Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.

Textmate 1.0 ist da!

Mac

Mit geschicktem Blog-Marketing und »Editor-Platzhirsch-Bashing« erreichten Allan Odgaard und David Heinemeier Hansson, dass die Welt erwartungsfroh auf einen neuen Texteditor für Mac OS X wartete – und nun ist er da: Textmate, nach eigenem Bekunden der Editor, auf den unter Mac OS X alle gewartet haben. Textmate ist Shareware, 30 Tage kann man testen, danach kostet er 39$, im Vergleich zum Platzhirsch BBEdit, mit dem ich mich nicht nur wg. seines Preises nie anfreunden konnte, ein Schnäppchen.

Ich werde Textmate nun mal ein wenig benutzen, Testbericht folgt!



3 Kommentare



Michael am 11.10.2004:


Und? Erster Zwischenbericht?

Ralf am 14.10.2004:

Na, ich bin ein wenig ambivalent. Das Dingen kann schon so einiges, aber nach den hohen Erwartungen bin ich trotzdem ein wenig enttäuscht.
Werde TextMate noch ein bißchen benutzen, bevor ich mir das abschließende Urteil erlaube (und die 30 Tage rum sind ;-)), denn TextMate ist nicht unkomplex und will genauer inspiziert werden.

kaidoh am 17.10.2004:

Ich habe mir vor ca. einem Jahr BBEdit gekauft und bin höchst zufrieden damit. Es ist stabil und unglaublich flexibel. Es hat eine gute Lernkurve und wächst mit den Anforderungen, die ich an die Textbearbeitung habe. Wie jedes komplexere Programm erfordert es natürlich auch eine gewisse Einarbeitungszeit, die aber früher oder später durch das Gefühl belohnt wird, mit dem Programm zu arbeiten und nicht dagegen.

Textmate habe ich mir auch mal für ein paar Stunden angesehen und reagierte ebenfalls ambivalent: Einerseits interessante Features (z. B. Smart-Typing, was aufgemachte Klammern eigenständig zu macht), andererseits habe ich z. B. die Gestaltung eigener Snippets nicht ganz verstanden (war aber auch schon spät nachts).

Ob Textmate wirklich der “Missing Editor” ist, wie das Marketing behauptet, wird sich noch zeigen. Ich denke aber dass es durchaus erfolgreich sein kann, weil es sicherlich eine Menge Leute gibt, die ungern an die 200 € für einen Texteditor ausgeben wollen.