Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Weblogtalk

Das ausgefallene Audiobloggen

Martin bloggt heute über Audiobloggen , weil Suw eine Woche lang audiobloggen möchte.

Klasse Idee, hätte man eigentlich auch von selbst drauf kommen können. Also wollte ich das “Wort zum Sonntag” audiobloggen. Aber wo ist mein Mikrofon? Herumwühlen im Bestand technischer Utensilien brachte ein deprimierendes Ergebnis: Einfach weg, unauffindbar. :-(

Nächste Idee: Audacity starten und das eingebaute Mikro des Powerbook benutzen. Gerade spreche ich also sehr wichtige Sachen, als unvermittelt der Lüfter des Powerbooks losheult. Er erschien mir sehr laut, also habe ich mir das angehört, es klingt als hätte ich neben einem startenden Flugzeug ge-audiobloggt. Sehr intelligente und durchdachte Design-Idee von Apple, das eingebaute Mikro genau neben dem Lüfter anzuordnen …



5 Kommentare



Martin Röll am 08.08.2004:


Wenn man mit meinem MP3-Player/Recorder über das interne Mikro aufnimmt darf die Aufnahme nicht länger als ca. 120 Sekunden sein: Denn dann ist der Puffer voll und die Festplatte beginnt zu drehen um das Aufgenommene festzuschreiben – inklusive schönem Festplattenbeschleuningungs- (“oooouuiiiiiieeh…..”) und wieder Abbrems- (“iiiiiiiiieeeeeeöööö….sirrrrklappklappklapp”) -Geräusch.

mark am 2004-08-08 18:01:10 +0200:

ja, die integrierten mikros sind in der regel fürn allerwertesten. das mit den hd-geräuschen kenn ich auch vom laptop und mp3-player.

mal probiert, kopfhörer als mikro zu benutzen? Ich mein das ginge zur not auch, bin mir aber netmehr ganz sicher.

Ralf am 09.08.2004:

Martin, ich fürchte, ohne ordentliches externes Mikro wird es nix aus anständigem Audioblogging, die internen Mikros scheinen alle Fehlkonstruktionen zu sein.

mark, habe ich getestet, ging aber nicht, Eingangspegel war zu niedrig!

Martin Röll am 09.08.2004:

Oh, Misverständnis. Ich verfüge über ein ganz großartiges externes Mikro, das auch beim Audiobloggen zum Einsatz kam. Ich wollte nur an Ralfs Intern-Mikro-Geschichte anknüfen.

Mein internes Mikro ist auch gar nicht so schlecht – es ist ziemlich empfindlich und liefert eine gute Qualität. Das hilft nur eben nichts, wenn man dauernd das Festplattendrehen mit aufnehmen muss.

Kopfhörer als Mikrofone einzusetzen geht tatsächlich – bei manchen mehr, bei manchen weniger gut. Sony-Walkmen konnten das früher ziemlich gut, das lag am sehr empfindlichen Aufnahmeeingang glaube ich.

Ralf am 11.08.2004:

Martin, Du Glücklicher, Du hast ein Mikro, ich immer noch nicht. :-/

Mit dem Kopfhörer hat es nicht funktioniert, der Eingang des Powerbook ist wohl nicht empfindlich genug, den musste ich mir vor den Mund klemmen und reinschreien um ganz leise etwas zu hören. ;-)