Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Linux

Weg mit der GUI! Konsole rules!

“Echte Männer” benutzen Linux. Das ist mal Fakt (`tschuldigung, liebe Leserinnen, Ihr wisst ja, im heutigen medialen Umfeld, in dem sich auch der Blogger als solches bewegt, muß auch ein trockener Blogeintrag über Linux-Konsolen-Anwendungen einen Aufhänger, ne, ich meine, wie sagen die Glattgekämmten, `nen “Eyecatcher” haben). Die richtig harten Burschen und Mädels benötigen die grafische Oberfläche aber nur um mehrere Terminal-Fenster gleichzeitig laufen zu haben. Konsequenz: »Throw That GUI Out the Door: Console Applications That Shine«

»The applications available for the console are at a level of quality that should satisfy a large array of *nix users whether your goal is to add some new applications to your arsenal or to use the console exclusively. My favorite advantage gained by using console applications is the ability to run a ssh daemon and access these applications from anywhere with a basic ssh client.«

Der Artikel stellt einige nützliche Programme für die Konsole vor. Eine der “Konsole-Killer-Applikationen” hat Autor Scott aber vergessen: Den Mailclient mutt. Da ich tagsüber hinter einem recht dichten Firewall sitze komme ich lediglich per ssh-Kette nach “draußen” und lese meine Mails auf der Konsole direkt auf dem Rechner meines Providers Hostsharing. Man täuscht sich, mutt als Konsolenprogramm steckt in Sachen Übersicht und Geschwindigkeit jeden grafischen Mailclient locker in die Tasche, selbst IMAP-Folder mit einigen tausend Mails sind mit mutt spielend zu beherrschen. Die Konfiguration ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, ist diese Hürde aber genommen kann man damit hervorragend arbeiten. Als Linux-User(in) sollte man mutt einmal ausprobieren!