September 2002

Zeugs

Durchblick ...

[Da isser!]


… ist wieder hergestellt! Dank eines neuen hübschen 19-Zoll-Monitors ist das Fenster zur virtuellen Welt nun wieder geöffnet und mein Home-Office ist wieder ganzheitlich arbeitsfähig.

Internet

Übel der Kommunikationsgesellschaft: Abwesenheitsnotiz

Ich warne ja immer vor den auch bei meinem Arbeitgeber überaus beliebten automatisch generierten Abwesenheitsnotizen, denn diese werden ja auch unkontrolliert ins Internet verschickt und erweisen sich als besonders tückisch bei Newsletter- oder Mailinglisten-Abos.

Pepilog hat wunderbares Anschauungsmaterial geliefert wie sich so eine Abwesenheitsnotiz auswirken kann, wer es nicht glaubt kann ja mal hier schauen… ;-)

Zeugs

Trackback kaputt!

Das Trackback-Skript auf das Netzbuch funktioniert nicht richtig, ich sehe zwar das Trackback gesendet wurden aber sie tauchen nicht in der Datenbank auf. Obwohl ich das ja damals ausprobiert habe und es einwandfrei klappte, dem werde ich natürlich auf den Grund gehen.

Sorry an die vier “Unbekannten” die an den Artikel zum Thema RSS-Feeds vergeblich ein Trackback gesendet haben, wird repariert werden!

Weblogtalk

Über Weblogs und Bundestagswahl ...

… schreibt Marcus Hammerschmidt in Telepolis. Dieser Artikel ist aber nur ein Vehikel das dem Autor ermöglicht in erster Linie seine eigenen politischen Ansichten zum Besten zu geben (Zitat): “Die Horrorvorstellung einer Bundesrepublik, die von Stoiber regiert wird, scheint vielen die Horrorvorstellung einer Fortsetzung der rot-grünen Koalition akzeptabler zu machen – Kosovolüge hin, Bestandssicherung für die deutsche Atomkraft her.”

Und eine nebulöse Andeutung (Zitat): “Die Blogger haben eines der mächtigsten Kommunikationssysteme der Geschichte in Händen, können es sich angesichts der dunklen Bedrohung aus Bayern aber nicht mehr leisten, über Alternativen zum Immergleichen nachzudenken und zu diskutieren – seien die nun am 22. September wählbar oder nicht.” Wählbar oder nicht, für Hammerschmitt ist wohl die “große Revolution” die “wahre Alternative”, denn in der parlamentarischen Demokratie gibt es (zumindest für unseren Autor) wohl keine “wählbare” Alternative. Es sei denn er meint die “CSU auf Ostdeutsch”, die PDS. Dann aber doch lieber Rot-Grün, Panzerketten und Atomkraftwerke mit Bestandsgarantie …

Marcus pflegt in seinen Beiträgen (nicht nur in Telepolis) immer einen absoluten Wahrheitsanspruch der mich an die Totalitarismustheorie in der Ausprägung von Hannah Arendt denken lässt, totalitäre Herrschaft beginnt immer mit dem subjektiven Gefühl im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein …

Zeugs

Trackback once again (Update)

Ein Test ergab: MoveableType “trackbackt” mich einwandfrei an und erscheint auch (siehe Link “Trackback” unter dieser Nachricht), aber Sunlog “trackbackt” nicht, es kommt eine Fehlermeldung zurück. Woran liegt das nun? Müssen wir noch mal ein bißchen schauen.

Nun haben wir geschaut, des Rätsels Lösung: Daniels Trackback-Skript wertet die User-Agent-Umgebungsvariable aus und geht davon aus dass ein Trackback-Ping immer als “MoveableType” angepingt kommt, Sunlog liefert aber keinen UserAgent mit und daher bekommt Daniels Skript nicht mit dass es angepingt wird. Tja, dumm gelaufen, einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul, aber wenn man nicht alles selbst programmiert … ;-)) (für sensiblere Gemüter: das war ein Scherz!)

