April 2004

Zeugs

Big change!

Starting today, this blog will continue in english. Because surfers in german speaking countries are a much too small audience for all the wisdom I have to spread, I decided to broaden my audience to the world. And the Netzbuch Netbook will look much more important and impressive in english, won`t it? World domination is my target!

Imagine, people all over the world can`t wait to read about the german soccer team. And about Borussia Mönchengladbach, of course. In my sleepless dreams I see people in America, Africa and Antarctica waiting for my rants about politicians from Wiesbaden and Hesse, and wether they blog or not. Interesting times to come, folks!

During the 1st of April I will rewrite the whole site in english, so stay tuned!

Momentaufnahme

Vorsicht, Güterzug fährt durch!

Bild: Bahnhof Mainz-Kastel

Mal wieder eines der allseits beliebten beinahe wöchentlichen Bahnbilder: Ein Güterzug windet sich durch den gebogenen Bahnhof Mainz-Kastel, das trotz seines komischen Namens ein Stadtteil von Wiesbaden ist, da es auf “unserer” Seite des Rheins liegt. Eine beliebte Falle für alle die neu hier in der Gegend sind, denn Züge die über Mainz-Kastel fahren fahren nicht über Mainz. Die Touris und Zugereisten steigen aber trotzdem ein und haben dann die Panik in den Augen wenn sie ihren Fehler bemerken. ;-)

Ich hoffe dass Ihr beim Anblick von Bahnhöfen nicht gleich an runterfallende Traktoren und Bomben denkt. Alles ist gefährlich, Leben ist gefährlich, Bahnfahren aber nur ein mäßiger Risikofaktor. Es sei denn man hört länger als notwendig dem bayerischen Innenminister Beckstein zu, der möchte ja gerne die Bundeswehr einsetzen um uns vor dem Terror zu schützen. Details verrät er leider nicht, vielleicht möchte er Panzer auf den Bahnhof stellen und Abfangjäger drüber kreuzen lassen, um Terroristen daran zu hindern Bomben an Bahnanlagen zu legen. Wenn ich Becksteins Weltbild hätte, dürfte ich vor lauter Angst nicht mehr vor die Türe gehen …

Genug gebabbelt, schönes Wochenende allerseits!

Internet

Sachen-Magazin

Eine interessantes Sache ist things magazine, bestehend aus einem Weblog, der Online-Ausgabe des gleichnamigen Print-Magazins und einem Photolog. Sehr sehenswert!

Darin gefunden:

Photos panoramiques du métro de Paris. Panoramafotos aus Pariser U-Bahn-Stationen. Geil! Würde ich auch gerne mal machen, ich bin aber noch nicht hemmungslos genug um das Stativ aufzubauen und seelenruhig ein Panorama abzufotografieren, während mich alle angucken. Muß ich noch dran arbeiten! ;-)

Two Places, ein neues Weblog von einem gewissen Phil. Ich habe keine Ahnung wer Phil ist, aber das Weblog ist optisch ansprechend und lesenswert.

Irgendwie “strange” ist YES INSANE PATTERN ATTACK 2004, lauter Zeichnungen, Collagen und Fotos über die ich noch ein wenig sinnieren muß, es geht um Beständigkeit und “Strategie”.

Weblogtalk

Bloggende Microsoft-Rekrutiererinnen

Auch “im Reich des Bösen” gibt es interessante Menschen: Zoe und Gretchen rekrutieren Personal für Microsoft und führen ein Weblog. Wir alle motzen ja über M$, aber wenn sie Morgen ankämen und mit einem Arbeitsvertrag winken würden, würden die meisten umgehend nach dem Füllfederhalter in der Tasche suchen …

(Via “weiß ich nicht mehr”)

Musik

Kurt Cobain

Bild: Kurt Cobain
»My heart is broke but I have some glue
Help me inhale and mend it with you
We`ll float around and hang out on clouds
Then we`ll come down and have a hangover«
(Nirvana “Dumb”)

