Linux. Ich sollte noch erwähnen, dass ich ADOdb benutze, möglicherweise liegt es auch daran. Sehr lästig, wenn man sich nicht sicher sein kann, ob ein Fehler an der selbst entwickelten App oder dem “Zubehör” liegt.

Und dann fängt, pünktlich, zwei Monate nach Ablauf der Garantiezeit, mein Akku an zu spinnen. Die Anzeige geht nie höher als 39%, wenn Mac OS X motzt, es wäre nicht mehr genug Energie da und überhaupt, ich wäre schon im Reservestrom, kann ich noch locker ein Stündchen weiter machen. Das ist ziemlich verhärmt, da man nie so genau weiß, wie lange der Akku wohl noch durchhalten wird. Ich habe mal diesen Hinweis von Apple ausprobiert und die Power Management Unit zurück gesetzt, mal schauen ob es etwas bringt. Immerhin, beim 12’ Powerbook braucht man nicht die Tastatur auseinander zu nehmen, nur um die PMU zurück zu setzen, wie bei anderen Modellen, mir wurde beim ersten Blick auf die Bildchen in diesem Dokument erst einmal ganz anders zu Mute …



2 Kommentare



Soebbi am 2004-10-21 22:10:30 +0200:


Du solltest auch einmal versuchen, Dein PB einmal komplett zu entladen und anschließend wieder vollständig zu “be”laden.

Das schlägt ja auch Apple vor einmal im Monat zu Batteriepflege zu unternehmen.

Markus am 14.12.2004:

Sehr richtig. Safari ist schlank, aber nicht sehr optimiert, was Speicherverwaltung angeht. Camino ist deutlich effizienter, OmniWeb ist mir unsympathisch, weil er einfach hässlich ist und man ihn nicht “skinnen” kann (obwohl er was kosten würde).