Seltsames

CoolTools: Tarnkappe und magischer Bildschirm

[Abbildung: Forscher beim Testen der Tarnkappe] Für die Realisierung eines uralten Menschheitstraumes, der Tarnkappe, wurden nun die theoretischen Grundlagen geschaffen, berichtet Slashdot. Denn auf einen “Tarnmechanismus” hat ein Amerikaner ein Patent angemeldet. Dieses Gerät soll auf der Rückseite das Licht über Fotozellen aufnehmen und auf der Vorderseite wieder aussenden so dass ein Betrachter das Gefühl hat durch die Dinge unter der “Tarneinrichtung” hindurchzuschauen. Das exklusive Foto links zeigt die Forscher bei einem Test dieses Geräts in einem weißen Raum …

Bis dieses Gerät Marktreife hat kann man vielleicht schon ein anderes Problem angehen, nämlich dem dass jeder der an Deinem Schreibtisch vorbei kommt sieht dass Du während der Arbeitszeit bild.de und Weblogs liest. Wie die futurezone berichtet hat eine japanische Firma namens Iizuka Denki Kogyo (diese URL dient nur der Vollständigkeit, oder kannst Du etwa japanisch?) einen Spezialbildschirm entwickelt der nur mit einer speziellen Brille angeschaut werden kann, ein zufällig vorbeikommender Vorgesetzter sieht nur dass jemand mit einer Art Sonnenbrille vor einem weißen Bildschirm sitzt …

Weblogtalk

Neues über Weblogs

Über “akademisches Bloggen” als neue (?) Form des Journalismus berichtet der Daily Californian, und in Slate diskutieren Weblogger Andrew Sullivan und Kurt Andersen von inside.com die Frage: Are Weblogs Changing Our Culture? Diese bezieht sich natürlich auf das von Rebecca Blood herausgegebene Buch We`ve Got Blog. How Weblogs Are Changing Our Culture Eine lesenswerte Diskussion! (via Microcontent News)


Auch noch interessant: Eine Sammlung zu der Frage Was ist ein Weblog? (via Schockwellenreiter).


Nachtrag, damit die Sammlung nicht unvollständig wird: Im Fluter wird die mangelhafte Trennschärfe des Begriffs “Blog” beklagt, aber die Problematik wird mit der These dass die große Bandbreite “nur die Gesamtheit unserer Erfahrungen wieder[spiegelt]” aufgelöst (via Martin Roell`s eBiz Weblog).

Krieg im Irak?

Die Debatten um den Krieg im Irak werden immer wilder und entzweien die nach dem 11. September geschlossene “uneingeschränkte Solidarität” mit den USA. Tony Blair kündigt an dass Großbritannien einen “Blutpreis” zahlen wird (BBC). Übrigens finden und fanden bereits jetzt Angriffe auf den Irak statt, der gleiche Artikel berichtet von einem Angriff von etwa 100 amerikanischen und britischen Kampfflugzeugen auf eine Flugabwehrstellung im Norden des Irak.

Die Deutschen haben keine Lust auf “Blutpreise”, jeder der nur in den Verdacht gerät in den Krieg im Irak ziehen zu wollen wird dafür vom Wähler abgestraft werden. Die Frankfurter Rundschau beleuchtet das wg. des Irak-Feldzugs derzeit angespannte Verhältnis zwischen den Regierungen in Washington und Berlin und macht auf einen interessanten Paragraphen in unserem Grundgesetz (Artikel 26, Absatz 1) aufmerksam: “Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.”

Die taz berichtet über Bushs Bemühungen in Europa und bei den UN “Hilfssheriffs” anzuheuern: “Britische und amerikanische Medien spekulierten unter Berufung auf hohe US-Beamte, dass Bush eine militärische Begleitung der Inspektoren durchsetzen will. Würde Irak den von US-Soldaten begleiteten Kontrolleuren den Zugang zu Einrichtungen verweigern, wäre dies ein Anlass zu einer groß angelegten Invasion. Faktisch könnte dies auf eine teilweise Besetzung des Irak hinauslaufen.”

