Oktober 2002

Internet

Sollte man nicht machen ...

Eine absonderliche Geschichte in der futurezone:

Ein Automechaniker schnappt sich den coolen Ford Mustang SVT Cobra einer Kundin, dreht eine heiße Runde, drückt dabei das Gaspedal durch, und schreibt anschließend in einem Forum einen begeisterten Erfahrungsbericht. Das Problem dabei: Die Kundin liest dieses Forum auch und macht die Sache publik, und damit nimmt das Verhängnis für den Mechaniker seinen Lauf, denn nun ist er Ex-Mechaniker …

Internet

Phobienliste

Was es alles gibt: Phobien-Liste (via the deadest man alive) …

Wenn man das so liest kann man sich ein Grinsen nicht verkneifen, nur sollte man nicht vergessen dass das für die Betroffenen alles andere als lustig ist. Andererseits würde es mich ja wirklich mal interessieren wer an Apeirophobie leidet, und wie sich das äußert.

Zeugs

Tuning

Man muß mal mit den Einstellungen der pMachine ein wenig spielen. Dabei fiel mir auf dass die Anzeige des Autorennamens unter jedem Eintrag ziemlich überflüssig ist wenn man selbst der einzige Autor ist, also weg damit. Sollte jemals ein(e) weitere® Autor(in) dazu kommen kann man es ja wieder einschalten, vielleicht packt ja irgendwen die Lust Autor im Netzbuch zu werden… ;-)

Techkram

Phoenix

Eine Alternative zum “normalen” Mozilla ist der Phoenix: “Phoenix is a redesign of the Mozilla browser component, similar to Galeon, K-Meleon and Chimera, but written using the XUL user interface language and designed to be cross-platform.” (Golem)

Zeugs

Feiertag - Basteltag!

Liebe Zielgruppe,

wie ja schon hier messerscharf erkannt wurde sind Sonn- und Feiertage bestens geeignet um, befreit von den lästigen Alltagspflichten, an seiner Website herumzubasteln. So auch heute hier im Netzbuch, wenn daher etwas schräg und verhärmt aussieht: Nicht aufregen, wird sich wieder einrenken. ;-)

Als erstes haben wir mal, auf Anregung von Marcus, eine Idee von WorldWideKlein aufgegriffen und stellen nun die letzten 10 Kommentare rechts in der Navigationsspalte als “Exzerpt” dar. Danke für die Idee, Konstantin! ;-)
Außerdem haben wir mal die Navigation ein wenig aufgeräumt und die Suchseite verschönert. Aber der Tag ist ja noch jung, und morgen habe ich frei (Hurra!), daher geht das Bastelstündchen heiter weiter, watch out!

Linux

Emacs Wiki und MarkUp

EmacsWiki: “Emacs-wiki is an extended WikiMode that is Emacs friendly. It follows the rules of WikiMarkup. It can also be used to maintain a live Wiki, using either the httpd-serve script (which uses a dedicated Emacs instance), or the emacs-httpd script (which spawns a new Emacs process to serve each request).”

Das ganze auch noch “shiny” und bunt mit den beiden Modes, soll irgendwie gehen:

http://www.gci-net.com/~johnw/Emacs/texinfo-markup.el

http://www.gci-net.com/~johnw/Emacs/latex-markup.el

Zeugs

Spiegel ist verhärmt!

Bin ich eigentlich der einzige dessen Mozilla 1.1 von der saudummen “aktiven Werbung” in Spiegel Online regelmäßig abgeschossen wird?
Das ist sogar beliebig reproduzierbar!

Ein nicht abgespeicherter elaborierter Beitrag ging mit in den Tod, alles nur wg. der [Reihe äußerst unfeiner Ausdrücke gelöscht] Werbung mitten in den Artikeln. F*ck them!

Weblogtalk

Weblog-News

Und mal wieder ein “Roundup” aus der Kategorie “Bloggen über das Bloggen”!

The Bulletin über Weblogs: “But for the moment, blogging is surfing a wave of popularity that shows little sign of abating. Blogging is fast, easy and free, and it gives you your own e-soapbox from which to shout to the world your passions and thoughts – in fact, anything you want to talk about. Blog on!” Genau!

Ein interessanter Artikel ist Weblogs and the Mass Amateurization of Publishing von Clay Shirky. Während die meisten Betrachter zum Thema “Weblogs” mehr oder weniger die Ansicht vertreten, dass nach dem Hype durch die “Freaks” zwangsläufig die Phase derer kommen muß die damit Geld verdienen wollen, vertritt Clay eine ganz andere Ansicht: “Weblogs are not a new kind of publishing that requires a new system of financial reward. Instead, weblogs mark a radical break. They are such an efficient tool for distributing the written word that they make publishing a financially worthless activity.” Und: “[..] the vast majority of weblogs are amateur and will stay amateur, because a medium where someone can publish globally for no cost is ideal for those who do it for the love of the thing. Rather than spawning a million micro-publishing empires, weblogs are becoming a vast and diffuse cocktail party, where most address not `the masses` but a small circle of readers, usually friends and colleagues. This is mass amateurization, and it points to a world where participating in the conversation is its own reward” (via Martin).

Und zum guten Schluß: Syllabus beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Blogging und Bildungsinstitutionen, und vor allem wo die Möglichkeiten in der Bildung liegen.

(via Microcontent News)

Seltsames

Ein Mann wird blau ...

[I`m blue ...] … aber nicht so wie ich manchmal auch, sondern “so richtig”:

Weil er 1999 Angst hatte dass im Rahmen der weltweiten Unruhen zum Jahrtausendwechsel (!) Antibiotika knapp würden hat Mr. Stan Jones, Kandidat für die amerikanischen Senatswahlen, eine selbst hergestellte Silber-Tunke getrunken, die dazu führte dass der Herr nun durch in der Haut abgelagerte Silberpartikel blau-grau schimmert, berichtet CNN (via Daypop).