Gestern vor 10 Jahren tötete sich Nirvana-Sänger und Grunge-Ikone Kurt Cobain im Drogenrausch mit einer Schrotflinte selbst. Bei toten Legenden ist es Usus, dass irgendwann später jemand mit einer abstrusen Verschwörungsgeschichte auftaucht, bei Kurt ist es natürlich nicht anders. Wenn man sich die Fotos von Kurt anschaut, so hat er auf vielen Bildern einen ganz speziellen Ausdruck in den Augen, ganz so als wäre er in seinem Inneren ganz woanders. Kann natürlich auch sein, dass das eine nachträgliche Projektion des Wissens darüber, was danach passieren wird, ist.

Am kommenden Donnerstag, 8. April, gibt es bei MTV einen “Kurt-Cobain-Gedenktag” mit einer ganze Reihe von Sendungen. Der “offizielle” Gedenktag ist der 8.4., da Kurt drei Tage unentdeckt tot in seiner Garage lag. Sehen muß man davon eigentlich nur das grandiose “MTV-Unplugged” um 20:00 oder 23:30 Uhr, ein echtes Highlight der Rock-Historie, das man immer wieder anschauen kann. Die drei Radaubrüder spielten ihre recht “lauten” Songs an jenem Abend im Dezember 1993 mit einer Fragilität und Präzision, die sie neu und doch vertraut klingen lässt. Das ist für jeden Musikinteressierten ein absolutes Pflichtprogramm!

Bei der Gelegenheit muß ich natürlich noch los werden, dass für mich “In Utero” das grandioseste Werk von Nirvana ist, einfach eines jener raren Alben die zeitlos herausragend sind!

Zeugs

Langsam an Ostern rantasten

Einen herzlichen Gruß an die arbeitende Bevölkerung! Ich habe bereits Osterurlaub, bin gegen 11:30 aufgestanden, sitze jetzt noch ungekämmt im Kurt Cobain-Look herum, und habe nicht einmal ein schlechtes Gewissen dabei! Wenn das die Unternehmerverbände, Guido Westerwelle und der CDU-“Wirtschaftsflügel” mit ihrem Bierdeckel-Ökonom Friedrich der sauerländische Rocker Merz wüssten, sie würden gleich ein Foto von mir machen und mich als exemplarischen Fall für den Verfall der Arbeitsethik im kollektiven Freizeitpark Deutschland in ihre Propagandapamphlete einbauen … ;-)

Linux

Linux ist nicht sicherer als Windows

Behauptet Forrester Research lt. einer Meldung von Technews (die bescheuerte Flash-Werbung gibt`s gratis dazu ;-)). Forrester hat, wenn man Technews glauben darf, lediglich die Zeit bewertet die vergeht bis ein Flicken verfügbar ist, die Qualität der Bedrohung aber außen vor gelassen. Es sind ja auch die Linux-Rechner von denen Trojanische Pferde Spams verschicken und Attacken auf andere Internet-Server reiten, es sind die Linux-Rechner deren grandiose Anti-Viren-Programme Mailserver lahmlegende Virenwellen noch anheizen in dem sie Bestätigungsmails über erhaltene Viren versenden. Es sind die Linux-Rechner die von Würmern einfach mal eben herunter gefahren werden, es sind die Linux-Rechner auf denen man sich beim Surfen Dialer einfängt, es sind die Linux-Rechner die sich Spyware einfangen, die Linux-Server die von SQL-Würmern befallen werden, usw. usw. usw. Daher ist die Studie wirklich plausibel, die Realität bestätigt das eindrucksvoll. ;-)

Was sollen solche Studien eigentlich beweisen? Die Realität verdrehen für Tech-Analysten-Report-gläubige Anzugträger?

Einige Linux-Distributoren haben eine gemeinsame Erklärung zu dieser Studie veröffentlicht.

(Via Link-Dump)

Zeugs

Renovieren im Netzimperium - Weiter geht`s

Die Renovierungsarbeiten machen Fortschritte. Ich war der Ansicht dass die einzelnen Einträge etwas mehr Raum benötigten, darum haben sie nach oben und unten nun “mehr Luft”.

