Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Weblogtalk

Geekig Bloggen mit NanoBlogger

Ausgefeilte Weblog-Systeme wie Textpattern oder die pMachine sind natürlich sehr komfortabel, ausgefeilt und alles. Aber sie brauchen ihre Resourcen, und die Installation braucht eine gewisse Zeit. Das geht natürlich auch anders.

NanoBlogger, das gerade in Version 2.9 erschienen ist, “managed” ein komplettes ausgewachsenes Weblog mit einem 27 kB großen Shell-Skript, sämtliche Konfigurationen und das Erstellen der Einträge werden auf der Unix-Shell durchgeführt. Das Prinzip ist ähnlich wie bei MovableType, das Shellskript baut aus den Einträgen, die als Textdateien abgelegt werden, das Weblog zusammen und legt es als statisches HTML ab. Dabei bedient es sich Unix-Standardtools wie cat, sed usw.

Das funktioniert wirklich vorzüglich, ist NanoBlogger einmal auf dem Server abgelegt, gibt es kaum einen schnelleren Weg, um “mal eben” ein Weblog anzulegen. Wen es interessiert, kann sich mein NanoBlogger-Testblog anschauen.

Fazit: Gefällt mir wirklich gut, Bloggen kann so einfach sein, und auf dem Terminal Bloggen ist natürlich sehr geekig! ;-)

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8 Kommentare



Georg Bauer am 25.07.2004:


Naja, aber so ein Blog ganz ohne Trackback und Kommentare ist dann doch etwas eingeschränkt. Eher was für die diversen Verkündigungsblogger ;-)

Ralf am 25.07.2004:

Kommentare gibt es bei NanoBlogger serienmäßig dabei, ich habe sie nur noch nicht aktiviert, da ich Formel 1 schauen musste. ;-)

Jens Grochtdreis am 26.07.2004:

Sehe ich das richtig, daß ich dafür mehr oder minder eine Root-Server benötige, weil ich Shell-Zugriff haben muß ? Ich habe aber nur (armer, armer Wicht) einen normalen Webspace mit ein bischen Viel Platz und ein bischen Viel Traffic und FTP-Zugang. Dann dürfte das Spielzeug wohl zu kühl für mich sein, oder ??

Ralf am 26.07.2004:

Jens, Shell-Zugriff braucht man schon, aber keinen root-Server, bei uns hat man auch als Nicht-root Shell-Zugriff.

ftp-Zugang ist sowas von Nineties ;-)

Marcus am 26.07.2004:

Kühl ist auch, dass die Dokumentation fast größer ist als das Script selber…

Jens Grochtdreis am 26.07.2004:

Dann bin ich halt Nineties. Das Gute daran ist ja, daß es die Halbwissenden wie mich davon abhält, großen Unfug zu machen. Eure Server-Kommune fand ich bislang nicht übersichtlich und verständlich. Ich kann es ja nochmal mit dem Versteh versuchen.

Ralf am 26.07.2004:

Marcus, wohl wahr, ist aber auch dringend nötig bei CLI-Programmen.

Jens, an Übersichtlichkeit und Verständlichkeit wird gerade gearbeitet. ;-) Ich gebe zu, dass diese Pakete mit ihrem Strauß von Optionen recht unübersichtlich wirken.

painztream am 27.07.2004:

Wieder etwws zum Testen für langweilige Nach-Frühdiensttage :-) Mal sehen, was unser Hoster dazu meint ;-)