“I`m blue, dabadu dabadei, dabadi dabadei …”

Webworking

Optimales Web Design

Criteria for optimal web design (designing for usability): “Designing a website that takes into account the human element requires both an understanding of our nature as well as our physiological limitations. Usable websites incorporate human tendencies and limitation into its overall design. The questions below are meant to address some of the more important human factors concerns in the design and building of usable websites” (via PHP Everywhere).

Techkram

Refcards.com

refcards.com: Referenzkarten im PDF-Format für die Emacsen, Apache und noch ein paar brauchbare Dinge, der Link ist mir schon mal verloren gegangen (je nach mißratenen Suchbegriff landet man bei Google dann auf hunderten ftp-Servern wo PostScript-Versionen von Refcards liegen), daher heben wir ihn hier mal gut auf ;-) (via kniebes | de).

Internet

Bugbear

“Bugbear”, das Schreckgespenst, legendärer Virus, bekannt aus Funk, Film und Fernsehen, kommt morgen auch über uns (denn da werden die Bürorechner wieder angeworfen, Bürozeit – DAUzeit). Zu lesen gibt es darüber z.B. bei Heise und in der futurezone.

Dazu kann ich nur sagen: Wer einfach irgendwelche Mails von unbekannten Absendern öffnet und dazu noch den Microsoft-Schrott (Outlook und Outlook Express) benutzt und sich dann einen Virus einfängt verdient keinerlei Mitgefühl, selbst schuld …

Internet

~

Über die Tilde ~ gibt es eine Menge zu erzählen, findet dive into mark (via Daypop Top40). Ursache war ein Proxyfilter der alle Domains herausfiltert die eine Tilde in der URL tragen, herausragend dabei der Tilden-Experte Jukka Korpela: “In fact, Jukka has written a lengthy treatise on why the tilde should not be used in URLs, a treatise which, I feel obliged to point out, contains a tilde in its URL” (ebd.). ;-)

Seltsames

Ausdauerndes Selbstportrait

pic Seltsame Hobbies haben manche Leute: Er hier z.B. fotografiert sich jeden Tag selbst und packt das Bild auf seine Website (via Monoklon). Das Dingen was er hier links auf dem Photo an hat scheint ihm zu gefallen, denn das trägt er öfter. In letzter Zeit wurde er mutig und fotografiert sich öfter mal “oben ohne”. Aber beharrlich ist er, es sieht so aus als würde er das gewissenhaft jeden Tag machen …

Nein, ich mache das nicht! ;-)

Zeugs

Homepage Birthday

[Imperiales ralle Wappen] Und nun wieder etwas aus der beliebten Reihe “meine Page hat Geburtstag”, denn heute wird meine persönliche Homepage ralles web, von der das Netzbuch ein Teil ist, 6 Jahre alt. Und, heute auf den Tag, mein Weblog das Netzbuch 5 Monate. Das ist ein Grund alles zu renovieren, so erscheint ralles web heute wieder mal im neuen Design. Und da ich letztens auf dem Klo in einer alten “Page” gelesen habe dass der Trend im Webdesign zum “Wappen” geht habe ich gleich mal ein “netzimperiales Wappen” mit meinem Maskottchen, der Spinne, gebastelt, denn wir segeln (a) auf der Welle der Zeit hart am Wind und (b) geht nichts über “Brand Building” … ;-)
Außerdem, da der Trend zum Zweitlog geht, wird das Werkbuch offiziell eröffnet. Das Werkbuch soll einfach nur eine Linksammlung für alles Technische sein das ich interessant und aufhebenswert finde aber in das Netzbuch thematisch nicht hineinpasst.
Technisch ist das alles mit meiner pMachine Pro realisiert, was den Vorteil hat dass ich mich nun erst einmal auf den “Content” konzentrieren kann, es sei denn ich brauche mal wieder ein neues Design … ;-)

Zeugs

Vom Brennen

Weblogs sollen ja persönlichen Touch haben g: Heute habe ich einen neuen Brenner (von Samsung) gekauft, eingebaut und er funktioniert auf Anhieb unter XP und Linux, das ich so etwas noch erleben darf (Tränen der Rührung wegwisch). Erst war ich ja skeptisch von wegen 40-fach Brennen, aber das funktioniert tatsächlich, hätte ich nicht gedacht! 360 MB Digicam-Bilder in nicht mal einer Zigarettenlänge auf die CD gehauen, ich kann es immer noch nicht glauben.

Mein alter “toter” HP-Brenner musste immer auf 2-fach reduziert werden und man durfte den Rechner nicht mal anschauen, sofort war die CD verbrannt. Manchmal bin ich noch nach 20 Jahren PCs erstaunt von den Wundern der Technik. ;-)

Linux

LinuxFromScratch

Die Alternative für alle SuSE-Geschädigten: "Linux-Distributionen haben in den vergangenen Jahren die Installation des Betriebssystems GNU/Linux zunehmend vereinfacht, halten die Nutzer dabei aber zunehmend von den Interna des Betriebssystems fern. Anders das Projekt “Linux From Scratch”, das eine detaillierte Anleitung zur Einrichtung einer eigenen GNU/Linux-Systems bietet, die jetzt in der aktualisierten Fassung 4.0 vorliegt" (Golem).

Und hier der Link: Linuxfromscratch

Weblogtalk

Zensur!

[Zensur!]Artikel 5 Absatz (1) GG: “Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.”

Einen Fall wie diesen in den USA haben wir nun auch in Deutschland: Webloggerin Simone bekam von ihrem Arbeitgeber eine Abmahnung weil sie in ihrem Weblog angeblich Firmengeheimnisse “ausgeplaudert” hat (via Schockwellenreiter). Und das Schärfste: Der Arbeitgeber verbietet ihr eine private Website zu führen. Es hat wohl noch nicht jeder mitbekommen dass die Leibeigenschaft in Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgeschafft wurde. Ich schließe mich dem Schockwellenreiter an: Macht diesen Fall publik, es geht nicht an das Arbeitgeber ihren Untergebenen vorschreiben was sie in ihrer Freizeit zu tun haben und was nicht!