Außerdem war die Menüspalte rechts überfüllt. Die Lösung für Probleme dieser Art von Dunstan Orchard auf 1976design.com gefällt mir außerordentlich, eine der raren “Divs an- und ausknipsen”-Lösungen die wirklich “smooth” funktionieren. Mit Dunstans freundlicher Unterstützung (Thanks, Dunstan :-)) habe ich seine Lösung “seziert” und damit begonnen sie einzubauen. Die einzelnen Bereiche des Menüs werden nun noch mit Inhalt gefüllt. Außerdem müssen noch ein paar Ungereimtheiten im “Werkzeug des Teufels” aka MS Internet Explorer ausgemerzt werden, das ist immer eine sehr unangenehme Arbeit, aber was sein muß muß sein. ;-)

Und es wird einen eigenen der heutzutage allseits beliebten “Linkhubs” geben, die Quickies, die sind technisch schon angelegt und müssen nun “nur noch” mit Inhalt gefüllt werden. Also, noch einiges zu tun an diesen trüben Tagen (Frühling habe ich irgendwie anders in Erinnerung) …

Zeugs

Renovieren im Netzimperium - Die unendliche Geschichte ist eine Kurzmeldung dagegen!

Freitag habe ich noch ein wenig gebastelt, da mir dann aber die Zeit davon lief und Dinge wie Köfferchen packen sich mit Macht in den Aufmerksamkeitsfokus drängelten, ein wenig verspätet die Neuerungen:

Alle Kommentare haben nun Permalinks. Braucht man das? Wohl eher nicht, aber was braucht man schon, außer allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel? ;-)

Außerdem gibt es nun ein “Weblog im Weblog”, die “Quickies”, das sind einfach die mittlerweile allseits beliebten “Quicklinks” oder “Blogmarks”. Erreichbar mit dem Button “Quickies” da rechts in der Navigationsleiste und als RSS-Feed. Auch die “Quickies” haben einen Permalink und können kommentiert werden.

Die Navigationsleiste ist nun besser gefüllt, unter “Etcetera” (möglicherweise fällt mir dazu noch ein etwas aussagekräftigerer Name ein) versteckt sich das Archiv nach Monaten und nach Themen (aka “Rubriken”).

Auch die Kommentarvorschau sollte nun auch dann wieder funktionieren, wenn der vorzuschauende Kommentar der erste Kommentar eines Beitrags ist. Das funktionierte nicht wg. eines Bugs einer pMachine-Funktion.

Okay, das dazu, mehr Neues dann “die Tage” … ;-)

Mac

(Fehl-)Alarm im Apfelland

Kleiner Newsgroupbeitrag – große Wirkung: Ein Beitrag in der Newsgroup comp.sys.mac.programmer.misc animierte einen mir bis dato völlig unbekannten Hersteller von Virensoftware den ersten “Trojaner” unter Mac OS X anzukündigen. Zumindest ein gelungener PR-Coup, den jetzt ist nicht nur mir Intego ein Begriff. Alles zum Mac-“Trojaner”:

Das hat zwar keinen Neuigkeitswert mehr, aber wenn ich wieder arbeiten gehe werde ich die Links noch benötigen, da die stolzen Besitzer von viren- und wurmschleudernden Windows-Kisten hämische Bemerkungen fallen lassen werden, wetten dass? ;-)

Weblogtalk

Weblog-"Buch" im Eigenbau?

Das wunderschöne Weblog »The Daily Flight« gibt es mit ausgewählten Artikeln des Jahres 2003 als nicht minder schön gestaltetes PDF zum Ausdrucken. Das Weblog-“Buch” im Eigenbau, sozusagen. Nun frage ich mich schon die ganze Zeit, ob das “kühl” oder obsolet ist.

