Mai 2002

Internet

Die freie Hasswirtschaft ...

… hat "Spiegel Online" entdeckt. Wie immer wenn in den USA oder Europa ein Schüler durchdreht und ein Blutbad anrichtet sind die Schuldigen schnell ausgemacht: Filme, Computerspiele und natürlich Musik.

Marilyn Manson, Leadsänger der gleichnamigen Düster-Metal-Band, war schon in Littleton ein Hauptkandidat für den primär Schuldigen, er trägt ja auch, wie der Spiegel weiß, "aus Verehrung" für den Mörder Charles Manson den Namen "Manson". So einfach ist das.

Würden die Kiddies brav in die Kirche gehen und nicht ständig am Computer daddeln oder düsteren CDs lauschen dann wäre alles gut, keiner dreht durch, Harmonie und Frieden überall. Nun ja, träumt weiter!

Internet

Stoiber und das Internet

Edmund Stoiber, Kanzlerkandidat der Union, nutzt das Massaker von Erfurt aus um seine rigiden politischen Vorstellungen unter das (Wahl-)Volk zu bringen. In einem Interview mit heute.online bekommt man eine Kostprobe.

Stoiber, nach eigenem Bekunden "kein klassischer Benutzer des Internets", möchte alles verbieten was nicht in sein reaktionär-konservativ-klerikalbajuwarisches Weltbild passt. Videofilme, Computerspiele, einfach alles. Jemand der CounterStrike spielt kann einfach kein guter Mensch sein. Und überhaupt, dieses Internet muß grundsätzlich reglementiert werden, denn es ist gefährlich. Da kann ja jeder einfach seine Meinung sagen und (Zitat) "dadurch kann man eine sehr unkalkulierbare politische Diskussion bekommen." Das ist in der Tat übel, wenn schon Diskussionen dann solche die Stoiber steuern kann über seine Männer in den Medien (ich sage nur "Report München" in der ARD, Tendenzfernsehen in Reinkultur).Ich könnte mich nur aufregen, das Wahlvolk hat es in der Hand dass Stoiber im Bayernlande bleibt, aber da sehe ich schwarz. Das Wahlvolk hat ein kurzes Gedächtnis und 16 Jahre "Zeitalter der Stagnation" unter CDU/CSU und FDP bereits wieder vergessen …

Internet

Intro: Das Netzbuch

Willkommen in meinem neuen Weblog "daas Netzbuch".

Die LeserInnen die mich noch aus Zeiten der CompuServe-Foren "Planet", "Netpro" und "Famcom" kennen, wissen in etwa was mir vorschwebt: Ein Weblog als kritischer Begleiter und Beobachter des Internets, insbesondere im Zusammenspiel von Internet, Medien und Politik. Denn da gibt es die erstaunlichsten Dinge zu berichten und zu dokumentieren.

Die ursprüngliche Idee eines Weblogs war ja: Links die man aufgespürt hat für den Rest der Menschheit (und natürlich sich selbst, wer weiß heute schon noch welche Site er vorgestern besucht hat) zu dokumentieren und zu veröffentlichen, so dass nach und nach ein persönliches "Netztagebuch" entsteht in dem sich individuelle Interessen und Präferenzen dokumentieren. Heute gibt es vermehrt auch Weblogs die mehr persönliche Tagebücher sind, aber das schwebt mir weniger vor.

Besonders spannend wird es natürlich wenn BesucherInnen dieser Site ihre Meinung dazu kund tun oder selbst interessante Orte aus dem Netz bekannt geben, ob und in welchem Umfang das passieren wird muß die Zukunft zeigen. Zunächst einmal ist es ein kleines Experiment und ich bin gespannt ob etwas und was daraus wird!

Internet

Warum eigentlich?

Warum eigentlich unterhält man eine Homepage, oder die verschärfte Steigerungsform davon, ein Weblog? Das ist eine wirklich gute Frage. Und gleichzeitig eine schlechte Frage.

Grundsätzlich ist es ganz einfach. Warum klettern Leute Berge hinauf? Warum fahren Leute mit Formel 1-Autos im Kreis? Eben! ;-)
Das Internet ist dazu da um es zu nutzen. Die meisten verstehen darunter passiven Konsum, für sie (ich nenne sie mal die "Konsumenten") ist es eine Art Fernsehen was nur etwas komplizierter zum laufen zu bringen ist. Aber das ist ja nicht alles. Gemäß dem Motto von Tim Berners-Lee, dem Erfinder des WWW, heisst es "everyone’s a publisher". Es ist ein Grundbedürfnis des Menschen (zumindest der meisten) ihre Meinung zu verkünden, und das WWW bietet dazu die ideale Plattform. Und da meine Freundin M. nicht müde wird zu betonen dass ich ein Langweiler bin muß ich das auch im WWW unter Beweis stellen.

Alles klar? ;-)

Wahrscheinlich nicht, aber so ist das halt!

Internet

Moral in einer unzensierten Welt ...

… fordert erneut <a class="textlink" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,195412,00.html" target="_blank">Spiegel Online.