(Bildchen nach einem Motiv von Eric Drooker)

Seltsames

Allein zu Hause

Es geht doch nichts über durchgeknallte Amerikaner: Auf drivemeinsane.com (zu deutsch “Treib mich in den Irrsinn”) hat Paul Mathis aus Plano/Texas eine selbst entwickelte Haussteuerung öffentlich gemacht, man kann schauen was er gerade treibt und ihm bspw. per Mausklick das Licht ein- und aus schalten. Der aktuelle “Irrsinns-Level” wird auf der Website angezeigt, jetzt gerade liegt er bei 56,18 % (via futurezone).

Seltsames

Fragen die Dich verfolgen

Es gibt Dinge, die entwickeln ein Eigenleben welches man zuerst gar nicht vermutet. Da ist diese Frage. Nur beiläufig gelesen, danach lässt sie Dich nicht mehr los. Du überlegst und überlegst, kannst Dich auf nichts konzentrieren, liegst in der Nacht wach im Bett voller Unruhe, weil Dir einfach keine Antwort einfällt. Tagelang nagt die Ungewißheit an Deinen Gehirngängen, macht Dich ganz kribbelig. Es sind diese Fragen die nach einer Antwort verlangen, aber niemand kann sie geben. Irgendwann ermattest Du, schaust in den Spiegel, siehst das irrlichtige Glitzern des Wahnsinn in Deinen Augen, und mit letzter Kraft schaust Du in den Spiegel und stellst die Frage so laut dass sie jeder hört:

“Hat Michael Jackson seinen Affen mißhandelt?”

Schlagzeile in BILD, beiläufig in der Bahn gelesen… ;-)

Musik

Musik mit Seele

Gerade beim Herumschmökern bei Towanda entdeckt, bezieht sich auf den genialen Oasis-Song “Don`t look back in anger”, der auf “(What`s the story) Morning Glory?” zu finden ist: “Verdammt, dieses Lied ist ein elender Schmachtfetzen mit den üblichen Oasis-Tricks, die immer wieder die gleichen sind. Ich hab [..] zwar keine Ahnung davon […], aber ich wette, das Teil ließe sich mit maximal drei bis vier Griffen für Anfänger pipieinfach auf der Gitarre schrammeln.” Klar, mit ein bißchen Übung kriege sogar ich das hin, aber es war ihre Idee, und sie haben es gemacht. Wenn`s so einfach ist kann das ja jeder machen, hat ja niemand was gegen. Außerdem, Musik muß nicht musikalisch kompliziert sein, sondern “Seele” haben. Und das haben Oasis-Songs halt, vieles andere was man so hört aber nicht. Das Verarbeiten noch so komplexer Harmonien ist überflüssig wenn die Musik keine “Seele” hat sondern nur ins eine Ohr rein und aus dem anderen wieder hinausgeht. Manche können mit drei Akkorden etwas großartiges schaffen, manche mit monströsen Tonabfolgen und riesigem technischen Aufwand nicht. Das ist der Unterschied zwischen guter und schlechter Musik, zumindest in meinen Ohren …

Musik

Coldplay

[Cover: Coldplay] “So i`m gonna buy a gun and start a war,
if you can tell me something worth fighting for.”


Seit ein paar Tagen im Dauereinsatz auf meinen Audio-Gerätschaften: “A Rush Of Blood To The Head” von Coldplay. Im Radio hört man mitunter ihren Song “In My Place”, als ich ihn das erste Mal vernahm war klar dass ich auf dieses Album mal einen Blick werfen musste. Und es lohnt sich, ein tolles Album. Es erinnert vom Sound ein bißchen an “The Verve”, wobei mir aber die Stimme von Coldplay-Sänger Chris Martin besser gefällt als selbige von Richard Ashcroft. Melancholische Songs mit der notwendigen Dosis “Power” und geschickten Melodiebögen erschaffen im Hörer ein wohlig dunkles Gefühl. Besonders passend ist diese Musik wenn man ganz alleine im Waggon eines Zuges sitzt und der Blick aus dem Fenster einen dunklen grauen herbstlichen Himmel zeigt. Und der Stimme von Chris Martin könnte man eh ewig zuhören …
Anspieltipps: “In My Place” (die Nummer 2), “Warning Sign” (8) und “A Rush Of Blood To The Head” (10). “Ralle-Empfehlung” des Monats!

Internet

Top-Models pro Atomkraft!

“100%-Solarstrom-Angebot? Klasse, dann brauchen Sie abends Kerzen und der Kühlschrank geht aus. Windenergie? Na klar, dann können Sie nur bei Sturm fernsehen! Ich steh total auf unsere sichere Kernkraft!” Top-Models äußern sich zur Atomkraft bei kernenergie-info.de. Unbedingt bis zum Ende anschauen, auch wenn es “javascripted”. Kleiner Tipp am Rande: Es gilt das alte “Twin Peaks”-Motto: “Die Eulen sind nicht was sie scheinen.” ;-)

(gefunden bei Dr. Web)

Seltsames

Schrumpfköpfe

Ein anthropologischer Sonntagslink: Doc Bwana`s House of Shrunken Heads. Eine Schrumpfkopfgalerie, nach der Startseite mit etwas seltsamen Humor erfährt man in den “Galleries” unten auf der Seite interessantes zu dem für unseren Geschmack seltsamen Ritual des Schrumpfen von Köpfen von Toten. “Seltsam” liegt natürlich im Auge des Betrachters, andere Betrachter könnten es genauso “seltsam” finden die Toten in der Erde zu begraben und dort vermodern zu lassen …

(via Neofilter)

Internet

NYPL Picture Collection Online

Die New York Public Library präsentiert ihre große Sammlung historischer Bilder nun auch online: “Since its creation in 1915, the Picture Collection has met the needs of New York`s large community of artists, illustrators, designers, teachers, students, and general researchers. Covering over 12,000 subjects, the Picture Collection is an extensive circulating collection and reference archive, the largest of its kind in any public library system” (Zitat).

