Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Weblogtalk

Bloggen und Kloggen

The Economist macht sich Gedanken über das Bloggen und fragt sich:
Should old media embrace blogging? (gefunden im Dienstraum).

Erstaunliches erfährt man in dem Economist-Artikel in einem Nebensatz: Andrew Sullivan verdient mit seinem Weblog “nur” (Zitat) 6000 Dollar im Monat. Das sei ihm vom Herzen gegönnt, erstaunlich finde ich es trotzdem, denn sein Weblog ist zwar interessant aber sicher nicht überragend. Das zeigt sehr schön welches Ausmaß der Blog-Hype in den USA angenommen hat.

Und: “Sometimes following other people`s blogs is like talking to someone who won`t shut up: you ask one question, and you`re in for a 15 minute answer” sagt Paul Holbrook (via Corante).

Nach Blogging kommt Klogging (sehr indirekt gefunden via Paul Holbrook). “Klogging” ist der Einsatz von Weblog-Software im “Business” als “Personal Information Management Tool”. Tja, liebe® Leser(in), wenn Du nun zu Deinem Chef läufst und vorschlägst zu “Kloggen” kannst Du Dich als “early adaptor” der Zukunftstechnologie feiern lassen, denn alles was es in den USA gibt schwappt früher oder später hier rüber, egal ob es Sinn macht oder nicht, es existiert in den USA und ist damit automatisch sinnvoll …

Ein Weblog der etwas anderen Art findet man auf dem Ameisenhügel: Freitod – Weblog zum Selbstmord [mit unsäglich origineller GIF-Animation].

Die originelle thematische Differenzierung macht den Charme der Weblog-Szene aus …