Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Zeugs

Spendet!

Guten Morgen, verehrte Zielgruppe! Während sich Jörn fragt, warum er eigentlich bloggt, bin ich mir nun sicher, warum: Nämlich um “Watchblogger” zu werden. Das läuft so: Ich beobachte die rechten Medien und stelle entstellende Berichte über die Grünen richtig, im Gegenzug spendet Ihr mir 2 Mio. Euro. So wie bei ihm, wenn man dem Spindoktor glauben schenken darf. Das ist ein wirklich gutes Geschäftsmodell, das mir immer besser gefällt, je länger ich darüber nachdenke. Dafür gibt es dann auch weiterhin keine Google Ads, versprochen!

Größenwahn? Ich nicht. Ein koreanischer Sektenguru lässt Videos verbreiten, in denen er in Washington zum Messias gekrönt wird, das nenne ich Größenwahn. Aber doch nicht die paar Spenden.

Übrigens: Spammer haben 600.426.974.379.824.381.952 verschiedene Schreibweisen von Viagra entwickelt, um den Spamfiltern zu entwischen.

Und nun zur “Anti-FC-Bayern-Woche” im Netzbuch. Heute haben wir ein schönes Zitat von Willi Lemke. Der ehemalige Werder-Manager und jetzige Bremer Kultussenator ist zwar selbst etwas obskur (er war im letzten Sommer bekanntlich Vorkämpfer gegen die verlotterten Kleidungssitten der Schülerinnen und Schüler), aber gegen Bayern ist jeder willkommen. Er schreibt auf Sport1.de:

»Die Bayern haben doch die Pappnase auf. Die sind im Pokal bei einem Zweitligisten rausgeflogen. Die sind in der Champions League früh ausgeschieden. Und in der Bundesliga hecheln sie jetzt hinter uns her und spielen doch nur noch in den Medien eine Rolle. […] Wir trinken sowieso immer nur aus zwei Anlässen. Wenn Werder gewinnt und wenn Bayern verliert.«