(via Neat New Stuff)

Internet

Dinner for One

[Diner For One] Eine kleine Einstimmung auf die demnächst anstehenden Jahresendzeitfeierlichkeiten, zufällig bei Google gefunden auf der Suche nach etwas völlig anderem (so geht`s im Netz):

Das Dinner for One-Quiz. Zu gewinnen gibt es nix mehr, aber neben dem Quiz findet man noch einige interessante Infos zu diesem “Silvester-Kult-Programm”. Was so britisch anmutet wurde extra für das deutsche Fernsehen im Juli 1963 unter Ausgabe von DM 4.150,- Gage für Freddy Frinton aufgezeichnet. Und seit 1972 läuft es stets am Silvesterabend in allen deutschen Dritten Programmen. Und bald wieder ;-)

Weblogtalk

Netzbuch ist ge-Klip-t!

<img border=0 src=“http://www.klipfarm.com/images/kf/ui/buttons/getklip.gif” align=“left” vspace=“4” hspace="4"> “Coole Sachen” die ich so beim Surfen finde (im Pepilog und im Bloghaus) müssen natürlich umgehend übernommen werden. Daher ist das Netzbuch nun auch für den überaus praktischen Newsaggregator KlipFolio verfügbar. Dieser ist gratis erhältlich und kann bei serence “downgeloadet” werden. Nun braucht man nur noch auf das Symbol in der rechten Navigationsleiste und anschließend auf der sich dann öffnenden Seite auf “Add this klip” klicken und schon werden die aktuellen Headlines des Netzbuchs in KlipFolio dargestellt. Dank des sowieso vorhandenen XML-Feeds ist das Erstellen eines Klips für pMachine-Benutzer ein Kinderspiel!

Internet

Mehr Sex in Computerspielen!

Jawoll, endlich hat mal jemand erkannt worum es wirklich geht: Da nach statistischen Erhebungen die meisten Gamer zwischen 24 und 35 Jahren alt sind muß mehr Sex in Computerspiele, in die Tat umgesetzt hat diese Erkenntnis als erstes das demnächst erscheinende Spiel BMX XXX. Wer geschickt mit dem Fahrrad rumturnt wird mit Video-Strip-Sequenzen und Sätzen wie “Wanna ride me like a bike? I`ll sit on your face and pedal your ears” belohnt, berichtet die futurezone.

Ich möchte keine Reklame dafür machen, sondern finde es interessant als gesellschaftliches Phänomen. ;-)

Weblogtalk

Meg, Weblogs, Slashdot und die Zukunft

Meg Hourihan, Webloggerin und Weblog-Buch-Co-Autorin , in einem Interview auf Shift über die Zukunft des “Webloggens”:

»Some people will drop out when they tire of it or grow disenchanted with the task, but I think it will continue to grow. I think we`ll also see blogs become more common on non-personal websites — the de facto format for all websites to keep their content fresh and current. And I think we`ll see the use of blogs on intranets to improve communications across teams and workgroups within companies as well. «

Und wo wir einmal bei der Zukunft sind: Die New York Times (erfordert kostenfreie Registrierung) fragt sich ob Slashdot ein Modell für das Publizieren im Internet im 21. Jahrhundert ist.

(via Microcontent News)

Momentaufnahme

Magie der Destruktion (II)

[Abriß der Wiesbadener Hauptpost]


Der Abriß der alten Wiesbadener Hauptpost ist seit den hier dokumentierten Bildern ein ordentliches Stück voran gekommen. Stückchen für Stückchen knabbern die Bagger und sonstigen Werkzeuge der mechanischen Zerstörung die alte Bausünde neben dem Bahnhof weg, und man hat freien Blick auf die “Skyline” Wiesbadens. Das Panorama der Zerstörung passt gut zum grauen Herbsthimmel …

[Skyline und Baustelle in Wiesbaden]


Internet

Musesyke

Ich lebe gefährlich: n-tv über “Maus-Arm und Joystick-Finger”. Man sollte denken am Schreibtisch sitzen und Zeugs entwerfen und programmieren ist ein körperlich ungefährlicher Job, aber ist wohl nicht so.
Mit mausarm.de gibt es darüber sogar eine eigene Website, die kleinen Hypochonder unter uns werden, nachdem sie das alles gelesen haben, schon ein Ziehen im rechten Arm verspüren. Übersetzt hat diese Site offensichtlich ein Computer, anders sind solche Ratschläge wohl nicht zu erklären: “Benutzen Sie den Computer nicht uneingeschränkt! Zu viel des Guten kann böse Folgen haben, vermeiden deshalb Sie Spiele, chat und ähnliches ….”, oder, um es auf gut norwegisch zu sagen: “Bruk EDB med omtanke. Unngå spill, chat og lignende.” Eben!

Vermeidet Musesyke, macht öfter Pause!

Seltsames

Mysteriöser Riesenvogel und andere Tiere

Über Alaska wurde angeblich ein Vogel mit der Spannweite einer Cessna gesichtet, also über vier Meter, berichtet z.B. n-tv oder SeattlePI.com. Eher ein Flugsaurier …

Apropos Vögel: CNN berichtet über eine Frau aus Florida die zum Schutze ihrer Fischzucht mindestens 4000 geschützte oder vom Aussterben bedrohte Vögel und einen Alligator abgeknallt hat. 25.000 Schuß Munition hat sie gekauft und ihren Angestellten befohlen auf alles zu schießen was sich ihren Fischen nähert. Ein Netz über die Teiche zu spannen wäre wohl zu einfach gewesen …

Und noch etwas aus der Abteilung “Tiere”: laut.de erzählt wie angeblich der Hund von Courtney Love (die Witwe von Kurt Cobain, für die Uneingeweihten) starb als er ihre Brustimplantate fraß …

Weblogtalk

Neues aus der Blogosphere

Mal wieder ein paar Artikel über das Webloggen als solches: Das Internet bekommt ein Gesicht titelt eine mir unbekannte Gazette namens NWZ in einem Artikel über deutsche Weblogger, Couchblog-Nico hat ihn schon treffend kommentiert.