Michael Stürmer malt in der Welt das Schreckgespenst des “Terrors mit Atomwaffen” an die Wand: “Vielleicht geschieht ein Wunder, und Saddam Hussein wird zur Bergpredigt bekehrt. Vielleicht aber auch nicht. Dann steht die Schrecken erregende Frage, ob der frühere Krieg der bessere ist. Sie hat eine moralische Antwort, die lautet Nein. Und sie hat eine strategische Antwort. Um die geht es.” Und: “Im Kartenhaus ihres Wunschdenkens leben die Europäer seitdem mit der Gewissheit, dass die USA, wenn es zum Schlimmsten kommt, für sie sorgen. Zerreißt der erste grelle Blitz aus dem Mittleren Osten die laue Stimmung, ist es indessen zu spät.”

Symptomatisch. Allgemein kann man feststellen dass die professionellen Politbeobachter immer gleich das Gespenst der außenpolitischen Isolation bemühen wenn eine deutsche Regierung nicht umgehend auf den Herrn und Meister in Washington hört, stellvertretend dafür noch die SZ: "Ein klares Nein an die Adresse der USA, wenn es um eine Intervention im Irak geht, ist schon ein sehr deutliches Wort. Es muss nicht mit Kraftausdrücken angereichert werden. Die Gefahr liegt zur Zeit darin, dass der schmissige Ton der Marktplätze und Hallen, auf denen der Wahlkampf stattfindet, ungedämpft übergreift auf die Rhetorik des diplomatischen Parketts. "

Internet

Neues aus dem Irak

Immer wieder interessant in diesen kriegerischen Zeiten finde ich es ungefiltert zu hören was die “andere Seite” so zu sagen hat. Die Iraq Daily Newspaper wird vom irakischen Informationsministerium herausgegeben, ist aber leider voller fehlerhafter Links. Dafür gibt es aber für “Fans” eine kleine Galerie mit Portraits von Saddam Hussein. Eine etwas sorgfältigere Arbeit ist die Seite der irakischen Nachrichtenagentur INA, hier finden sich die (selbstverständlich regierungsgesteuerten) Nachrichten aus dem Irak (via Metafilter).

Und Saddam Hussein hat auch eine Homepage, inklusive offizieller Biografie.

Generell ist es immer interessant Nachrichten direkt aus anderen Ländern zu lesen, hier gibt es eine Liste mit Links zu englischsprachigen Zeitungen aus aller Welt (weiter unten, ganz oben sind die aus U.K.) und Links zu weiteren Verzeichnissen und Listen.

Weblogtalk

Weblog-Szene ...

… oder: Wer ist Wir?

Hier folgt wieder ein wenig Selbstreferenz über Weblogs, wahrhaft wichtige Dinge findet der davon gelangweilte Betrachter in den Beiträgen darunter ;-)

Ein Beitrag von Jörg hat mich ein wenig “sensibilisiert”, so dass ich mich frage wenn ich bspw. bei Moving Target ständig Sachen lese in der Art “Zeit zum Bloggen? Vielleicht haben wir die ja gar nicht” (da) oder “Wir werden doch wohl nicht Telepolis infizieren?” (da):

Wer ist Wir?

Definiert die technische Form eine Gemeinschaft, generiert der formale Stil eine Ähnlichkeit des Inhalts, ein gemeinsames Interesse, überhaupt irgendetwas Gemeinsames?

Eher nicht, es gibt deutsche Sites die sich “Weblog” oder “Blog” nennen mit denen ich auf gar keinen Fall in einen Topf geworfen werden möchte, aber ich werde den Teufel tun und jetzt Links auf Beispiele setzen, der geneigte Betrachter möge einmal beim Blogcheckup vorbei schauen und findet schnell die Seiten die ich meine.