In einem aktuellen Bericht wird über die ersten Auswirkungen der nach Erfurt grassierenden neuen Lust an der Zensur berichtet.

Erstaunlich finde ich dass sich ausgerechnet in Spiegel Online die anklagenden Berichte gegenüber Computerspielen, Musik und auch fiktiven Texten aus Web-Foren häufen. Ist das der neue Geist der Zeit, soll das mediale Trommelfeuer nach "Erfurt" uns dazu bringen die Schere im Kopf freiwillig anzusetzen und die CounterStrike und Marilyn-Mansons-CDs in Tonnen zu werfen?

10.05.2002 23:32 Uhr Internet

The Story Of Nadine

Jeder von uns der im Internet aktiv ist kennt das Problem der unerwünschten Werbemails, auch "Spam" genannt. In Slashdot.org erschien eine Story die die wahnwitzigen Ausmaße dieses Phänomens schildert.

Eine Userin eines amerikanischen Internet-Dienstleisters hatte auf irgendeiner Website versehentlich eine falsche Email-Adresse angegeben, und damit nahm das Verhängnis seinen Lauf. The Story Of Nadine schildert die Ereignisse in einem sarkastischen und unterhaltsamen Stil, und legt auch gleich Auszüge aus Mailserver-Logs und Werbemails vor die den Wahnsinn dokumentieren.Man bekommt den Eindruck dass das was ab und an unerwünscht in unsere Mailbox flattert nur die Spitze eines Eisbergs ist, ich möchte gar nicht wissen was täglich an unerwünschten und überflüssigem Zeug durch das Internet wandert.

Internet

Das Internet Wetter ...

… findet man natürlich im Internet.Denn nicht nur in der realen fleischlichen Welt, dem "Meatspace", gibt es "Wetter", sondern auch im Internet.

Über so manchen Router können sich dunkle Wolken zusammen ziehen, und an manchen Switches toben wilde Datengewitter.The Internet Weather Report misst täglich sechs mal von den USA aus die Verbindungen in die weiter Internet-Welt, die dabei gewonnenen Daten werden dann mit Java-Applets grafisch ausgewertet:

Internet

Jugendschutz und Politik-Hysterie

In einem Telepolis-Beitrag mit dem Titel "Jugendschutz nach Erfurt: das dicke Ende kommt noch" konstatiert der Autor Stefan Krempl: "Nach der blutigen Abrechnung eines gescheiterten Erfurter Abiturienten mit dem Schulsystem und seinen unmittelbaren Repräsentanten beherrscht ein Aktionismus und eine Hysterie die politische Szene, die sich in der jüngsten Geschichte nur mit den Nachbeben des 11. September vergleichen lässt." Dem kann ich mich nur anschließen!

Internet

Where weblogs go to die ...

Weblogs sind eine faszinierende Sache, ich habe so lange drin gelesen bis ich selbst eines haben musste ;-)Manch ein enthusiastisches Weblog-Projekt nimmt aber ein ruhmloses Ende, dokumentiert wird dieses auf der Website mit dem schönen Namen "Fucked Weblog".Ich hoffe stark dass meines dort nicht so schnell enden wird, but: You never know ;-)

Internet

Die Politclowns: Im Zeichen der 18

Der Preis für die Politclowns der Woche (was sag’ ich, des Monats, des Jahres) gebürt zweifelsohne der FDP. Aber ob Big-Brother-Container oder eine 18 auf der Schuhsohle, dem guten Guido Westerwelle ist nichts peinlich, und so lässt er sich tatsächlich von seiner einstelligen-Prozentwerte-Partei zum Kanzlerkandidaten küren.Übrigens, wenn man mal die Website der FDP besucht findet man links in der Navigation unter dem Oberbegriff Partei als erstes den Begriff Spenden

Internet

Crackende Barrichello-Fans ...

… haben nach einem Bericht von The Register die Website der "Ferrari Group" gecrackt und den Spruch "S4t4n1c_Souls was here Fuck u Ferrari Mercenaries fuck fuck fuck always your capitalist of shit BARRICHELO ROX FERRARI SUX!" deponiert (Quelle).

Mir scheint die haben die Spielregeln nicht so ganz verstanden. Schon zu Zeiten des legendären Fangio musste der Teamkollege sogar während des Rennens sein Auto abgeben (damals ging das noch) damit Fangio die Punkte macht, und in der neueren Geschichte musste 1978 Ronnie Peterson regelmäßig zurück stecken und Mario Andretti den Vortritt lassen. Also kann ich das Gejammer nicht so ganz nachvollziehen, Rubinho weiß schließlich was ihm blüht (es wird ihm mit vielen vielen Euro versüßt) wenn Michael hinter ihm ist. Formel 1 ist ein Mannschaftssport, nicht jeder Teamchef bezieht wie Frank Williams sein primäres Vergnügen daraus zuzuschauen wie sich seine Fahrer gegenseitig "zerfleischen" (ich erinnere da mal an Mansell und Piquet 1996).