Von Weblogs und ihrer Ethik berichtet die Netzeitung. Anlaß ist eine Konferenz über Weblogs bei der sich die webloggenden Referenten ausgerechnet vom “Evil Empire” höchstpersönlich, nämlich Microsoft, Flug und Hotel haben bezahlen lassen. Einer von denen war z.B. ausgerechnet einer der Herausgeber des Linux Journal, Doc Searls. das Netzbuch ist natürlich unkorrumpierbar und nur dem Schönen, Wahren, Guten verpflichtet. Obwohl, wenn mich Microsoft einladen würde … ;-)

Thomas N. Burg arbeitet an einem Artikel zum Thema Microcontent Management Systeme – Weblogs als Business Anwendung. Feedback erwünscht!

(via Schockwellenreiter)

Wenn man so liest was dem Weblog-Kollegen John von Microcontentnews zugestoßen ist erscheinen einem die alltäglichen Mühsale des Lebens plötzlich ausgesprochen unbedeutend. Üble Geschichte, hoffen wir mal dass er sich schnellstens wieder völlig erholt …

Glenn Reynolds alias “Instapundit” schrieb auf Tech Central Station über das Verhältnis von Weblogs und den “alten” Medien: »I know that I tend to turn to weblogs for insight and analysis far more often than I turn to the op-ed pages of the Times and the Post these days, and I think you`ll see more people doing that over the next few years. But actual information about what`s happening is still mostly the province of professional journalism, and that`s less likely to change.«

Linux

die.linuxzeitung

die.linuxzeitung: »Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, jeden Monat kostenlos und leicht verständlich über GNU/Linux, Freie Software und Open Source zu berichten. Sie können sich unter „Freier Software“ und „Open Source“ wenig vorstellen? Dann sind Sie bei uns richtig! die.linuxzeitung ist genau für Sie gemacht!« Na denn!

Internet

Tägliches Leiden per Email

»So sehnt sich der unruhigste Vagabund zuletzt wieder nach seinem Vaterlande und findet in seiner Hütte, an der Brust seiner Gattin, in dem Kreise seiner Kinder, in den Geschäften zu ihrer Erhaltung die Wonne, die er in der weiten Welt vergebens suchte.«
(Goethe, Die Leiden des jungen Werther)


Eine nette Idee: Goethes “Die Leiden des jungen Werther”, eine düstere Geschichte eines unglücklich Liebenden die im Selbstmord endet, gibt es als tägliche Dosis per Email (Vorsicht, Flash-Intro!). Da das Werk bekanntlich in Briefform geschrieben ist übernimmt AbonnentIn die Rolle des “lieben Wilhelms” (gefunden bei Moving Target).

Wem das zu umständlich ist: Den “Werther” gibt es auch zum Lesen am Schirm beim Projekt Gutenberg und als Text für den PDA, z.B. in der PDA-Forum Bibliothek.

Weblogtalk

Mitch Ratcliffe über Weblogs

Die Netzeitung hat ein Interview mit dem Weblogger und sogenanntem “Internet-Pionier” Mitch Ratcliffe im Angebot (Zitat daraus): »Was ich aber glaube, ist, dass sich die Blogger selbst ethische Fragen stellen müssen, genauso wie das andere Leute tun, die Menschen durch ihre Texte beeinflussen können.« Und: »Blogging ist nicht das letzte neue Ding. Aber es könnte einen interessanten Platz im Kommunikationsumfeld einnehmen, einen, der sich den `Jede Person ist ein Medium`-Vorhersagen der frühen Web-Ära annähert.«

Es sollte doch jedem Leser klar sein dass Weblogger ihre eigene Meinung und Sichtweise auf die Welt kund tun, und das ist doch auch jedem klar, oder nicht? Warum also sollte sich ein Weblogger um “Ausgewogenheit” und “Ethik” bemühen? Wer alles was er liest (egal ob im Internet oder auf Papier) für bare Münze nimmt, dem ist eh nicht zu helfen. Man muß Informationen gegenüber immer kritisch sein, also wo ist überhaupt ein Problem?

Internet

Globale Klimaveränderung

Informativ: Der Global Climate Change Research Explorer (Vorsicht, mit nervtötendem Flash garniert) öffnet einen Zugang zu Fakten über das globale Klima und seine Veränderungen, und das ohne den alarmistischen Habitus ökufundamentalistischer Selbsterfahrungsgruppen:

»We know that the earth has become warmer over the last century. […] We also know that human activities—primarily the burning of fossil fuels—have increased the greenhouse gas content of the earth’s atmosphere significantly over the same period. […] The vast majority of climate researchers agree with these overall findings. The scientific disagreements that do still exist primarily concern detailed aspects of the processes that make up these largely accepted general themes.«

(via netNews-Newsletter)

Musik

Comeback der Fehlfarben

[Die Fehlfarben 2002] So, ein letzter noch für heute, dann gibt es “ran” und Amüsement … ;-)

Wer so alt ist wie ich kennt sicher noch die “Fehlfarben”, sie wurden Anfang der 80er groß im deutschsprachigen Punk, aus dem dann später durch unheilvollen Schlager-Einfluß die “Neue Deutsche Welle” wurde. “Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran” konnte damals jeder textsicher mitgröhlen.

Nun haben die Jungs ein Comeback gewagt und eine neue Scheibe namens “Knietief im Dispo” heraus gebracht, und die taz widmet diesem Comeback heute eine ganze Doppelseite, die auch im Onlineangebot der taz gelesen werden kann. Must read!

Die offizelle Homepage der Fehlfarben ist hier.

Internet

Gegen Zensur!

