Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Fotografie

Die Blindheit für die eigene Umgebung

Richard Friedman schreibt zu seinem fantastischen Bild ‘Industrial Berkeley’: »Its hard to take pictures in your own back yard. Other places always seem so much more interesting. Sometimes you have to force yourself to look at things around you as if you were seeing them for the first time.« Dieser Gedanke kam mir letztens in Wien auch in den Sinn. Man läuft in der Fremde herum, mit einem wachsamen Auge, um keinen Eindruck und keinen Moment zu verpassen. Ganz im Gegensatz zur Alltagssituation in der heimischen Umgebung. Die Situation ist natürlich in der Fremde auch völlig anders, man hat in dem Augenblick keinen Alltagskram im Kopf, ist aus der täglichen Routine heraus und in eine Umgebung voller neuer Eindrücke geworfen.

Aufgabe: Einen Reiseführer für die eigene Heimat (als “Hardware-Lösung” oder aus dem Netz) besorgen, und an einem freien Tag versuchen, die eigene Heimat mit den Augen des Fremden zu sehen, Fotos machen, ins Weblog stellen!

Worum es eigentlich gehen sollte in diesem Eintrag: Richard Freeman: Photographs: 1967-2003. A Photo Show At Rooz Cafe, January 2004. (Via Adactio)