Das wäre dann für diese Woche die “semi-philosophische selbstreferenzielle Betrachtung zu Weblogs als solchen” ….

Internet

Gucken!

[UNPLUGGED - Prix Arts Electronica]



Heute, 21:00 Uhr, 3Sat: Prix Ars Electronica, Verleihung der Goldenen Nica(s) anlässlich der Ars Electronica in Linz.

Mehr gibt es heute nicht, Projekte, Kunden, Leben, und all dieses Zeug haben mich schwer geschafft ;-)

Zeugs

11. September Remineszenzen

Man soll ja nicht immer nur kritisieren: Die Ausgabe der Tageszeitung, kurz “taz” genannt, zum 11. September liefert wieder einmal eine Begründung warum ich das Blatt trotz der damit verbundenen Widrigkeiten (wie Postzustellung, spät und unzuverlässig) abonniert habe.
Nicht verpassen, irgendwo abgreifen und lesen!

Und noch etwas aus der Abteilung “11. September-Verarbeitung”: Der Dokumentarfilm der Brüder Naudet der gestern abend in der ARD ausgestrahlt wurde war wirklich beeindruckend, statt der ewig gleichen Sondersendungen voller Endlosschleifen der immer gleichen Bilder, verbunden mit einer Betroffenheitslyrik die einem zur Fernbedienung greifen lässt, ließ dieser Film einfach die Kamera “sprechen”. Das einzig sehenswerte Werk in der medialen “11.September-Orgie” …

Internet

Der Tod eines Palm ...

“… kann jeden von uns plötzlich und ohne Vorwarnung treffen. Keiner ist davor gefeit. Eine Unachtsamkeit, ein Ungeschick und schon ist es passiert: Ohne Schutz und Gnade entgleitet unser geliebter Palm unseren Händen, fliegt vom Tisch oder Regal und knallt jäh auf den viel zu harten Boden. Ebenso: Der kleine Liebling wird zu hart gequetscht oder gar überfahren. Das bedeutet unermesslichen Schmerz und tief empfundene Trauer” (Palmfriedhof).

Wenn es soweit ist, dann macht Euren Palm unsterblich und setzt ihm ein Denkmal auf dem Palmfriedhof. Meinem kleinen M105 geht es noch gut, außer dass er ein bißchen durstig ist nach Batterien. Aber das sollte einen nicht davon abhalten die eine oder andere Kerze auf dem Palmfriedhof zu spenden. Und unbedingt die Geschichte vom Tod eines Palm auf der McDonalds-Toilette lesen (direkter Link geht nicht, dämliche JavaScripte lassen den Browser komisch reagieren wenn man den Link “rausoperiert”), ihr findet die Story bei den “5 tragischsten Fällen” an Nummer 1, “Palmklo”.

Webworking

Wiki

“Tim Berners-Lees Traum Anfang der 90er Jahre war nicht der Webbrowser, wie ihn ein jeder kennt, sondern eine Mischung aus Viewer und Editor. In einem im Wesentlichen nichtkommerziellen Bereich hat sich eine solche Technik durchgesetzt: bei den Wiki-Engines” (iX).

Webworking

Road-Dawg

Road-Dawg wird eine webbasierte Groupware mit Workflow-, Projekt-, Kunden- und Zeit-Management. Das Hauptaugenmerkt liegt nicht im Kampf um die meisten Features sondern in Sachen Usability, Übersicht, Sicherheit und Geschwindigkeit. "

Webworking

Wakka

“Nach ein paar wirklich sehr anstrengenden Tagen (Festplatte abgeraucht, stressiger Einbau einer neuen, teuren Platte; Katerchen mit Pilzinfektion; diverse Leute, die noch von mir Geld bekommen, drohen mir mit dem Brechen von Knochen) habe ich Wakka 0.1.1 veröffentlicht. Änderungen/neue Features findet Ihr wie immer im WakkaChangeLog” (Mornography).