<a href="comments.php?id=413_0_1_0_C][Der Berliner Polizei, den großen Künstlern, gewidmet" width=“217” height=“307” align=“left” /> Das ist mal wieder eine Geschichte die einem den Hut hochgehen lässt:

Die Berliner Polizei stört sich an einem “Fahndungsplakat” von Berliner Antifas (heise berichtete). Da man das Fotografieren in der Öffentlichkeit schlecht verbieten kann kam man auf einen genialen Einfall: Man behauptet einfach ein Polizei-Fahndungsplakat sei ein Kunstwerk und das Anti-Polizei-Plakat der Antifas ein Verstoß gegen das Urheberrecht (auf so etwas muß man erst einmal kommen), sprich, Antifa hat ein Polizei-Kunstwerk gefälscht. Das schrieb die Polizei an Provider 1&1, und so sind wir Deutschen nun einmal: Kommt die Obrigkeit, wird gekuscht, und sei die Begründung noch so sehr an den Haaren herbei gezogen. Also nahm 1&1 die Seiten aus dem Netz. Das erzürnte den Schockwellenreiter, und so kam er auf die Idee das künstlerisch wertvolle Plakat im WWW so oft wie nur möglich zu spiegeln, da machen wir natürlich gerne mit!

Übrigens: Damit ist keine Stellungnahme im Kleinkrieg zwischen Antifa und Berliner Polizei bezogen (die geben sich an Verbohrtheit gegenseitig nicht viel, das Antifa-Plakat war eine Reaktion auf diese völlig unverhältnismäßige und in meinen Augen illegale Aktion der Berliner Polizei), sondern ich finde es eine Unverschämtheit dass die Polizei sich einen absurden Brief ausdenkt (Fahndungsplakate sind Kunstwerke, ich könnte mich immer noch totlachen) und der Provider 1&1 (lasst uns Werbung machen für Provider um die man besser einen Bogen macht) gleich auf dem Boden kriecht und kuscht, so geht es nicht, wir sind hier nicht in der DDR!

Noch einmal, für die bei denen der Cent nur langsam fällt: Gewalt, egal ob am 1.Mai oder anderswo, egal ob durch sogenannte “Autonome” oder “Freunde und Helfer” die es den “Chaoten” mal so richtig geben wollen, ist überflüssig wie ein Kropf. Hier geht es um Zensur und Freiheit des Wortes und vorauseilenden unangemessenen Gehorsam eines Providers!

Mit einem Klick auf Mehr oder das Bild kann man sich das Corpus Delicti etwas größer anschauen! Und: Habt Ihr eine Website, stellt das Plakat darauf, damit die uniformierten Kunstfreunde aus Berlin etwas zu tun bekommen… ;-)

[Der Berliner Polizei, den großen Künstlern, gewidmet]

Zeugs

Das Lieblingsbuch: Franz Kafkas Sämtliche Erzählungen

[Franz Kafka 1917] “So wird es sein, nur daß man auch in Wirklichkeit heute und später selbst dastehen wird, mit einem Körper und einem wirklichen Kopf, also auch einer Stirn, um mit der Hand an sie zu schlagen.”
(Franz Kafka: Das Unglück des Junggesellen)


Habe ich der verehrten Zielgruppen schon einmal von meinem uneingeschränkten Lieblings-Buch erzählt? Ich denke nicht, und weil heute Sonntag ist, will ich genau das einmal tun!

Es ist klein und unscheinbar, ein zerlesenes Taschenbuch aus dem Jahre 1987, von Franz Kafka: “Sämtliche Erzählungen”. Es liegt immer (neben anderen Lieblingsbüchern, die allerdings nicht solch ein Lieblingsbuch sind wie das Lieblingsbuch) im unteren Fach des Corras und wird immer mal wieder gelesen. Letzte Nacht vor dem Einschlafen war Kafka-Zeit, natürlich musste als erstes mal wieder “Der Kübelreiter” her, nach dem Kübelreiter kommt gleich “Der Geier” (selbige Parabel kann man hier im Netzbuch lesen wenn man auf Mehr klickt, da Kafka lange genug tot ist darf man das veröffentlichen). Aber gut sind sie alle, in diesem Lieblingsbuch kann man kreuz und quer blättern und findet immer mal wieder einen Text zum neu oder wieder entdecken.

In Zeiten in denen die Bohlens dieser Welt Bücher schreiben und diese sogar verkauft werden muß man mal wieder verstärkt auf “richtige” Literatur aufmerksam machen, daher:

Kafka im WWW:

Franz Kafka: Der Geier

Es war ein Geier, der hackte in meine Füsse. Stiefel und Strümpfe hatte er schon aufgerissen, nun hackte er schon in die Füsse selbst. Immer schlug er zu, flog dann unruhig mehrmals um mich und setzte dann die Arbeit fort. Es kam ein Herr vorüber, sah ein Weilchen zu und fragte dann, warum ich den Geier dulde. “Ich bin ja wehrlos,” sagte ich, "er kam und fing zu hacken an, da wollte ich ihn natürlich wegtreiben, versuchte ihn sogar zu würgen, aber ein solches Tier hat große Kräfte, auch wollte er mir schon ins Gesicht springen, da opferte ich lieber die Füsse. Nun sind sie schon fast zerrissen. “Daß Sie sich so quälen lassen,” sagte der Herr, “ein Schuß und der Geier ist erledigt.” “Ist das so?” fragte ich, “und wollen Sie das besorgen?” “Gern,” sagte der Herr, “ich muß nur nach Hause gehn und mein Gewehr holen. Können Sie noch eine halbe Stunde warten?” “Das weiß ich nicht” sagte ich und stand eine Weile starr vor Schmerz, dann sagte ich: “Bitte, versuchen Sie es für jeden Fall.” “Gut,” sagte der Herr, “ich werde mich beeilen.” Der Geier hatte während des Gespräches ruhig zugehört und die Blicke zwischen mir und dem Herrn wandern lassen. Jetzt sah ich, daß er alles verstanden hatte, er flog auf, weit beugte er sich zurück, um genug Schwung zu bekommen und stieß dann wie ein Speerwerfer den Schnabel durch meinen Mund tief in mich. Zurückfallend fühlte ich befreit, wie er in meinem alle Tiefen füllenden, alle Ufer überfliessendem Blut unrettbar ertrank.