Internet

Usenet Death Penalty

Und noch mal The Register:Gegen den Provider "Telewest blueyonder Internet service" wurde die "Usenet Death Penalty" (kurz UDP) verhängt. Das bedeutet dass Beiträge von Usern dieses Providers nicht mehr in den Internet-weiten Newsgroup-Austausch einbezogen werden.

Der Grund dafür war ein kontinuierliches Auftreten von Spam über diesen Provider. Zum UDP gibt es auch eine FAQ.

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Der gespeicherte EU-Bürger ...

… soll (zumindest in Sachen elektronischer Kommunikation) demnächst Realität werden. Nach einem Bericht der ORF.futurezone soll die Datenschutzrichtlinie von 1997 (die besagt dass Verbindungsdaten nur so lange gespeichert werden dürfen wie das für Abrechnungszwecke notwendig ist) demnächst "harmonisiert" werden, sprich EU-weit soll eine einjährige Speicherpflicht (wie derzeit in Großbritannien und Frankreich schon Realität) eingeführt werden.

Überall hinterlassen wir Daten, ich möchte gar nicht wissen in welchen Datenbanken wir alle schon stecken …

Internet

Multimedia Messaging - Hamster oder Kylie

Multimedia Messaging soll den darbenden Mobilfunkherstellern und anbietern wieder Geld in die Kasse bringen. Ich frage mich ständig: Wer möchte Bilder oder Videos auf einem winzigen Handy-Schirm anschauen?In einem Artikel der BBC Online bin ich endlich auf den tieferen Sinn dahinter gestoßen: "Instead of having to read all those text messages, how would you like a talking hamster or even a pint-sized popstress Kylie Minogue to read them out to you?" Ja, das ist es! Wo kann man so ein Gerät bekommen? ;)

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Microsoft vs. Linux

Wieder einmal ist eine interne Mail von Microsoft zum Thema "Umgang mit Linux" zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt aufgetaucht. Nach einem Reuters Bericht in Yahoo schlug Vizepräsident Joachim Kempin aus Verärgerung über Intels Commitment zu Linux seinen Kollegen vor dass Intel und andere Computer-Hersteller die nicht "freundlich" zu Microsoft sind mit Aktionen "bestraft" werden sollten, natürlich ohne das offen einzugestehen. Hier mal ein bißchen Source-Code weniger, da mal eine andere Auslegung von Vereinbarungen, so hatten sie sich das vorgestellt. Es hat ja auch gewirkt, noch immer traut sich kein großer Computer-Hersteller seine Rechner mit einem vorinstalliertem Linux (wenigstens zusätzlich, was ja technisch kein Problem ist) auszuliefern, aus Angst vor Sanktionen durch Microsoft.

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Celine Dion killt iMacs

In verschiedenen Newsdiensten war zu lesen (z.b. bei Heise Online) dass die Gewalttätigkeiten eigentlich unverdächtige Sängerin Celine Dion einen iMac so gründlich killt wenn man ihre aktuelle CD einlegt dass der Besitzer des Macs zum Service rennen muß um seinen Rechner wieder flott zu bekommen.Das ist nur der neueste Höhepunkt einer unerfreulichen Entwicklung: Die Musikindustrie hört auf "CDs" im eigentlichen Sinne auf den Markt zu bringen, sondern versieht diese mit einem "Kopierschutz", sprich sie möchte uns Konsumenten vorschreiben auf welchen Geräten wir diese hören dürfen. Das ist m.E. ein unhaltbarer Zustand, daher sollte man kopiergeschützte CD-ähnliche Silberscheiben boykottieren, auch wenn man sie gern hätte. Denn nur durch den Konsumenten kann die Industrie von diesem Wahnwitz wieder abgebracht werden. Eine aktuelle Liste von CDs die eigentlich keine solchen mehr sind findet man bei der britischen Campaign for Digital Rights.

Internet

Neues aus dem Web

Richtig "spektakuläre" Dinge aus der Welt des Webs sind heute nicht zu vermelden, aufgefallen ist mir aber doch so manches:

Da wäre z.B. ein Telepolis-Artikel der berichtet wie in Österreich sich technisierte FPÖ-Mitglieder als selbsternannte Bürgerwehr betätigen.

Die futurezone.ORF berichtet über den Trendtag, der unter dem Motto steht "Sofortvertrauen: Die neue Moral der Netzwerkkinder." Selbige ist ja "nach Erfurt" nun von unerwartet großem Interesse.
In diesem Zusammenhang ist auch ein weiterer Artikel der futurezone interessant. Dieser beschäftigt sich mit Peter Sloterdijks These von der "Hyper-Robinsonade" durch neue Medien. Die durchschnittliche Medienausstattung der Wohnungen erlaube es dem Einzelnen, sich auf einer eigenen virtuellen Insel zu etablieren und Kommunikation von Insel zu Insel zu betreiben, meint Sloterdijk.

Und dann ist da noch ein Artikel in ZDNet der von einer Microsoft-Informationsveranstaltung zu dem ja für viele User interessanten Thema "Welche Daten sendet Windows XP an Microsoft?" berichtet.

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Gemein ...