Andy Arikawa hat natürlich viele Webdesign-Fachbeiträge im Daily Flight, die auch nicht weniger umfangreich sind als die ganz sachte an der Oberfläche kratzenden Fachartikel in Zeitschriften wie Internet Professionell, Internet Magazin und wie sie alle heißen. Von daher macht es Sinn, für den Ausdruck gelungener Artikel Tinte und Papier zu verschwenden. Ein normales Weblog lebt aber vorwiegend von der Aktualität, nichts ist so alt wie der Weblog-Eintrag von gestern, um mal ein altes “Journalisten-Bonmot” zu gebrauchen. Und, ein “Weblog” ist die einzige originäre Medienform die das WWW hervor gebracht hat, ist es nicht ein Stilbruch dieses Medium gewaltsam wieder in überkommene Strukturen der “Vor-Web-Ära” zu bringen, nämlich ausgedruckte Seiten?

Momentaufnahme

Verfallende Bahnhöfe

Leise vor sich hin verrottende Kleinstadt- und Vorortbahnhöfe sind faszinierend. Ist man die Hochglanz-Shopping-“Hip”-“Yeah”-Welt der neu- und umgebauten Metropolenbahnhöfe gewohnt, kommt man sich an diesen kleinen Stationen wie nach einem Zeitsprung vor. Der Bahnhof Wiesbaden-Schierstein, ganz in meiner Nähe, ist ein typisches Beispiel.

Auf dem Fotos sieht der heruntergekommene Bahnhof fast idyllisch aus, leider kann man den eigentümlichen Geruch, eine Mischung aus Aktenstaub, Verfall und den Überresten aller möglichen menschlichen Ausscheidungen, noch nicht in Weblogs einfangen. Insbesondere der “Wartesaal” ist eine Herausforderung für die Geruchsnerven.

Alle “Jubeljahre” kommt mal ein Zug vorbei, die Verkehrslage sieht meistens so aus wie auf den ersten beiden Bildern, folgerichtig wird ein Teil der Gleisanlage langsam aber sicher überwuchert.

Mit dieser “Special Edition” der beinahe wöchentlichen Bahnbilder ist für diese Woche Schluß mit Bloggen, ich wünsche allseits ein sonniges und schönes Wochenende!

Weblogtalk

Der große Bruder, Marke Eigenbau

Die wenigsten Weblogger machen sich über das Gedanken, was die hinreichend gebloggte Studie »Expectations of Privacy and Accountability« (z.B. bei Martin und bei Arnold) an den Tag brachte. Interessant finde ich das Ergebnis hinsichtlich der 36% die “in Trouble” gerieten wegen der von ihnen gebloggten Dinge, scheint mir ein wenig zu hoch um “valide” zu sein.

Das Netz vergisst nix, alle im Weblog geschriebenen Beiträge lassen sich via Suchmaschine bequem durchgehen, und so entsteht, zumindest bei denjenigen die mit ihrem richtigen Namen bloggen, ein Bild vom Weblogger das erheblich realer und authentischer ist als z.B. die geschliffene Selbstdarstellung in Lebensläufen und Profilen. Der Weblogger schafft sich einen “großen Bruder”, und das auch noch freiwillig. Dabei bräuchte man eigentlich nur die Suchmaschinen via “robots.txt” ausschließen und schon wäre das Problem gelöst. Aber die Webloggern eigene Eitelkeit, gepaart mit dem Bewußtsein, der Welt wichtige Dinge mitzuteilen, verhindert das, man möchte ja in Google auftauchen. ;-) So kann es dann passieren, dass einen in der scheinbaren digitalen Idylle geschriebene Dinge im “realen” Leben einholen. Wer heute im Weblog über den MS Internet Explorer ablästert, weil dieser den Benutzer vor die Wahl “Sicherheitslücken vs. SSL-Verschlüsselung” stellt, darf vielleicht übermorgen deshalb auf den lukrativen Job bei Microsoft verzichten (siehe Gretchens Kommentar).