Internet

Das Internet

So heisst eine lesenswerte Serie der Süddeutschen Zeitung, besonders interessant ist der Beitrag Die zweite Menschwerdung, darin geht es um die Schwierigkeiten der alteingesessenen Medientheorie das Phänomen “Internet” zu erklären:
»Ganz sicher aber müssen neue medienanthropologische Lehr- und Forschungsansätze ausgearbeitet werden. Dabei geht es nicht um einen Techno-Diskurs über die Konstruktion neuer Welten, sondern um die schlichte Einsicht, dass – so wie die Sprache unser Denken bedingt – , die Medien unsere Kommunikationen prägen und unsere Welt modellieren. Damit ergibt sich aber als Fluchtpunkt der Überlegungen zum künftigen Verhältnis von Menschen und Netztechnologien nicht die Vision eines anderen Sprechens und Handelns, sondern die eines anderen Denkens« (ebd.).

Internet

Attacke auf das Internet

Es geisterte ja z.B. durch Spiegel und durch Heise: Montag abend versuchte jemand die DNS-Rootserver durch einen DoS-Attacke lahm zu legen, sprich, das Internet “kaputt” zu machen. Was so ein DNS-Rootserver eigentlich ist und wo das Problem liegen könnte erläutert auch die futurezone, und bei der ICANN und der ORSN liest man “Offizielles” zu den Rootservern.

Internet

München ist Webhauptstadt ...

… behauptet n-tv in einem Bericht über eine Statistik des Instituts der Deutschen Wirtschaft: »Im Städtevergleich ist dabei München mit 163 Domain-Namen je 1.000 Einwohner die deutsche Web-Metropole. Das ergab eine Untersuchung des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Platz zwei nimmt Bonn ein (147), gefolgt von Düsseldorf (142).
Im Ländervergleich hielten Hamburg und Berlin mit 112 und 84 Domains die Spitze. Auf den nächsten Plätzen folgten Hessen (72), Bayern (70) und Nordrhein-Westfalen (66).«

Leider ist die komplette Rangliste hier nicht zu finden, also wird es immer ungewiß bleiben wo Wiesbaden liegt …

Internet

Referrer-Marketing

Es gibt keine Idee die so daneben ist dass sie nicht doch jemand umsetzt:
Mastodonte bietet sogenanntes “Referrer-Marketing” an: »You are seeing this page probably because your found us among your weblog`s referrers or because a blogger linked to us as a result of our ongoing referrer campain. We are doing referrer marketing: adding your URL as a referrer in the logs of thousands of weblogs. If you are seeing this page, referrer advertising worked with you.«

Für schlappe 1000$ erscheint dann die Website des Auftraggebers als Referrer in den Zugriffsstatistiken der Weblogs. Krank, wie so vieles was aus der Welt des Marketing kommt …

(via Blogroots)

Webworking

Jeffrey Zeldman ...

… hat ein “echt grelles” neues Design:
»To those who don’t understand that this site’s redesign has barely begun, and who feel the need to gripe about an unfinished rough draft, this site’s redesign has barely begun, and there is no need to gripe about an unfinished rough draft.«

Na gut, ich habe ja gar nichts gesagt …

Internet

Zensiert Google?

Google zensiert Inhalte über ihre lokalen Zugänge, schreiben Jonathan Zittrain and Benjamin Edelman von der Harvard-Universität und rufen dazu auf neu entdeckte Fälle an sie zu melden (via Heise News-Ticker).
Dazu schreibt auch Web-Stark etwas, und auch in der Datenbank.futurezone gibt es einen interessanten Artikel mit weiteren Links.

Das ist überhaupt eine problematische Sache, durch ihr Quasi-Monopol hat Google eine Machtstellung inne. Was nicht in Google gefunden werden kann existiert nicht. Darum sollte man auch mal Metasuchmaschinen und andere Suchmaschinen ausprobieren (eine Übersicht findet man z.B. in der Suchfibel), denn auch Google hat nicht alles was es gibt in der

Zeugs

PKLZ

Verehrte Zielgruppe,

da sind wir wieder! Ich hatte mal ein paar Tage PKLZ, in diesem Fall sogar LZ. ;-)

Jetzt müssen wir mal schauen wer das Internet so voll geschrieben hat!

Musik

Die Musikindustrie ruiniert sich selbst

In der futurezone:
»Plattenlabels, die ihre Audio-CDs mit einem Kopierschutz ausstatten, um den Inhalt vor dem Raubkopieren zu schützen und sich so höhere Einnahmen von dem Verkauf der CDs erhoffen, werden wohl eher den Ärger der Kunden auf sich ziehen und infolgedessen auch ihre Umsatz gefährden. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Marktforscher von GartnerG2 hervor.«

Das Gute an diesen vielen Analysten und Marktforschern ist dass man sich immer die heraussuchen kann die ins eigene Weltbild passen, daher kann ich in diesem Fall nur sagen: Stimmt! Wenn z.B. meine gekauften CDs beim Kopieren auf MiniDisc selbige völlig “verhärmen” bringt mich das nicht unbedingt in gelöste Kaufstimmung.

Die neueste haarsträubende Geschichte: Ich bin neuerdings stolzer Besitzer eines PDAs mit MP3-Player, die von Sony mitgelieferte Software zum Überspielen von CD auf den PDA funktioniert (a) nur mit speziellen Memory Sticks die “Digital Rights Management” unterstützen und (b) beschränkt den Vorgang des auf den PDA kopieren auf genau drei mal. Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen, ich kaufe eine CD, möchte sie unterwegs hören (und vielleicht auch einmal die Musik auf dem PDA je nach Stimmung austauschen, denn 128MB ist ja auch nicht die Welt), aber die Sony-Software gestattet mir das nur drei mal. Das ist doch impertinent! Daher kopiert man einfach über das Betriebssystem MP3s auf eine normale Karte ohne “Digital Rights Management” und ich kann das so oft ändern wie ich möchte. Da fragt man sich doch: Haben die sie noch alle beisammen?