.. ist das hier:

<a href=""http://www.borsigplatz.de" target=“_blank” class="textlink"">

Gefunden auf <a href=""http://www.borsigplatz.de" target=“_blank” class="textlink"">borsigplatz.de, offenkundig eine BVB-Fanpage. Verdient hat der “Meister der Schmerzen” aus Leverkusen aber eine solche Häme nicht, die Jungs haben gestern abend klasse gespielt. Lustig ist das Bildchen aber trotzdem ;-)

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Biometrische Verfahren und Gummibärchen

Eine interessante Geschichte gibt es bei The Register. Fingerabdruckscanner gelten gemeinhin als sehr sicheres Verfahren zur digitalen Feststellung der Identität. Ein Herr namens Tsutomu Matsumoto hat dieses Urteil ins Wanken gebracht.

Tsutomo bastelte sich aus Gelatine und irgendeinem Plastikzeug einen Finger. Dann suchte und fand er einen schönen Fingerabdruck auf einem Glas, verstärkte diese mit einer Chemikalie und fotografierte diesen dann mit einer Digitalkamera. Nach ein bißchen PhotoShop war der Kontrast des Abdrucks verschärft und er druckte ihn auf eine transparente Folie. Mit dieser belichtete Tsutomo eine Platine, damit war das Muster in die Kupferbeschichtung gebrannt, und da drückte er den Plastikfinger hinein. Resultat: Bei 80% aller Scanner konnte der Plastikfinger sich identifizieren.

Wenn das nicht das Vertrauen in die Technik erschüttert …

Nachtrag: Dazu gibt es nun auch einen Artikel in Telepolis

Internet

Von CounterStrike, Druckern, KDE-Girls und Pfingstochsen

Auch wenn es dem Kanzler nicht gefällt (<a href=""http://www.heise.de/tp/deutsch/special/game/12559/1.html" target=“_blank” class="textlink""> Telepolis erfährt man näheres dazu.

Die EU-Kommission sagt: “Schluß mit dem Druckertinten-Wucher” (<a href=""http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,196301,00.html" target=“_blank” class="textlink"">Spiegel Online). Recht hat sie, zum Preis von 2 Patronen bekommt man einen neuen Drucker!

So dann gibt es noch einen <a href=""http://www.kde-look.org" target=“_blank” class="textlink"">kde-look.org:


Fesch, gell? ;-)

Und noch dieses: Akademische Betrachtungen zum Pfingstfest findet man bei der <a href=""http://www.religioeses-brauchtum.de/sommer/pfingsten.html" target="_blank"">religioeses-brauchtum.de). Hm, letzteres stimmt nachdenklich ;-)

Ein interessantes neues Projekt: <a href=""http://slashdot.org/article.pl?sid=02/05/16/2058208&mode=thread&tid=162" target=“_blank” class="textlink"">Slashdot).

Über das Pfingstwochenende macht ralles web Pause. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein schönes Pfingstwochenende :-)

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Von Bush, der FDGO, römischen Transvestiten und Gartenzwergen

Die beschauliche Ruhe des Pfingstwochenendes ist vorbei, die Welt nimmt wieder ihr gewohntes Tempo auf.

In den TV-Nachrichten unken die Kommentatoren. Sie berichten (zumindest war das heute abend so) von weitestgehend friedlichen Demonstrationen am Vorabend des Bush-Besuchs in Berlin. Das passt aber nicht so richtig ins Weltbild, daher wird fast schon flehentlich die "Randale" herbei kommentiert, und das nicht nur bei RTL sondern auch bei n-tv.Wer Alternativen zur "offiziellen" Berichterstattung sucht wird im Web fündig, hier gibt es die Nachrichten von "unten", zusammen mit den Nachrichten von "oben" kann man so versuchen sich ein eigenes Bild zu machen.
Ein guter Startpunkt ist Indymedia, hier gibt es einen aktuellen Newsticker. Weiterhin gibt es ein Webradio namens KanalB. Informativ ist auch die Sonderseite bushinberlin.de. Auf allen angegebenen Seiten findet man weitere Links zu Aktivisten und Nachrichten "von unten". Auch wenn man manche Ansichten der Bush-Gegner nicht teilt so schadet es doch nichts sich ein breiteres Bild vom Geschehen zu machen als das die TV-Nachrichten bieten.

Telepolis berichtet über eine bayerische Lehrerin an deren Treue zur "FDGO" (ja, manche Schreckgespenster aus der Vergangenheit leben länger als man denkt) von Seiten des bayerischen Staates angezweifelt wird. Ihr Vergehen: Sie ist in diversen Friedensorganisationen aktiv. Die Zeiten sind nicht so dass man so etwas einfach so machen darf, weiß die oberbayerische Regierung: "Insbesondere in sicherheitspolitisch angespannten Zeiten, in denen auch die Mitgliedschaft in ausländisch oder weltweit organisierten Bewegungen verstärkt Einzug in die eingehende Prüfung der Verfassungstreue bei Beschäftigten im öffentlichen Dienst nehmen musste, bringt es bereits die Tätigkeit in organisierten Friedensbewegungen mit sich, nähere Einkünfte hierüber einzuholen." Das ist der Wind der aus Bayern weht, Leute: Wählt Stoiber!