Momentaufnahme

Magie der Destruktion

[Abriß 1]


Neben dem Wiesbadener Hauptbahnhof wird die alte Hauptpost, eine schlimme Bausünde aus den 60er Jahren, abgerissen. Als ich dort vorbei kam wurde ich magisch angezogen von der Faszination der Zerstörung, ich könnte stundenlang zuschauen wie der Bagger in die Betonplatten haut die mit einem Getöse und aufsteigendem Rauch zerbrechen …

[Magie des Baggers]




Zeugs

Zerhauen!

Irgendein Eintrag hat meinen Seitenaufbau ruiniert, im Mozilla erscheint die Fußleiste plötzlich oben rechts neben der Kopfleiste. Wahrscheinlich irgendwo vergessen einen div zu schließen, in irgendeinem Beitrag. Die Frage ist nur: In welchem?

Zeugs

Arbeiten? Nö!

[Idyllisches badisches Kleinod]



Ich muß heute morgen mal fies sein: Macht die Arbeit Spaß? ;-)

Ich habe nämlich ein paar Tage Urlaub von allem was so nervt (und davon gibt es genug), und das ist auch gut so. So verziehe ich mich ein wenig in die badische Idylle und alles ist erst mal gut.

Die Musik zum Tage: LINKIN PARK – Runaway

Musik

Wo war Liam?

[Noel in der Schmidt-Show vom 18.9.02] Gestern (Mittwoch) abend waren Oasis in der Schmidt-Show und spielten live “Little By Little” vom göttlichen aktuellen Album “Heathen Chemistry”. Aber wo war Liam Gallagher? Hatte der frei weil der Song sowieso von Bruder Noel gesungen wird? Fragen über Fragen … ;-)

Weblogtalk

Weblog-News

Und hier nun mal wieder, “for the record”, News und Klatsch aus der “Worldwide-Weblogger-Community”, die diese Woche ein wenig liegen geblieben waren, aber Vollständigkeit muß sein! ;-)

Am 17. September gab es in der Graduate School Of Journalism eine Podiumsdiskussion zum Thema “Weblogs: Challenging Mass Media and Society”. Quasistoic berichtet darüber. Interessant seine Bemerkungen über Weblog-Promi und Buchautorin Rebecca Blood die seiner Ansicht nach sich etwas darauf einbildet “von Anfang an” (wann immer das auch war) dabei gewesen zu sein und eine gewisse Arroganz gegenüber Newbies an den Tag legte. Außerdem soll sie neidisch gewesen sein dass Meg Hourihan von ihren “Fans” Artikel aus ihrer Amazon-Wunschliste geschenkt bekommt, und sie nicht. Very sad, poor Rebecca … ;-) Noch ein nettes Zitat (lt. Quasistoic) von Dan Gillmor über den Zeitbedarf für ein Weblog: “It`s a beast that demands feeding all the time” (via Corante On Blogging).

Und ein paar neue Artikel über Weblogs in der “normalen” Presse gibt es auch (diese findet man immer sehr aktuell in der rechten Spalte bei Microcontent News, zumindest in englischer Sprache). Lesenswert ist der im Guardian , in der LA Times, in Wired über die Weblog-Szene in Brasilien, kritisch das America Enterprise Magazine, und technisch der Newsletter von Small Initiatives. In Deutschland gab es auch einen, in den Stuttgarter Nachrichten über den Bloghaus-Initiator Thomas Gigold.

Internet

Human Virus Scanner

Viren-Scanner gibt es in allen Variationen und für alle möglichen Betriebssysteme, aber das Hauptproblem sitzt bekanntlich vor dem Rechner. Also wurde es Zeit für den Human Virus Scanner, man klickt auf Symbole die man erkennt und bekommt dann seine Diagnose nebst passenden Gegenmaßnahmen (via futurezone).