So graben sich die Multis ihr eigenes Grab, denn warum soll man sich teures Equipment und CDs kaufen wenn man es nicht ohne Verrenkungen nutzen kann?

Momentaufnahme

Bestraft sie!

[Ärgernis!]


Wer einen solchen Verschluß konstruiert gehört gnadenlos bestraft. Wie bitte soll man das öffnen ohne Schreibtisch und/oder Hände schmutzig zu machen?
Die Strafe: Der Konstrukteur muß 12 Stunden lang solche Schachteln öffnen, und für jede Schachtel die einreisst oder wo Quark verschüttet wird gibt es abwechselnd 1 Stunde lang Dieter Bohlens Autobiografie als Hörbuch oder eine BroSis-CD auf den Kopfhörer, mit gefesselten Händen damit man es nicht ausschalten kann. Oh, ich kann so grausam sein …

Weblogtalk

Blog-Bashing

Nach den “Apologeten” folgen immer die “Kritikaster”:

In der von mir abonnierten und hochgeschätzten taz:
»Schon lange Zeit machte ich mir Gedanken über digitale chinesische Reissäcke – liebevoll geschmacklos gestaltete Webpages, die keiner lesen will, kleine, bestenfalls zur Hälfte gefüllte Leinenbeutel, die reihenweise umfielen, und keinen kümmerte es. Dann fingen manche Leute an, ihre Säcke täglich und sogar gleichzeitig umzuwerfen. Heraus kamen www.blogger.com und andere Portale für die online geführten Tagebücher dieser Welt. «
Und jetzt alle im Chor: “Weblogs sind keine Tagebücher! Weblogs sind keine Tagebücher!” Üben!
Übrigens: In alter taz-Leser-Tradition (insbesondere bei den frauenbewegten Leserinnen nach einem unter sexistischen Verdacht stehenden sowie den schwerst friedensbewegten LeserInnen nach einem unter bellizistischen Verdacht stehenden Artikel) sollte ich nun einen “LeserInnenbrief” schreiben und mit Abo-Kündigung drohen … ;-)

In einer amerikanischen Onlinegazette namens “ClickZ-Today” schreibt eine Susan Solomon:
»I am the essence of uncool. I drive a 2000 Mitsubishi with dents as big as Shaq`s shoe and a booster seat in the back that weighs more than my five year old. The parties I attend usually break up around 9 p.m. (when the babysitter gets very expensive). I don`t blog.« Damit hat sie zweifellos Recht: Sie ist uncool! Und weiter: »I don`t think we should toss aside the possibilities of the medium. Blogs have an immediacy and ease of use that may justify using them on a business` site. « Aha, ein Medium hat erst dann höhere Weihen wenn man es für den überaus wichtigen “Business” nutzen kann, das ist dann eine “richtige” Anwendung (via Microcontent News).

Dummes Zeug, liebe KritikasterInnen dieser weiten Welt, keine private Website kann so langweilig und unwichtig sein wie die Marketing-“Blahs”, Pressemeldungen, Quartalsberichte und anderen Märchen aus der großen wichtigen Business-Welt von den vielen mißratenen Unternehmen im WWW.

Internet

Promi-Quitscheentchen

[Dracula in der Wanne] »“Rub-a-dub-dub with stars in your tub” as Hollywood meets home decor with the world`s first ever celebrity bath tub duck line of the greatest icons of entertainment, athletics, and history.«

Sei es nun die Queen, Graf Dracula oder die Mona Lisa, man kann sie alle in Entchen-Form für die Badewanne haben. Celibriducks ist eine liebevoll gestaltete Site, da fehlt nichts, von Rundumansichten der Entchen über Zitate und historischen Hintergrund der Figuren bis zum CELEBRIDUCK THEME SONG (Link weist auf WAV-Datei!) – alles da!

(via Neat New Stuff)

Weblogtalk

Blogosphere

Da ist ja ein interessanter Artikel an mir vorbei gelaufen, dank Martin taucht er aber nun mit einer Woche Verspätung auch hier in der Sammlung auf: Die wilde Ehe des Journalismus betrachtet Journalisten und Weblogs und webloggende Journalisten, bei gHack wird drüber diskutiert.

Interessant ist auch die Diskussion in der mir bis dato unbekannten Strohhalm-Community, dort ist auch endlich mal jemanden die Unschärfe im Diskurs bezüglich “Weblog” und “Tagebuch” aufgefallen (via Schockwellenreiter).

Amüsant ist die Betrachtung von John Hiler auf Microcontent News über sogenannte Dating Blogs, also Weblogs in denen sich die Betreibenden über ihre Versuche bei der Annäherung an das andere Geschlecht auslassen. John findet sie amüsant zu lesen, vergleichbar mit Bridget Jones und “Sex and the city”, und findet es schade wenn die Dating Blogger dann jemanden gefunden haben und damit keine Dating Blogger mehr sind: »If you`re running a dating blog, please ask yourself: is my happiness worth letting down all of my readers and fans?«

Internet

Ätna

[Ätna] Der Vulkan Ätna im Internet:
Eine Satellitenaufnahme der NASA zeigt die enorme Rauchfahne, eine Webcam (die leider nur manchmal funktioniert) zeigt genau wie diese aktuelle Bilder vom Vulkan (via NetNewsLetter). Hier gibt es eine Galerie mit Fotos und Videos vergangener Ätna-Ausbrüche. Einen mehr wissenschaftlichen Touch hat diese Site.
Infos über aktive Vulkane gibt es bei Vom Ätna zum Stromboli und Links zu weiteren Vulkan-Webcams gibt es hier, wobei aber die am Ätna gerade inaktiv ist.

Momentaufnahme

Wochenende

[Wiesbaden Hauptbahnhof]



Und das war es auch schon für diese Woche, nächstes Update des Netzbuchs gibt es frühestens Montag abend, das Offline-Leben und die physischen Weiten der Welt haben ja auch etwas zu bieten, ein schönes Wochenende allerseits!