Irgendwie bin ich heute etwas zynisch.

Was gibt es noch? Die Geschichte über die Exhumierung eines römischen Transvestiten aus dem 4.Jahrhundert. Man fand ihn bei Ausgrabungen mit "weibischen" Schmuck behangen, was die beteiligten Archäologen zu der kühnen These animierte der Mann sein ein Transvestit gewesen der sich selbst kastriert hat. Hm …

Und noch etwas für starke Nerven: Eine Website mit Bildern gefolterter Gartenzwerge. Wer sich von diesem Anblick nicht losreißen kann findet dort auch zwei Wallpaper für den Desktop …

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Neues vom Tage: Counterstrike, Linux, und Gartenzwerge

CounterStrike mal wieder: futurezone.orf berichtet darüber dass Familienministerin Bergmann CountStrike "schrecklich" findet und dem Ego-Shooter auf dem gesetzgeberischen Weg den Garaus machen möchte. Übrigens: Ich persönlich habe nie CounterStrike gespielt (wann auch, ich muß ja arbeiten und bloggen ;-)), aber es regt mich granatenmäßig auf wenn jemand "nach Erfurt" auf derart simple Gedanken wie "Computerspiele sind schuld dass der Robert ein Massaker veranstaltet hat" kommt …

Hauskrach in der Open-Source-Szene: Golem berichtet über einen Artikel von Richard Stallman auf linuxworld.com. Stallman, Guru des OpenSource-Gedanken, streitbarer Gründer der Free Software Foundation und Entwickler des legendären Emacs wirft nach Linux Torvalds Entscheidung ein kommerzielles System zur Verwaltung des Linux-Kernels einzusetzen die Frage auf ob Linux gegen die GPL verstößt. Stallman hat zwar grundsätzlich ein Problem mit dem Erfolg von Linux, das er immer als "GNU/Linux" bezeichnet, jedoch sind seine Einwände nicht einfach so von der Hand zu weisen.

Neues aus den Google-Labs: Im Hause Google arbeitet man an einer Voice Search, also einer Recherche in der Suchmaschine mit dem Telefon. Dies kann man sogar schon ausprobieren (gefunden bei Golem).

Auch ein Weblog muß ausgewogen sein: Nach den schrecklichen Bildern gefolterter Gartenzwerge gestern empfehle ich heute einen Besuch bei der Internationalen Vereinigung zum Schutz der Gartenzwerge.
Wie komme ich auf Gartenzwerge? Mein Wohnort (Wiesbaden-Freudenberg) ist eine größere Kolonie dieser scheußlichen Kreaturen, ich werde mal ein paar Fotos von besonders verunstalteten Gärten auf dem Freudenberg machen ;-)

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Viren im Museum und Egoshooter im Dienste des Vaterlands

Manche Tage haben einfach zu wenig Stunden für all` das was zu tun ist. Aber das Netz macht nie Pause!

Im “Frankfurter Museum für angewandte Kunst” (MAK) gibt es eine Ausstellung zum Thema “Computer-Viren”, auf 19 Rechnern kann man selbigen bei der Arbeit zuschauen, berichtetnämlich “weg”.

Während allenthalben das Geschrei (nicht nur) konservativer Kreise nach Schutz der Jugend vor “bösen” Ego-Shootern anschwillt wie der seit Botho Strauß sprichwörtliche Bocksgesang bedient sich das Pentagon genau solcher Ego-Shooter zur Nachwuchsrekrutierung, dies berichten Telepolis.
Dort können die potenziellen Soldaten schon einmal ein bißchen Töten üben, außerdem gibt es eine Art “Sim Army” in dem man à la “Sim City” eine Army-Karriere durchlaufen kann; Kartoffeln schälen, Schuhe putzen und in der afghanischen Wüste zerfetzt werden kommen sicher nicht vor. Es gibt auch einige Screenshots dazu.

Und nun zum “Spocht”: Für schlappe 22,50 EURO kann man sich am PC täglich ab 17:30 Uhr dreiminütige Videos der WM-Spiele anschauen, dieses Angebot kommt von der FIFA in Zusammenarbeit mit Yahoo! Super Idee, abends gibt es ja auch nur Zusammenfassungen in ARD/ZDF, SAT1 und DSF. Wer das trotzdem braucht kann sich hier anmelden.

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SOS Datenschutz

Das Thema hatte ich vor ein paar Tagen schon einmal angesprochen: 40 internationale Bürgerrechtsorganisationen und Internet-Benutzergruppen appellieren in einem Offenen Brief an die Mitglieder des EU-Parlaments, dem Versuch der EU-Kommission, die Direktive zum Datenschutz auszuheben, eine Abfuhr zu erteilen (via <a href=""" target=“_blank” class="textlink"">futurezone.ORF)

<a href=""http://stop1984.com/index2.php?text=letter.txt" target=“_blank” class="textlink"">

<a href=""http://stop1984.com/index2.php?text=letter.txt" target=“_blank” class="textlink"">Hier kann man sich anschließen. Es ist in meinen Augen keine gute Idee in der gegenwärtigen Terrorpanik die in jahrelanger Arbeit errungenen Erfolge beim Datenschutz nun unter dem Stichwort “Terrorbekämpfung” einzuschränken.

