Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Weblogtalk

Audiobloggen II

Gerrit hat sich auch vom Audiobloggen anstecken lassen und audiobloggt munter drauflos. Und stellt zwei Webanbieter vor und macht sich so seine Gedanken über seine Wünsche und Pläne in Sachen Audiobloggen. Wieso wurden die eigentlich nicht ge-audiobloggt, sondern schnöde getippt? ;-)

Ich habe immer noch kein Mikro, diese Woche wird das auch nix mehr, also hier erst nächste Woche Audiobloggen.

Die Hauptfrage beim Audiobloggen, lässt man mal den Geek-Aspekt, dass man einfach tun muß, was man technisch tun kann, beiseite, formulierte jemand, der ich vom Audiobloggen berichtete: »Und, was sagst Du dann?«

Gute Frage! Wenn die Neugier auf den audiobloggenden Menschen (“Was hat er oder sie für eine Stimme, für einen Akzent”), den man nur von seinen oder ihren Worten auf den Schirm kennt, verflogen ist, fragt sich das blogkonsumierende Individuum berechtigt, warum es sich eigentlich Sachen anhören soll, die es ebenso gut lesen könnte. Welche Inhalte soll man also audiobloggen, statt sie in die Tasten zu klimpern?

Auf diese Frage ist mir noch keine schlüssige Antwort eingefallen. Möglicherweise erreicht man mit einem nicht zu langweilig ;-) gesprochenen Beitrag eine höhere Aufmerksamkeitsspanne bei der verehrten Zielgruppe, als mit einem ordinären Text-Beitrag, der in der Regel eh nur überflogen wird.



3 Kommentare



jarod am 11.08.2004:


Kommt vielleicht auch drauf an WAS man zu sagen hat. Für ein IT-Blog ist Audiobloggen wohl nicht ganz so geeignet. Wer will schon vorgelesen bekommen das von Programm XYZ eine neue Version draussen ist? :]

Joern am 16.08.2004:

Muss man Kommentare eigentlich tippen oder gleich per mp3 einliefern?

Ralf am 19.08.2004:

Natürlich per MP3 einliefern, ich bitte darum. ;-)