Ich leide an Linux, Sci-fi, British, Politics, Hippyism(!), Environmentalism, Macintosh und Cars, und höchstwahrscheinlich an Industrial, Unix, vi und X11. Oh jeh!

Musik

Wiedergehört: TIAMAT Wildhoney

[TIAMAT Wildhoney] “With every tear a dream …”

Beim Wühlen in der CD-Sammlung bin ich auf ein Meisterwerk gestoßen was ich schon lange nicht mehr gehört habe: “Wildhoney” von Tiamat. Ein Meisterwerk an das Tiamat danach höchstens noch auf “A Deeper Kind Of Slumber” näherungsweise herankamen. Wildhoney enthält psychedelisch-verträumte Passagen die dann abrupt auf das “volle Brett” umschalten, Sänger Johan Edlund flüstert manchmal fast seine (mir zumindest) nahezu unverständlichen Texte und brüllt im nächsten Moment aus Leibeskräften, ein verstörendes Meisterwerk voller Poesie und Gewalt. Hörenswert, zumal es dieses Prachtstück immer mal wieder zum reduzierten Preis zu erwerben gibt.

Man sollte öfter mal in den CDs wühlen ;-)

Weblogtalk

Weblogs und Linux?

Ich würde es zwar nicht ganz so krass ausdrücken wie ronsens, aber der Artikel auf eDings mit dem Titel Blogs in den Medien: Lust und Frust im Blogger-Land krankt an einem gewaltigen Fehlschluß: Weder Linux noch die m.E. von ihrer “Diffusität” überhaupt nicht mit Linux vergleichbare “Weblog-Idee” können, sollen oder müssen ihre höchste Erfüllung in kommerzieller Anwendungsfähigkeit finden, sprich, sie brauchen überhaupt nicht “auch im kommerziellen Bereich ihre Berechtigung haben.”


Aber vielleicht sind Linux und Weblogs doch vergleichbar: Sie sind da, man kann es benutzen, wenn man möchte, wenn nicht, auch gut. Davon geht weder die “Linux-Welt” noch die “Weblog-Welt” unter …

Internet

Google auf dem Weg in den Portal-Abgrund?

Und schon wieder Metafilter (heute stehen halt `ne Menge toller Sachen drin): Google-News. Oh nein, wird die Suchmaschine, die ich immer wg. ihrer Schlichtheit und des Verzichtes auf diesen sich vor einigen Jahren auf sämtlichen Suchmaschinen ausbreitenden “Portal-Schnick-Schnack-Virus” geschätzt habe, nun auch auf den Weg in diesen Dot-Com-Tod-Abgrund namens “Portal” gehen?

Wohl nicht, sieht eher nach einer Maxi-Ausgabe von Daypop aus.

Internet

The Homeless Guy

Ein Obdachloser aus Nashville mit eigenem Weblog. Soll man nun an das Gute im Menschen glauben und annehmen dass das tatsächlich so ist, oder mahnt die legendäre Kaycee Nicole-Story zur Skepsis?
(via randgänge)

Im Internet merkt niemand dass du ein Hund bist – solange du nicht bellst (Autor ist mir leider entfallen)

War es Howard Rheingold? Apropos, auf PopTech findet man ein interessantes Interview mit diesem Urgestein der Netzkultur.

Internet

SIE wissen wo Du bist!

“Motorola hat nach eigenen Angaben einen Durchbruch bei der Fertigung von GPS-Empfängern erzielt, der künftig die Integration der Satellitenortung in fast jedem elektronischen Gerät erschwinglich machen und gleichzeitig technisch vereinfachen soll” (futurezone).