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Noch mal MAK, das FBI und die pMachine

Unappetitlich: Das FBI hat den Internet Provider "Pro Hosters" gezwungen ein Video zu entfernen dass die brutale Ermordung des amerikanischen Journalisten David Pearl in Pakistan zeigt, dies berichtet Wired. Das Video war von den Mördern dem amerikanischen Konsulat übergeben worden und offensichtlich über dunkle Kanäle auf der Website eines amerikanischen Freundes von geschmacklosen Videos gelandet (ist zwar eine Art Zensur, aber dahin setze ich keinen Link). Allgemein wird gerätselt welche juristische Begründung das FBI dafür ins Feld führen wird, denn Geschmacklosigkeit und mangelnder Respekt vor dem Toten ist ja keine Straftat.

Die Welt ist manchmal wirklich ein verrotteter Ort.

Nachtrag: Die Website der Ausstellung "I love you – computer_viren_hacker_kultur" findet man bei digitalcraft. Dort ist auch der Ausstellungskatalog verfügbar. Über diese Ausstellung berichten nun auch die Heise News. Das sieht interessant aus, ich will schwer hoffen dass ich es nächste Woche mal geregelt bekomme da hin zu gehen …

Öffnung: Microsoft muß die Verzahnung von Betriebssystem und Anwendungen bei Windows XP aufdröseln, berichtet futurezone.ORF. Darauf kam Microsoft natürlich nicht von selbst, sondern ist Teil einer Einigung zwischen Microsoft und der US-Regierung in Sachen "Kartell-Prozeß".

Weblog-Tech: Die leistungsfähige Weblog-Software pMachine ist heute in der Version 2.0 erschienen, erstmals auch in einer freien Version.
Ich habe mal einen Blick drauf geworfen und es juckt mir schwer in den Fingern das mal auszuprobieren. Naja, vielleicht regnet es ja am Wochenende ;-)

Aber nun ist ja erst einmal Freitag und der Feierabend ist nicht mehr weit …

Internet

Günters Genialer Gedicht Generator

Manchmal braucht man einfach ein Gedicht. Man kann aber nicht dichten. Abschreiben ist auch nicht gut, es könnte ja sein dass die/der Adressat(in) belesen ist. Was nun?Die Lösung ist im Internet! Günters Genialer Gedicht Generator verarbeitet bis zu jeweils zwei Substantive, Verben und Adjektive zu einem genialen Meisterwerk:

Monde

betet euch Monde
ja ihr Monde
betet und heult
aber heult dunkel – EUCH
himmlisch vielleicht auch avantgardistisch
ihr Monde
seid dunkel
himmlisch
allezeit

Gut, ne? ;-)(gefunden bei RP Online)

Internet

Von Kopierschutz und Reihenhäusern

Sony reagiert auf "Filzstift-Hack": Sony ändert das optische Layout seiner CDs (die ja keine mehr sind, es sind Silberscheiben die aussehen wie CDs und sich wenn man Glück hat in einem CD-Player abspielen lassen) so dass der "Filzstift-Hack" nicht mehr funktioniert (berichtet futurezone.ORF).
Diese Reaktion war abzusehen, auf der Zunge zergehen lassen sollte man sich folgendes Zitat:
"Der deutsche Bundesverband der Phonografischen Wirtschaft [ifpi] reagierte auf die Berichte über den Filstift-Hack unterdessen sehr gereizt: ’Viele Menschen kopieren Musik, statt sie zu kaufen, während offenbar diese Zeitschriften das Thema für sich selbst als Möglichkeit zur Umsatzsteigerung entdeckt haben’, sagt Verbandsvertreter Michael Karnstedt. ’’Schöner Wohnen’ schreibt ja auch nicht, wie man am besten in ein Reihenhaus einbricht’, ergänzt der Verbandsvorsitzende Gerd Gebhard"(ebd.).

Tja, Freunde, den Reihenhausbesitzern schreibt ja auch nicht die Baufirma vor dass der Vordereingang nur abends zwischen 18:00 und 22:00 benutzt werden darf. Es geht einfach nicht an dass mir Sony Music vorschreibt auf welchen Geräten ich meine gekauften CDs hören darf und auf welchen nicht, und ich sehe es als mein selbstverständliches Recht an von meinen gekauften CDs MP3-Kopien für unterwegs zu machen. Und darum kann ich nur jedermann und jederfrau auffordern keine kopiergeschützten "CDs" zu kaufen, unverkaufte Silberscheiben ist die einzige Sprache die diese Leute verstehen, denn sie meinen sie können mit uns Konsumenten alles machen.

Noch einmal der Hinweis auf die Campaign for Digital Rights, dort gibt es eine Liste von aktuellen CDs die keine CDs sondern kopiergeschützte Silberscheiben sind.

Link: Rette die Privatkopie!

