Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Linux

Gentoo mit Gnome 2.4

[Screenshot Gentoo-Linux mit Gnome 2.4
Screenshot des Wiedergeborenen. Klick öffnet Bild in voller Pracht!



Jubelstürme auf dem Freudenberg: Mein Gentoo-Linux lebt wieder! Nach einer etwas gründlicheren Analyse dessen was schief lief stellte ich fest dass das letzte Update fstab sowie die rc.conf völlig verhärmt hatte, nach einer händigen Reparatur, der Auswahl eines anderen Gentoo-Mirrors und einem beherzten emerge rsync, gefolgt von einem aufgeregt verfolgten emerge system, ist alles wieder in Ordnung. Man fragt sich zwar wie es sein kann, dass man mit den normalen Befehlen des Paketmanagers sein System so kaputt machen kann dass man nicht mal mehr eine deutsche Tastaturbelegung nach dem Reboot hat und kein Paket mehr kompiliert (ich schwöre beim Rasen des Bökelbergs, ich habe nichts händig in irgendwelchen Config-Dateien verhärmt!), aber sei`s drum, “you get what you pay for.” Ein emerge gnome reparierte X11 und nun strahlt Gnome 2.4 in voller Pracht.

Dieses Gnome-Release gefällt mir sehr gut, endlich ist dieses Durcheinander mit Desktop-Umgebung plus separater Fenster- und Dateimanager, die irgendwie mehr oder weniger integriert wurden, weg (oder so gut versteckt dass es nicht mehr auffällt). Dieses Konzept wollte mir nie einleuchten, daher habe ich Gnome nie genutzt. Das könnte sich nun ändern, es ist nicht so “windowsig” wie KDE und ein wenig komfortabler als fluxbox. Performance ist bei meinem PC glücklicherweise kein Entscheidungskriterium, das System ist mit allen grafischen Umgebungen sehr schnell. Also darf nur der Geschmack und die Freude am grafischen Schnick-Schnack entscheiden. ;-)