Super Sache, dann ist es vorbei mit solchen Sachen wie nach einem externen sommerlichen Kundentermin auf dem Rückweg erst einmal ausgiebig Capuccino in einem lauschigen Cafe zu schlürfen und dann laut stöhnend ins Büro zurück zu kommen (hüstel), denn in Deinem Firmen-Handy, -PDA oder -Laptop steckt dann ein Chip auf dem der Chef verfolgen kann wo Du steckst. Es lebe der technologische Fortschritt …

Internet

Amerikanischer Journalismus nach dem 11.September

“Why the current state of American journalism is good for media corporations, good for politicians, and bad for democracy: A review of Journalism After September 11.”

Ein lesenswerter Artikel (eigentlich eine Rezension) auf kuro5hin.org über den aktuellen Zustand des amerikanischen Journalismus in der Klemme zwischen journalistischen Idealen und dem Zwang zu Patriotismus und “auf der richtigen Seite stehen”, von einem Amerikaner, übrigens. Er erzieht uns zu Kritik gegenüber der amerikanisch dominierten Medienwelt, denn wir wissen: Etwas das irgendwo passiert ist auch bei uns erst ein Ereignis wenn es kurz drauf bei CNN auf dem Schirm erscheint, wie Luhmann gesagt hätte, in der Umwelt des selbstrefrentiellen Systems in dem wir alle hängen wahrgenommen wird.

Weblogtalk

Weblogs in den Medien

Und wieder frische Artikel aus der professionellen Medienwelt über Weblogs:
CNN: “To blog or not to blog”. Ein etwas arg oberflächlicher Artikel, aber der letzte Satz bringt es auf den Punkt: “All you have to do is type, as in e-mail or a word processor. Oh yes, and have something to say.” Genau!

Ein Laden namens Entrepeneur Magazine dagegen “schwafelt” daher über Weblogs in der Business-Welt: “A collaborative company blog could give your employees one place to go to keep up on business happenings, memos and announcements.” Alle verehrten Leserinnen und Leser die angestellt sind mögen einmal einen Moment die Augen schließen und sich das bei ihrem Arbeitgeber vorstellen …. Eben!

Schon lesenswerter dagegen der Artikel in der New York Times (erfordert kostenlose Registrierung, lohnt sich aber bei der NYT) über die Zwickmühle in der “bloggende” Berufsjournalisten stecken.

(via Microcontent News)

Momentaufnahme

Grenzpunkt

[Grenzpunkt]


Da es heute hier alles so textlastig ist markieren wir noch einen grafischen “Grenzpunkt” zwischen Sommer und Herbst, und Licht und Schatten, denn es ist ganz schön kalt. Grenzpunkte setzt auch das Leben manchmal, nicht nur der Kalender, genau wie Kälte nicht nur vom Wetter kommt, aber wir wollen ja nicht haltlos herumphilosophieren …

Weblogtalk

Mehr Weblog-News

Im Moment tut sich viel in Sachen “Betrachtungen über Weblogs als solches” von außen und innen:


Zunächst ein Nachtrag zu diesem Beitrag. Von der dort erwähnten Podiumsdiskussion sind nun drei weitere Berichte und Mitschriften verfügbar, nämlich von jaycross (via randgänge), von Radio Free Blogistan (via Microcontent News) und von JD Lasica (via Corante on Blogging).


Bei Texte zur Wirtschaft gibt es eine Reihe über Weblogs: Und wer waren alle? von Stephan Herzceg (Malorama), Archäologie des Bloggens von Jörg Kantel (Schockwellenreiter) und Wenn Medien zu oszillieren beginnen: (Dann macht es) BLOG! vom tzw-Herausgeber Christian Eigner.


Und ein weiterer Artikel in englischer Sprache: Network Computing sieht Weblog-Tools “only half-baked”. Dem muß ich widersprechen, die von mir eingesetzte pMachine z.B. kann beliebig viele Kategorien vergeben, zusammen mit der Suchfunktion ist ein solches Tool geradezu der ideale “Online-Wissensspeicher”.