Internet

Der Sonntags Rundblick

Musterbeispiel: Auch Weblogger müssen ein wenig auf die "Kleinigkeiten" achten. Eine Riesenaufregung gab es diese
Woche nach diesem Slashdot-Artikel über die angebliche Aufforderung von NAI die freie Version von PGP von Websites zu entfernen. Tatsächlich war es aber so dass eine Site eine kommerzielle Version zum Download anbot, was den Sachverhalt etwas anders darstellt. Und außerdem benutzt man sowieso lieber OpenPGP

Amüsant: Weblog eines Journalisten (oder Journalistin?) der oder die beim "Grand Prix Eurovision de la Chanson" dabei war, mit dem schönen Namen Ausfluss. Ich weiß leider nicht mehr wo ich den Link her habe, ist also keine böse Absicht dass die Link-Quelle fehlt.

Information statt Panik: Die Educational Foundation for Nuclear Science berichtet über die Atomwaffenpotenziale Pakistans und Indiens (via ZEIT Weblog).

Untergang der Zivilisation: Die EU veranstaltete ein Seminar mit dem dramatischen Titel "Verteidigung des geistigen Eigentums" (berichtet Telepolis). So wie die Terroristen unsere Zivilisation zerstören zerstören Raubkopierer unsere Kultur. Vorschlag eines EMI-Managers: Ausbau der Schnellgerichte, die Möglichkeit für die Polizei, die beschlagnahmten Gegenstände zu zerstören, die Verschärfung der Gefängnisstrafen von drei auf vier Jahren und die Einrichtung von Spezialeinheiten bei der Polizei (ebd.).

Nun wird es gleich Zeit den roten Overall und den Helm aufzusetzen und sich auf der Couch anzuschnallen damit man authentisch miterleben kann wie der Schumi den Montoya vernascht und den Grand Prix von Monaco gewinnt. Einen schönen Sonntag noch :-)

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Koffein-Dusche

Was es nicht alles gibt:
Tired of waking up and having to wait for your morning java to brew? Are you one of those groggy early morning types that just needs that extra kick? Know any programmers who dont regularly bathe and need some special motivation? Introducing Shower Shock, the caffeinated soap from ThinkGeek… (ThinkGeek)".

Ja, das ist es, das Koffein schon beim Duschen mit der Haut aufnehmen … (via brrdShit)

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Zidane, Datenschutz, mein Weblog

Heute war ein harter Tag, daher habe ich nicht viel gelesen:

Oh jeh :-((: "Titelverteidiger Frankreich muss bei der WM in Südkorea und Japan die ersten beiden Partien auf seinen Topstar Zinedine Zidane verzichten" (Sport1).

SIE beoachten uns: Bundesrat entscheidet am Freitag über Speicherung von Verbindungsdaten (Telepolis); Datenschutz in Europa: Schwere Vorwürfe des EU-Abgeordneten Marco Cappato (Telepolis). Das Corpus Delicti gibt es bei der EU.

Telepolis war heute ergiebig: Wasser auf dem Mars!

ralles webLOG: Das von mir verwendete Weblog-System Geeklog hat einige "very annoying" Eigenheiten die ein "flottes Bloggen" sehr mühsam machen, daher gibt es demnächst hier einen Umstieg auf ein anderes System. Meine Kandidaten sind pMachine und Nucleus. Ein Skript zur Übernahme der Inhalte werde ich wohl auch noch schreiben müssen …

Zeugs

Und weiter geht es!

Die Umstellung auf die pMachine Free ist nun abgeschlossen. ralles webLOG hat auch gleich mal eine neue Optik bekommen, und die Beiträge des bisherigen Systems sind alle in die neue Datenbank übernommen worden.

Die alte Site ist nun das Portal und wird weiterhin zur Verwaltung aller sonstigen Inhalte und der Links benutzt, das Portal wird auch noch an die neue Optik angepasst.

Nötig geworden war der Umstieg da im alten System das tägliche “Bloggen” zu mühsam war, ich hatte letztendlich alles in einem Editor vorgeschrieben und dann per Zwischenablage eingetragen, das ist aber auf die Dauer etwas mühsam.


Nucleus war auch in der näheren Auswahl, allerdings finde ich dabei das Gestalten der Templates zu mühsam, pMachine hat den großen Vorteil dass alle Vorlagen ganze Seiten sind die man wunderbar bearbeiten und mit PHP-Funktionen nach Belieben erweitern kann.


Noch ein Vorteil der pMachine: Man braucht sich nicht mehr zu registrieren um Kommentare abzugeben.

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Blogosphere: the emerging Media Ecosystem - How Weblogs and Journalists work together to Report, Filter and Break the News

Mal wieder ein Artikel zum Thema “Blogging”, diesmal bei Microcontent News:
“Lesson One: Blogs can do a tremendous job breaking news, and journalists are wise to start their own to tap that power.
Lesson Two: Some rare bloggers become amateur journalists, a status which brings with it its own unique ethical challenges.
Lesson Three: Most bloggers are more like Columnists than capital-J Journalists.”
Ein etwas seltsamer Artikel, würde ich sagen. Der Autor stellt das Modell einer “Blogosphere” auf, und lässt sich von seiner eigenen Begeisterung treiben: “For less than a price of a cup of coffee, you can take part in the global conversation with some of the smartest and most informed people on the planet.