Was ist also zu tun? Schere im Kopf aktivieren, also keine “linksverdächtigen” Kommentare zur Lage der Nation mehr abgeben? Übrigens fällt mir auf, dass sich viele der deutschen “A-List-Blogger mit professionellem Anspruch” mit politischen Aussagen in ihrem Weblog äußerst zurück halten, Schere bereits aktiv? Nicht über Produkte lästern deren Produzenten vielleicht mal Arbeitgeber werden? Google-Roboter aussperren?

Am einfachsten ist es wohl, Arnolds Ratschlag zu befolgen:

»Now it`s time to live your goals and principles and treat everybody the way you want to be treated, because if you don`t, everybody will know. And after all, for all the good things you do, you won`t have to spent millions of dollars in PR for letting the people know, they will find it for themselves. Great!«

Conclusio: Im echten Weblog mit Realnamen “brav und positiv” sein, und sich ein anonymes Zweitblog zum lästern zulegen? ;-)

Zeugs

Server schlecht drauf!

Pardon für Auszeiten, doppelte Kommentare samt Benachrichtigungen und sonstige Unbillen! Der Server, welcher das Netzbuch beheimatet, ist heute ziemlich schlecht drauf, ich hoffe dass sich das nun gelegt hat.

Zeugs

Wohlbehütet

Weblogger und Webloggerinnen von Welt tragen Hut. Des huttragenden Schockwellenreiters Entdeckung verbirgt sich übrigens im “Favicon” und auf meiner “Über”-Seite. Aber nicht nur bloggende Herren tragen Hut, sondern auch Damen: Frau anneke aka “hofkommentatorin” und Frau Zirbel bestechen wohlbehütet durch Stil und Eleganz.

Kühler als Weblogger(innen) mit Hut ist eigentlich nur Tommy Lee Jones in The Missing. Guter Film, übrigens, um auch mal etwas mit ein bißchen Sinngehalt von mir zu geben. ;-)

Internet

Das Zeitalter der Suchtsucht

Eine angeblich neue Zivilisationskrankheit ist die Internetsucht, es wurde wirklich Zeit einen Verein zu gründen: mediarisk international. Erste Artikel über die sogenannte “Internetsucht” gab es übrigens bereits 1996, ich muß mal mein Archiv durchwühlen.

Die schlimmste Sucht unserer Zeit ist aber eher die “Suchtsucht”, ich leide wahrscheinlich an Internet-, Fußball-, Zeitungs-, Frauen-, Nikotin-, Fotografier-, Redesign- und Büchersucht. Letzteres z.B. zeitigt eindeutige Krankheitsbilder, obwohl ich genau weiß dass in der früh der Wecker klingelt und der Volkswirtschaft durch meine Müdigkeit gravierende Nachteile entstehen, lese ich einfach weiter bis mir die Augen zufallen. Wenn das nicht krankhaft ist! Heute ist alles Sucht, Krankheit und überhaupt, und muß umgehend behandelt werden.

Übrigens hat der “Medienrisiko-Verein” auch ein Forum und eine Onlineberatung, das ist, einmal vorausgesetzt man nimmt die sogenannte “Internetsucht” ernst, genauso sinnvoll wie eine Tagung der anonymen Alkoholiker in einer Kneipe …

(Via Blogosfear)

Zeugs

Der Samstag: Leiden! Ein fragender Fisch! Kreuzende Bücher!

Oh, me! Sangen einst Nirvana. Womit sie zweifellos richtig lagen. Das Leben kann so grausam sein! So wie für ihn hier (via Martin).

Dabei schien ja die Sonne und der Frühling ist jetzt wohl “voll da”. Das Rumlaufen mit der Kamera im Sonnenschein gebar die Frage, ob ein am Rheinufer angespülter toter Fisch, der schon beachtlich von Vögeln malträtiert wurde, ein geeignetes Motiv für das Fotoblog ist. Schwierige ethische Frage! Aber der lag sowas von malerisch am Ufer in der Sonne …

Aber der Samstag hatte auch seine schöne Seite. Der Blick in den Briefkasten offenbarte eine Überraschung, ein “Book” kam ange-“cross”-t. Heißen Dank! :-)

Momentaufnahme

Ende aller Fahrten

Am Hafen in Wiesbaden-Schierstein stolpert man über Schienen im Boden die nirgends mehr hin führen. Darum war es gefahrlos möglich, einmal ein Gleis aus der Perspektive eines Rades abzulichten.

