Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Linux

Novell SUSEware

Novell krallt sich SuSE, und ein “Frankenwindows”-Fan schreibt im Heise-Forum einen Abschiedsbrief: »Erinnerst du dich noch, wie ich dir damals im romantischen Schein des blauen Win-Bildschirms heilig versprochen habe, nur noch fremdzugehen, wenn ich spielen will*? Ich bin standhaft geblieben. Und du? Du hast dich vollkommen naiv an einen Ami verschenkt. Du wolltest berühmt werden, und hast Mr. Novell geglaubt, als er dir versprochen hat, er würde dich ganz groß rausbringen – die Heidi Klum der IT-Branche aus dir machen. Ha! Und gleich noch eins: Ha!Wenn du in den US of A angekommen bist, fahr mal auf den Straßenstrich von Silicon Valley. Da findest du jede Menge von den gebrochene-Herzen-durch-gebrochene-Versprechen-Verlierern.«

Und noch ein paar etwas ernsthaftere Einschätzungen präsentiert NewsForge.

Was soll man davon halten? Ich habe mich vor zwei Jahren, nachdem ich von 1994 an treuer SuSE-Anhänger war, von SuSE-Distributionen verabschiedet, weil sie sich leider als “un-update-bar” offenbarten. Von daher ist es mir eigentlich egal. Andererseits ist es ein weiterer Schritt in Richtung “totaler Linux-Kommerz”, was mir ein rational schwer erklärbares Unbehagen verursacht, gerade weil es ein amerikanisches Unternehmen ist. SCO lässt grüßen.