Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Musik

Kurt Cobain

Bild: Kurt Cobain
»My heart is broke but I have some glue
Help me inhale and mend it with you
We`ll float around and hang out on clouds
Then we`ll come down and have a hangover«
(Nirvana “Dumb”)

Gestern vor 10 Jahren tötete sich Nirvana-Sänger und Grunge-Ikone Kurt Cobain im Drogenrausch mit einer Schrotflinte selbst. Bei toten Legenden ist es Usus, dass irgendwann später jemand mit einer abstrusen Verschwörungsgeschichte auftaucht, bei Kurt ist es natürlich nicht anders. Wenn man sich die Fotos von Kurt anschaut, so hat er auf vielen Bildern einen ganz speziellen Ausdruck in den Augen, ganz so als wäre er in seinem Inneren ganz woanders. Kann natürlich auch sein, dass das eine nachträgliche Projektion des Wissens darüber, was danach passieren wird, ist.

Am kommenden Donnerstag, 8. April, gibt es bei MTV einen “Kurt-Cobain-Gedenktag” mit einer ganze Reihe von Sendungen. Der “offizielle” Gedenktag ist der 8.4., da Kurt drei Tage unentdeckt tot in seiner Garage lag. Sehen muß man davon eigentlich nur das grandiose “MTV-Unplugged” um 20:00 oder 23:30 Uhr, ein echtes Highlight der Rock-Historie, das man immer wieder anschauen kann. Die drei Radaubrüder spielten ihre recht “lauten” Songs an jenem Abend im Dezember 1993 mit einer Fragilität und Präzision, die sie neu und doch vertraut klingen lässt. Das ist für jeden Musikinteressierten ein absolutes Pflichtprogramm!

Bei der Gelegenheit muß ich natürlich noch los werden, dass für mich “In Utero” das grandioseste Werk von Nirvana ist, einfach eines jener raren Alben die zeitlos herausragend sind!