Langsam aber sicher werden die verwaisten Gleise zugewuchert, die Natur holt sich früher oder später alles zurück.

Irgendwer hatte wohl damit begonnen, die Gleise zu demontieren, aber irgendwann die Lust daran verloren. Nach dem “Wucherungsgrad” zu urteilen, liegen diese Schwellen und Schienen schon ein bißchen länger auf diesem Stapel.

Linux

Tag des Werkelns

Heute (gestern, Montag) war in zweifacher Hinsicht ein Tag des Werkelns: Eine Zahnwurzelentzündung führte zu einem morgendlichen Spiegelbild, dass an den Anblick von Corrie Sanders nach seiner Niederlage gegen Vitali Klitschko erinnerte. Also war ein Zahnarztbesuch fällig, und ich durfte die historische erste Praxisgebühr zahlen! Warten muß man ohne Ende als ordinärer Kassenpatient (»Hey, wieso muß ich warten, ich bin ein Weblog-Star!«), dank stets am Mann befindlichen iPod war es aber erträglich.

Danach war dann Einbau einer Festplatte in den PC nebst Neuordnen der Partitionen fällig, eine gute Gelegenheit einmal Partimage und QTParted, ein Linux-Klon des bekannten Windows-Partitionierer Partition-Magic, auszuprobieren. Beim Erstellen der Images von den Partitionen fand ich Knoppix ein wenig saugend, Partimage schaufelte lediglich 100MB/Minute rüber, da konnte etwas nicht stimmen. Es gibt aber eine andere, für solche Zwecke absolut brauchbare CD-Linux-Distribution, SystemRescueCD, auf Gentoo basierend. Diese wurde auch mal flugs gebooted, sie enthält alles was man so für Festplattenspielchen und Notfälle benötigt. Und siehe da, Partimage schaufelte unter SystemRescueCD die Daten mit 450MB/Minute ins “Image” rüber. Irgendetwas muß da bei Knoppix falsch konfiguriert sein, mir fehlte aber jegliche Lust nachzuforschen was …

Für QTParted benötigt man den Framebuffer, der zwar etwas wackelig und wenig vertrauenerweckend läuft (es wirkt nicht gerade beruhigend, wenn bei der Eingabe der Partitionsdaten irgendwo auf dem Schirm wirre Zeichen erscheinen), aber letztendlich alle Partitionen problemlos verschob und die Größen anpasste. Die Vergrößerung der NTFS-Partition führte zu einem Scandisk und zwei Neustarts von XP, bevor es das geschluckt hatte, aber so kennt man das ja. ;-)

Fazit: Lief alles glatt, musste ja so sein, denn ich hatte, Sissy die ich bin, alle Partitionen in Images gesichert. Wenn man Backups hat, läuft bekanntlich immer alles glatt …

Webworking

SDF - Noch ein Syndikations-Format

Kühl! Die verschiedenen RSS-Versionen und Atom sind irgendwie noch nicht genug, daher war es höchste Zeit für ein weiteres Format zur Erzeugung von “Newsfeeds”: SDF. Getrieben von der ehrbaren Absicht, den “Syndikationsformatkrieg” zwischen den Dave- und Mark-Lagern zu beenden, entwickelte die Firma eines 21-jährigen Studenten das Streaming Document Format, kurz “SDF”. Das hat für den Nerd als solchen Konsequenzen, denn nun muß man nicht nur RSS in allen Geschmacksrichtungen nebst Atom anbieten, sondern auch noch SDF. Warum? Na, weil es da ist. ;-)

(Via The RSS Weblog)