Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Rundesleder

Das Leben hat wieder Sinn!

Denn heute startet die Fußball-Bundesliga mit dem Spiel des Meisters Werder Bremen gegen den FC Schalke 04 in die Spielzeit 2004/2005. Boah, was bin ich geil auf richtigen Fußball, auf Kampf um Punkte und Tore, auf Drama und Action auf dem grünen Rasen, auf das simple Spiel, das in seiner klaren Zielsetzung (“das Runde muß in das Eckige”) das Auf und Ab menschlicher Existenz in 90 Minuten (plus Nachspielzeit) komprimiert. Jeder Sieg ist wie eine Wiedergeburt, jede Niederlage in ihrer unabwendbaren Endgültigkeit jedesmal ein bißchen sterben …

Jetzt ist Schluß mit dem Vorfeld-Gelaber. Wie sagte Jürgen “Kloppo” Klopp, Trainer vom Aufsteiger Mainz 05, heute in der Rundschau: »Ich bin leer gebabbelt.« Und: »Lasst uns endlich über Fußball reden!«

Wer wird Meister? Mir egal, so lange es nicht die neuerdings in grotesken güldenen Trikots auftretende Un-Truppe des FC Bayern ist.

Eine kühle Neuerung: In dieser Saison dürfen Meister-Vereine mit Sternchen über dem Vereins-Enblem herum laufen. Vereine mit 10 und mehr Meistertiteln seit Einführung der Bundesliga 1963 dürfen drei Sternchen tragen (nur die Bayern, ausgerechnet ;-)), mit 5 und mehr Meistertiteln zwei Sterne, das darf nur die Borussia aus Mönchengladbach (ha, sind wir stolz :-)), ab drei Titeln darf man noch einen Stern tragen (Werder Bremen, Hamburger SV und Borussia Dortmund).

Aber Sterne hin, Sterne her, ab heute wird auf dem grünen Rasen entschieden. Möge stets der Bessere gewinnen! Es sei denn, es ist … aber Ihr wisst schon. ;-)



2 Kommentare



Pepino am 06.08.2004:


Hoffentlich wird es diesen Sternchen-Mist nicht in der Blogger-Welt geben!

Beate am 06.08.2004:

Lieber Sterne als Katzen :-)