Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Internet

Beobachter der Szene

Spiegel Online über Apples iTunes Music Shop: »Eine Million Lieder haben die Windows-Nutzer bei iTunes seit dem Start am vergangenen Donnerstag gekauft. Experten fürchten allerdings den Missbrauch im großen Stil, schließlich sei der Kopierschutz relativ einfach zu knacken. Das Wissenschaftsmagazin `New Scientist` beruft sich auf seiner Internetseite auf Beobachter der Szene, die davon ausgehen, dass iTunes etliche Hacker auf den Plan rufen könnte. Dazu würden vor allem die lockeren Sicherheitsbedingungen einladen. So können zum Beispiel Lieder direkt auf CD oder Apples iPod kopiert werden.«

Hallo? Ist letztere schlimme Quelle des Mißbrauchs nicht der Grund warum man sich Lieder auf einer Website gegen Bares besorgt? Wenn ich schon in einem Artikel von ominösen “Experten” und “Beobachtern der Szene” ohne Namen und Quelle lese, dann komme ich nur zu einem Schluß: Einfach eine “Scheißarbeit”, eine Frechheit so etwas Schlampiges zu veröffentlichen.

Aber ich bin ja nur ein kleiner Weblogger, wie ja Martin berichtete ist man bei Spiegel Online der Ansicht dass nur ausgebildete Journalisten in der Lage sind sauber und gründlich zu recherchieren und handwerklich einwandfreie Arbeit abzuliefern, sozusagen die für uns Dummerchen viel zu komplexe Welt zu verstehen und in handlichen Info-Häppchen darzureichen, damit wir auch etwas Weisheit abbekommen. Quod erat demonstrandum …