Und ausnahmsweise mal einen Hinweis auf ein mir bisher unbekanntes Weblog: smalla.de Info Feed. Gefällt mir optisch und inhaltlich sehr gut, Reminder an mich selbst: Da mal ein wenig intensiver drin “schmökern”.

Weblogtalk

BlogComp

Praktisch für den unentschlossenen Blog-Willigen der nicht weiß welche Software er einsetzen soll: BlogComp vergleicht die bekanntesten Systeme miteinander damit man auf einem Blick sieht wer etwas kann und wer nicht.

Internet

fussballdaten.de

Wer kennt das nicht: Da sitzt man gemütlich beim Bier zusammen und diskutiert die Frage: “Wer schoß eigentlich die Tore beim 4:0-Sieg von Fortuna Düsseldorf gegen Bayern München in der Saison 85/86?” Normalerweise müsste man dann stundenlang Bundesliga-Jahrbücher wälzen, aber nun gibt es fusballdaten.de. Stundenlang kann man dort in Aufstellungen, Bilanzen und Spielplänen wühlen und sich so manchen glorreichen Sieg oder verheerende Niederlage noch einmal ins Gedächtnis rufen.

Ach ja, die Frage von oben klärt sich hier. Ich war übrigens damals dabei, war gut ;-)

Zeugs

pMachine 2.2

[pMachine 2.2 - The Power To Publish Your Universe] Das meines Erachtens beste der Weblog-Tools, die pMachine, ist gestern in der brandneuen Version 2.2 erschienen. Die Featureliste liest sich immer eindrucksvoller, wobei mir klar ist dass niemand alles brauchen wird, aber es ist da!
pMachine gibt es in zwei Geschmacksrichtungen: Als “Free”-Version, kostet nix und bietet alles um ein Weblog zu führen. Die “Pro”-Version kostet 45$ für nicht-kommerziellen Gebrauch und kann mehrere Weblogs unter einer Oberfläche verwalten. Wobei man den Begriff “Weblog” in dem Fall nicht zu eng sehen sollte, durch die Flexibilität der pMachine kann eine komplette Homepage mit Bildersammlung, Gästebuch, Tagboard, Forum und was weiß ich alles mit pMachine Pro gebastelt werden.

Diese neue Version muß natürlich ASAP im Netzbuch eingebaut werden, wenn also mal kurzzeitig hier alles etwas seltsam aussieht dann hast Du gerade in dem Augenblick das Netzbuch besuchst in dem der Upgrade lief.

Internet

Make your own Bush Speech

Tolle Sache: Man muß nicht warten bis George Bush seine üblichen Reden über das Böse in der Welt auf CNN hält sondern kann sich selbst eine zusammenstellen und dann anschauen und anhören: Make Your Own Bush Speech (Vorsicht, Flash!). Je nach Zusammenstellung klingt das erstaunlich authentisch!

(via Daypop Top 40, hurra, Daypop ist wieder lebendig!)

In dem Zusammenhang, eine vielsagenden Bemerkung von George Bush die einen tiefen Blick auf das wahre Motivationsgemisch des amerikanischen Präsidenten bezüglich Irak liefert (Zitat lt. CNN):“After all, this [Saddam, Ergänzung von mir] is the guy who tried to kill my dad.”

Kann das die Triebfeder für rationale Politik des mächtigsten Mann der Welt sein? Wer stoppt dieses Bürschchen im Weißen Haus bevor es zu spät ist?

Zeugs

Update auf pMachine 2.2

So, nun läuft hier pMachine 2.2. Erst einmal testen ob alles noch so funktioniert wie es funktionieren soll. Mit den “Tages-Überschriften” habe ich noch eine Baustelle, es fällt zwar im September nicht auf aber die Funktion der pMachine setzt die Monatsnamen in englischer Sprache, meine eigene Funktion die ich vorher hier drin hatte natürlich nicht. Da müssen wir mal ein bißchen schauen was man da machen kann …