Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Internet

Überwachung am Arbeitsplatz

Mein “Lieblingsthema”, wie aufmerksame LeserInnen dieses “Premium-Content-Weblogs” vielleicht schon bemerkt haben: Der gläserne Bürger. Vielfältig sind die Spuren die wir hinterlassen, und immer wieder gibt es noch einen “drauf”. Neuestes Beispiel: Spyware-Programme. Diese sind so neu nicht, in der aktuellen c`t gibt es mal wieder einen Artikel dazu (berichtet Golem). Aber nicht nur neugierige Unternehmen sind begierig Deine Vorlieben und Surfgewohnheiten auszuspionieren, auch Arbeitgeber finden es sehr interessant mal nachzuhaken was denn ArbeitnehmerIn so treibt. Der Artikel aus der aktuellen c`t ist online verfügbar.
Die Rechtslage in Deutschland ist da übrigens eindeutig (Zitat): “In Deutschland ist der Einsatz von Überwachungssoftware nicht ohne weiteres erlaubt, selbst dann nicht, wenn in der Firma im Rahmen einer Betriebsvereinbarung die private Nutzung des Internet untersagt ist. Der Einsatz von Überwachungssoftware verletzt das Persönlichkeitsrecht der Beschäftigten. Software dieser Art kann nur punktuell eingesetzt werden und nur dann, wenn der begründete Verdacht auf eine Straftat besteht.”