Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Seltsames

Dumme Phisher

Peinlich, wenn bei Phishers bei der Expansion in neue Geschäftsfelder die Endredaktion so schmählich versagt. Wer auf solch eine halbseidene E-Mail reagiert, den Link anklickt und seine Banking-Zugangsdaten angibt, hat es fast schon verdient, das Konto geleert zu bekommen …



2 Kommentare



Beni am 24.08.2004:


Ich kann mich täuschen, aber ich glaube die E-Mail verfolgte noch einen anderen Zweck: Irgendwo waren ein paar Telefonnummern angegeben, die man anrufen sollte, wenn man Zweifel an der Authentizität der Mail hätte. Ich habe es nicht nachgeprüft, aber ich würde vermuten, dass man damit zusätzlich Geld abschöpfen wollte.

Mario am 24.08.2004:

@Beni. Nee, die Phisher waren noch blöder. Bei den Nummern handelt es sich um amerikanische Premiumnummern. Wenn Du die ohne Vorwahl anrufst, passiert garnix. Bei den Mails handelt es sich um die recht stümperhafte Übersetzung einer Phishing-Mail, die im englischsprachigen Raum seit Monaten kursiert. Interessant: Die IP Nummern der Webserver kommen aus einem Nummernblock, den die British Telecom für ihre DSL-Kunden nutzt. Ich hab die BT mal angemailt, aber (natürlich) noch nix gehört.