What are you waiting for?”

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Was es sonst noch gibt ...

Nun muß mal abgearbeitet werden was sich während der Umbaupause bemerkenswertes angesammelt hat.

Z.b. bei Spiegel Online wo Oswalt Kolle in einem Interview die Gefahr einer “Masturbationsgesellschaft” beschwört. Gleiche Kategorie, gleiche Quelle: Spiegel Online fragt: Macht Sperma glücklich?

Schnappschuß aus Rom, rechts im Bild das Kolosseum, links der Konstantinsbogen

Was tolles für mich als “Rom-Fan”: Eine neue Website über das Kolosseum, allerdings in italienisch und man benötigt Quicktime für den multimedialen Spielkram (via Heise-Online).

Vor ein paar Tagen hatte ich über das Video von der Ermordung des Journalisten David Pearls, das auf Betreiben des FBI aus dem Netz genommen wurde, berichtet. Mittlerweile ist es wieder da, wie Telepolis berichtet. Und das wird als Triumph der Meinungsfreiheit gefeiert …
Dazu passt ein Bericht von The Register über die neuen Freiheiten von FBI und CIA beim agieren im Internet.

Und noch etwas buntes: Haircrime dokumentiert “Haarverbrechen” (via RP-Online Netzreporter) …

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Moderne Zeiten

BeiCNN gibt es einen interessanten Artikel mit dem Titel “Web site helps U.S. commanders in Afghanistan”. Die amerikanischen Soldaten in Afghanistan beziehen ihre Informationen über eine geheime Website (nein, die URL habe ich nicht g) die die “gute alte” Technik mit Funkgerät und Karte ersetzt. Skeptiker gibt es aber immer, ein Offizier meint: “A computer with a bullet in it is just a paperweight. A map with a bullet in it is still a map.” Recht hat er, und hoffentlich setzen sie dafür keine Microsoft-Server ein …

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Auf dem Weg zum Profi-Bloggertum?

Ein Artikel auf pressflex.com entwirft das Modell einer “Blogonomie”.

Das “Weblog-Phänomen” wird im Moment in vielen Artikeln beleuchtet, meistens unter dem Gesichtspunkt “Amateur-” vs. “Profi-Journalismus”, bspw. in einer Kolumne der letzten “Internet Professional” (leider nicht im Web verfügbar).
Blogonomics: making a living from blogging beschreibt ein Modell von “Profi-Bloggertum”. Der Autor (Henry Copeland) ist der Ansicht dass das eigentliche neue am “Blogger-Phänomen” die Vernetzung der Logs untereinander, die “Blogosphere”, ist. Diese Blogosphere unterläuft die Macht der alten Medien, einfach durch die pure Anzahl von potenziellen Bloggern und deren Vernetzung untereinander. Damit ist die Blogosphere dann ein Markt für Anzeigenkunden und die “Blogonomics” sind geboren. Copeland will es nicht beim theoretisieren belassen, Pressflex möchte nächsten Monat mit dem Beta-Test von “Blogads” beginnen, einem System dass Bloggern das Verkaufen und Anzeigen von Werbung ermöglichen soll (via Scripting-News)

Nun ja, diese ganze Idee erinnert mich stark an den “New Economy”-Hype vor zwei Jahren, ich bin da eher skeptisch. Aber wer weiß schon genau was die Zukunft bringt …

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Der überwachte und aufgezeichnete Bürger ...

… wird Stückchen für Stückchen Realität. Unter dem Deckmantel der “Terrorbekämpfung” (und wenn das nicht zieht ist halt “Kinderporno” dran) werden immer mehr Daten gesammelt und der Zugriff der diversen “Sicherheitsdienste” immer einfacher.

Die Ausbeute eines (!) Tages zu diesem Thema:


Und das war nur eine Auswahl. Wir werden ständig überwacht, es wird aufgezeichnet wann wir ins Internet gehen, wo wir sind (der regionale Mobilfunkturm bei dem man gerade eingeloggt ist wird auch registriert), mit wem wir telefonieren und wir sollen alles mit Karte zahlen (auch das wird natürlich aufgezeichnet). Dazu kommen noch umfangreiche Datensammlungen der Meldeämter, Finanzämter und Sozialversicherungen. Wahrscheinlich wird es mit dem implantierten Chip enden, wo all dies und noch viel mehr (Stichwort genetische Informationen) drauf ist. Schöne neue Welt!

Ich fürchte, ich habe gerade einen akuten Anfall von “No Future”.

Internet

Zeitgenössische Kunst

pic Jede Zeit bekommt die Kunst die es verdient. Charles Krafft kombiniert Waffen und Porzellan oder malt explodierende Luftschiffe auf Porzellanteller: From porcelain machine guns to plates commemorating hideous disasters, artist Charles Krafft`s grimly satirical work sheds strange light on an age when terror is rattling our teacups (bei Salon.com).

Sein Portfolio kann man sich online anschauen.